Au­to­bau­er wol­len nur 134 Mil­lio­nen in Mo­bi­li­täts­fonds ein­zah­len

Deut­sche Her­stel­ler fol­gen ih­rer Hal­tung nach dem Die­sel­gip­fel

Ems-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

AFP BER­LIN. Die drei deut­schen Au­to­bau­er Volks­wa­gen, BMW und Daim­ler wol­len ei­nem „Spie­gel“-Be­richt zu­fol­ge zu­sam­men 134 Mil­lio­nen Eu­ro in den Mo­bi­li­täts­fonds für Kom­mu­nen ein­zah­len. Wie das Ma­ga­zin ges­tern vor­ab un­ter Be­ru­fung auf ei­ne Ant­wort auf ei­ne Grü­nen-An­fra­ge be­rich­te­te, wol­len sich die Her­stel­ler „ent­spre­chend ih­rer Markt­an­tei­le am In­dus­trie­an­teil des Fonds be­tei­li­gen“. So lau­te­te be­reits die For­mu­lie­rung zum Ab­schluss des ers­ten Die­sel­gip­fels.

Bund und Au­to­in­dus­trie hat­ten sich bei dem Tref­fen An­fang Au­gust auf ei­nen 500 Mil­lio­nen Eu­ro star­ken Fonds ge­ei­nigt, den Po­li­tik und Wirt­schaft mit je 250 Mil­lio­nen Eu­ro fül­len soll­ten. Schon da­mals hieß es aber im Er­geb­nis­pro­to­koll des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums, dass sich die drei Her­stel­ler „ent­spre­chend ih­rer Markt­an­tei­le am In­dus­trie­an­teil des Fonds be­tei­li­gen“ wer­den. Die­ser be­trägt rund 53 Pro­zent.Wie nun aus der Ant­wort auf die Grü­nen-An­fra­ge her­vor­geht, hal­ten die Au­to­bau­er dar­an auch fest. Den Rest müss­ten die üb­ri­gen, vor al­lem aus­län­di­schen Au­to­kon­zer­ne auf­brin­gen, heißt es.

Mit dem Fonds sol­len Kom­mu­nen bei In­fra­struk­tur­pro­jek­ten un­ter­stützt wer­den. Mitt­ler­wei­le wur­de er von­sei­ten der Po­li­tik auf ei­ne Mil­li­ar­de Eu­ro auf­ge­stockt.

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