Er­folgs­ge­heim­nis­se der Pro­mis: Gio­van­ni Zar­rel­la, Jörn Sch­lö­voigt & Ve­ra Int-veen ....

Jo Weil von Wirt­schaft TV sprach auf Mallor­ca am Ran­de der Re­mus Li­fe­style Night mit deut­schen Stars

ERFOLG Magazin - - Inhalt - Gio­van­ni Zar­rel­la Tv-mo­de­ra­tor und Mu­si­ker

Du hast ein rich­tig gu­tes Jahr bis­her, oder? Ja, Gott sei Dank. Und ich darf auch noch das tun, was ich lie­be. Mu­sik und Mo­de­ra­ti­on, aber mein wich­tigs­ter Job ist, ein gu­ter Va­ter und Ehe­mann zu sein. Das ge­lingt mir so­gar am bes­ten.

Du hast in ei­ner Cas­ting-band an­ge­fan­gen, dich ge­gen sehr vie­le Be­wer­ber durch­ge­setzt und bist dann in ei­ner Band ge­lan­det, der die meis­ten Men­schen nicht viel Über­le­bens­chan­ce ge­ge­ben ha­ben. Aber dich gibt es so vie­le Jah­re spä­ter im­mer noch, und zwar er­folg­rei­cher denn je. Was ist dein Ge­heim­nis? Bro’sis ist 16 Jah­re her. Es war ei­ne sehr er­folg­rei­che Zeit. Wich­tig ist nur, sich zum rich­ti­gen Zeit­punkt zu ver­än­dern und nicht dar­auf zu be­har­ren „ich muss nur Mu­si­ker sein – ich will re­al sein“. Son­dern auch mal zu sa­gen, ich ma­che mal den Sprung ins Fern­se­hen. Und man muss sich ei­ne Mar­ke auf­bau­en. Je­der da drau­ßen muss sich als Mar­ke dar­stel­len. Egal ob Sän­ger, Mo­de­ra­tor, Schau­spie­ler, Ar­chi­tekt oder Bank­kauf­mann. Je­der muss für sich ge­nom­men ei­ne Mar­ke sein. Wenn ich zur Bank ge­he, ruft mei­ne Mut­ter mir noch hin­ter­her: „Geh zum Schmitz, das ist der net­te.“Je­der kann ei­ne Mar­ke, ei­ne Duft­no­te ent­wi­ckeln. Mir war es im­mer wich­tig, mich au­then­tisch zu prä­sen­tie­ren, wie ich nun mal bin. Als Fa­mi­li­en­mensch, der sei­ne El­tern, sei­ne Fa­mi­lie über al­les liebt und auch sei­ne Ge­schwis­ter un­ter­stützt und al­le an ers­te Stel­le stellt. Das ist mein Image und das scheint den Leu­ten auch zu ge­fal­len. Viel­leicht ist das auch ein Image, nach dem sich vie­le seh­nen. Ei­ne hei­le Fa­mi­lie, Zu­sam­men­halt – al­les Wer­te, die heu­te sehr wich­tig sind. Heu­te las­sen sich vie­le schnell schei­den, aber man muss kämp­fen!

Das klingt so ein­fach, sei­ne Mar­ke und sich selbst zu fin­den. Aber wie schwer ist es wirk­lich?

Es ist un­glaub­lich schwer. Das wich­tigs­te ist, an sich selbst zu glau­ben und auch dem Ge­spür zu fol­gen. Na­tür­lich kann man sich von Men­schen be­ra­ten las­sen. Mir hat da­mals als Sän­ger je­der et­was an­de­res ge­sagt. Sing deutsch, eng­lisch, ita­lie­nisch, mach Schla­ger, mach Popp etc. Aber letzt­end­lich muss man das ma­chen, wo­zu man selbst am bes­ten ste­hen kann. Das ha­be ich die letz­ten Jah­re im­mer mehr ge­tan und der Er­folg kam. Ich ver­kör­pe­re mei­ne Mar­ke. Ich ste­he zu mei­ner Frau, zu mei­ner Fa­mi­lie, ich le­be das of­fen und ehr­lich, ich sin­ge ger­ne, ich mo­de­rie­re ger­ne. Aber ich neh­me mich selbst nicht zu ernst und das scheint den Men­schen zu ge­fal­len. Man muss sich selbst ver­trau­en.

Was kön­nen wir in na­her Zu­kunft von dir er­war­ten?

2018 kommt mein neu­es Al­bum raus und bei RTL2 bin ich als Ex­klu­siv­mo­de­ra­tor für die Abend­shows – bis hin zur gro­ßen Sil­ves­ter­show. Mit mei­ner Frau wer­de ich noch ein gro­ßes Fi­na­le mo­de­rie­ren. Und auch Kon­zer­te und Fes­ti­vals in Deutsch­land, Österreich und Schweiz.

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