Mi­chel Vin­cent: Selbst­be­wusst­sein? ...........

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

In ei­ner Welt in der Er­folg, An­er­ken­nung und Sta­tus wich­ti­ger zu sein schei­nen als je­mals zu­vor, ha­ben die Men­schen ver­lernt echt zu sein, an­zu­ecken oder Ri­si­ken ein­zu­ge­hen. Aus Angst die ei­ge­ne Re­pu­ta­ti­on könn­te in Fra­ge ge­stellt wer­den,le­ben die meis­ten ein Le­ben auf der si­che­ren Sei­te. Es wird nichts ris­kiert, statt­des­sen wer­den ober­fläch­li­che Be­zie­hun­gen ge­führt, und nie­mand traut sich mehr für sei­ne Mei­nung ein­zu­ste­hen so­bald die­se ge­gen den Strom geht. Statt­des­sen ist da­zu ge­hö­ren oft wich­ti­ger als auf die in­ne­re Stim­me zu hö­ren. Da­bei sind es mehr denn je Men­schen, wel­che mit ei­nem ei­ge­nen Cha­rak­ter, ei­nem selbst­si­che­ren Auf­tre­ten und Mut zum Ri­si­ko gro­ße Fas­zi­na­ti­on aus­üben. Men­schen füh­len sich stets zu Cha­rak­te­ren hin­ge­zo­gen, die Un­ab­hän­gig­keit ver­mit­teln. „Selbst­be­wusst­sein ist der Schlüs­sel zum Er­folg“lau­tet ei­ne weit­ver­brei­te­te Re­dens­art. Und doch ist es nicht von der Hand zu wei­sen, das selbst­be­wuss­te Men­schen mehr Re­spekt und An­er­ken­nung ern­ten, meist deut­lich er­folg­rei­cher im Be­rufs­le­ben sind, glück­li­che­re Part­ner­schaf­ten füh­ren, emo­tio­nal un­ab­hän­gig sind und al­le Be­rei­che ih­res Le­bens bes­ser kon­trol­lie­ren. Be­fol­gen Sie die­se 7 es­sen­ti­el­len Re­geln, und Ih­re Wir­kung wird sich deut­lich ver­bes­sern:

1)Was be­deu­tet Selbst­be­wusst­sein?

Selbst­be­wusst­sein ent­steht durch Übung, Rou­ti­ne, Er­fah­rung und der dar­aus re­sul­tie­ren­den Si­cher­heit in die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten. Un­si­cher­heit und Auf­re­gung hin­ge­gen re­sul­tier­ten aus un­ge­wohn­ten Si­tua­tio­nen, in wel­cher die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten sich noch nicht be­währt ha­ben. Dar­aus folgt, ei­ne Person kann bei­spiels­wei­se im Job sehr si­cher auf­tre­ten, wäh­rend ihr bei­spiels­wei­se die Re­de auf ei­ner Hoch­zeit des bes­ten Freun­des sehr schwer fal­len kann. Stel­len Sie sich re­gel­mä­ßig Her­aus­for­de­run­gen in Be­rei­chen aus­ser­halb Ih­rer Com­fort Zo­ne, das formt Ihr Selbst­be­wusst­sein und stärkt Ih­ren Cha­rak­ter deut­lich.

2)Star­ke Men­schen kön­nen Schwä­chen zei­gen.

Heu­te möch­te je­der im­mer der bes­te, schöns­te, stärks­te und er­folg­reichs­te sein. Dar­um zei­gen Men­schen kaum noch Ge­füh­le und ihr Ego er­laubt ih­nen kei­nen Feh­ler oder Mo­ment der Schwä­che mehr. Be­wah­ren sie sich je­doch un­be­dingt ih­re Men­sch­lich­keit, sei­en Sie gra­de her­aus und nen­nen Sie die Din­ge beim Na­men. Neh­men Sie sich selbst nicht zu ernst und schen­ken Sie der Mei­nung an­de­rer nicht mehr Be­deu­tung als ih­rem ei­ge­nen Wohl­be­fin­den. So stei­gert sich nicht nur Ihr Selbst­wert­ge­fühl, son­dern wir­ken auch au­then­tisch und da­mit cha­ris­ma­tisch. Ihr Um­feld wird Ih­re neue Stär­ke dank­bar an­neh­men.

»Ich füh­le mich hin­ge­zo­gen, wenn je­mand aben­teu­er­lus­tig ist und viel­leicht auch spitz­bü­bisch und Au­to­ri­tä­ten in­fra­ge stellt und Initia­ti­ve er­greift.« Scar­lett Jo­hans­son

3) Be­ein­dru­cken oh­ne be­ein­dru­cken zu wol­len

Je­der sehnt sich nach An­er­ken­nung und Wert­schät­zung, doch kei­ner kann sie mehr ge­ben. Statt­des­sen prei­sen sich Men­schen zu oft selbst an, oder drän­gen sich in den Mit­tel­punkt. Das ist je­doch viel­mehr ein Si­gnal für Un­si­cher­heit als für Sou­ve­rä­ni­tät. So müs­sen Sie bei­spiels­wei­se nicht in der „eli­tä­ren Cli­que“da­zu ge­hö­ren nur um sich be­deu­tend zu füh­len. Hö­ren Sie auf sich an­zu­bie­dern und sich un­ter Wert zu ver­kau­fen. Da­durch wir­ken Sie in­ter­es­san­ter und wert­vol­ler. Men­schen die auf Un­der­state­ment set­zen, wer­den als span­nen­der und in­ter­es­san­ter wahr­ge­nom­men, weil sie da­von ab­se­hen mit of­fen­sicht­li­chen Ober­fläch­lich­kei­ten zu punk­ten. Neh­men Sie sich selbst zu­rück und schen­ken Sie statt­des­sen Ih­rem Ge­gen­über auf­rich­ti­ges In­ter­es­se an des­sen Per­sön­lich­keit. Da­mit sind sie ei­ne er­fri­schen­de Ab­wechs­lung im Dschun­gel des Ego­is­mus.

4) Mut zum Ri­si­ko. Schei­tern gilt als Schwä­che und muss um al­les in der Welt ver­mie­den wer­den.

Was könn­ten nur die an­de­ren den­ken, wenn ich bei­spiels­wei­se ver­su­che die schöns­te Frau im Club an­zu­spre­chen und da­bei vor den Au­gen al­ler, gna­den­los ab­blit­ze? Tat­säch­lich ist es häu­fig so, dass die wert­volls­ten Mo­men­te im Le­ben durch das Tor des Ri­si­kos ver­schlos­sen sind. Wenn Sie al­so die Traum­frau er­obern wol­len, müs­sen sie das Ri­si­ko des Schei­terns in Kauf neh­men, an­ders wer­den sie nie­mals an Ihr Ziel kom­men. Ganz gleich ob im Pri­vat oder Be­rufs­le­ben, über­neh­men

Sie Ver­ant­wor­tung! Ver­ste­cken Sie sich nicht hin­ter Aus­re­den und Hin­ter­tür­chen.

Men­schen wer­den sich zu Ih­nen hin­ge­zo­gen füh­len so­bald sie mer­ken, das Sie je­mand sind der sein Le­ben selbst in die Hand nimmt.

5) Doubt kills mo­re dreams than failu­re ever will

Micha­el Jor­dan sag­te einst: „Mit Schei­tern kann ich le­ben, aber nicht da­mit es nicht ver­sucht zu ha­ben.“Sie sind ge­schei­tert, na und? Ma­chen sie sich im­mer wie­der deut­lich, dass nie­mand ei­ne 100% Er­folgs­quo­te hat, un­ab­hän­gig in wel­cher Dis­zi­plin. Wer nie schei­tert, geht nicht an sein Li­mit, und da­mit kann kei­ne Ent­wick­lung statt­fin­den. Wenn Sie al­so Schei­tern, ist das ein In­diz da­für dass Ih­re Com­fort Zo­ne ver­las­sen und da­hin ge­hen wo es weh tut. Da das die we­nigs­ten tun, soll­te Ih­nen dies Mut an­statt Angst ma­chen.

6) Gren­zen set­zen

Aus Angst vor Kon­se­quen­zen oder der Mei­nung an­de­rer, trau­en sich vie­le Men­schen nicht mehr sich durch­zu­set­zen. So wer­den häu­fig ein­sei­ti­ge Freund­schaf­ten wei­ter ge­pflegt, Ge­fal­len ge­tan die man nicht tun möch­te, Zeit mit Men­schen ver­bracht die man in Wahr­heit nicht aus­ste­hen kann, oder an Be­zie­hun­gen fest­ge­hal­ten die zum Schei­tern ver­ur­teilt sind. Wenn bei­spiels­wei­se Kol­le­gen, Freun­de oder Ver­wand­te, Sie re­spekt­los be­han­deln, und Sie aus Angst vor Kon­fron­ta­ti­on oder et­wai­gen Fol­gen nicht so­fort deut­lich Gren­zen set­zen, zei­gen Sie ih­rer Um­welt „mit mir kann man das ma­chen“und die Din­ge wer­den sich ste­tig wie­der­ho­len. Sie soll­ten sich be­wusst ma­chen dass Sie das Recht und die Pflicht sich selbst ge­gen­über ha­ben Gren­zen zu set­zen.

»Be who you are and say what you feel, be­cau­se tho­se who mind don‘t mat­ter, and tho­se who mat­ter don‘t mind.« Dr. Seuss

7) Sei­en Sie „echt“!

Der Mensch ent­wi­ckelt sich durch Eti­ket­te, Ge­sell­schaft­li­chen Nor­men und Re­geln im­mer wei­ter weg von sich selbst. Be­frei­en Sie sich von zu vie­len Zwän­gen, er­in­nern Sie Ihr Um­feld dar­an dass wir al­le Men­schen sind, in dem Sie sich nicht ver­stel­len und stets Din­ge beim Na­men nen­nen.

Mi­chel Vin­cent ist Flirt- und Da­ting-coach und aus ei­ni­gen Talk­show-auf­trit­ten be­kannt. Sei­ne Se­mi­na­re sind re­gel­mä­ßig aus­ge­bucht.

Owen Wil­son, hier rechts von Paul Rudd, wur­de vom Glam­ma­ga­zin zum Se­xiest man ali­ve 2017 ge­wählt. Geht man die Lis­te der 100 No­mi­nier­ten durch, wird schnell klar, dass die At­trak­ti­vi­tät nicht nur durch Schön­heit son­dern viel mehr durch Cha­ris­ma zu er­klä­ren ist.

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