Frank Fel­te: Nach ganz oben ......................

So wur­de aus dem Heim­kind Frank Fel­te ein Mul­ti­mil­lio­när, der nun sei­ner Kar­rie­re die Kro­ne auf­set­zen will.

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

Frank Fel­te stand jah­re­lang als ei­ner der be­kann­tes­ten Tv-ex­per­ten beim Te­le­shop­ping­s­en­der QVC vor der Ka­me­ra. Was vie­le nicht wuss­ten: Er selbst wur­de durch das The­ma Ge­sund­heit zum Mul­ti­mil­lio­när. Es ist die Ge­schich­te ei­nes Jun­gen, des­sen Le­ben im Kin­der­heim be­gann, der als Ju­gend­li­cher aus ei­ner ka­put­ten Fa­mi­lie aus­riss und be­schloss, aus ei­ge­ner Kraft ganz nach oben zu ge­lan­gen.

Fel­te, der spä­ter ei­ne Aus­bil­dung zum Er­zie­her ab­sol­vier­te und als Sän­ger mit Songs von Si­na­tra Geld ver­dien­te, merk­te schnell, dass ihn das The­ma Un­ter­neh­mer­tum reiz­te. „Ich hat­te seit mei­ner Jun­gend die star­ke Über­zeu­gung, ir­gend­wann ein­mal fi­nan­zi­ell un­ab­hän­gig zu sein. Ich hat­te nur über­haupt kei­nen Plan wie. Aber die­ses Ge­fühl war so tief in mir drin, dass es mir den rich­ti­gen Weg wies. Nach Ab­schluss mei­ner Aus­bil­dung folg­te ich end­lich dem Ruf des Un­ter­neh­mer­tums. Nach zwei Plei­ten, die ich bei mei­nen ers­ten Ver­su­chen hin­leg­te, folg­te dann die un­glaub­li­che Er­folgs­sto­ry von Na­tu­ra Vi­ta­lis.“

Als er 1999 mit sei­nem ei­ge­nen Un­ter­neh­men an den Markt ging und Ab­satz­we­ge er­forsch­te, ent­deck­te er ei­ne Chan­ce, die we­ni­ge zu An­fang se­hen woll­ten. „Ich ent­deck­te ei­nes Abends beim Zap­pen im Fern­se­hen den Te­le­shop­ping­s­en­der QVC. In Deutsch­land steck­te der Sen­der noch in den Kin­der­schu­hen, aber mein Bauch­ge­fühl sag­te mir so­fort, dass dies ein äu­ßerst in­ter­es­san­ter Ver­triebs­ka­nal ist und die Mar­ke da­durch schnell wach­sen wür­de. Tat­säch­lich ist es ge­nau so ge­kom­men. Spä­ter wur­de Na­tu­ra Vi­ta­lis im deut­schen Te­le­shop­ping die er­folg­reichs­te Nah­rungs­er­gän­zungs­mar­ke über­haupt.“

Das In­ter­es­se für die­sen Ni­schen­markt ge­wann Fel­te bei sei­nen da­ma­li­gen Ver­su­chen, als Un­ter­neh­mer Fuß zu fas­sen. Durch die Ar­beit mit ei­nem ame­ri­ka­ni­schen Ver­triebs­un­ter­neh­men lern­te er mehr über die­sen Markt, merk­te aber auch, dass an­de­re Un­ter­neh­men gro­be Feh­ler mach­ten. In­halts­stof­fe wa­ren min­der­wer­tig, aus frag­wür­di­gen Qu­el­len und die Prei­se wa­ren zu hoch. „Ge­sund­heit ist ein Ge­burts­recht und darf nicht am Geld­beu­tel schei­tern. Und Pro­duk­te brau­chen ei­ne ho­he In­no­va­ti­ons­kraft durch ver­schie­de­ne Re­zep­tu­ren. So kam ja die Idee, mei­ne ei­ge­ne Nu­tri­ti­on Com­pa­ny zu star­ten.“

Mit die­ser Kom­bi­na­ti­on aus hoch­wer­ti­gem Na­tur­pro­dukt und güns­ti­gem Preis schaff­te Fel­te das, wo­von vie­le Un­ter­neh­mer da­mals wie heu­te träu­men. Hun­dert­tau­sen­de Stamm­kun­den, die dem Un­ter­neh­men Mil­lio­nen­pro­fi­te be­sche­ren. „Mei­ne Ma­xi­me war im­mer: Tue Gu­tes und ver­die­ne gut. Sie kön­nen mit vie­len Din­gen Geld ver­die­nen – aber für mich war im­mer ganz wich­tig, an­de­ren Men­schen mit mei­ner Un­ter­neh­mung zu hel­fen. Und das höchs­te Gut, das wir al­le ha­ben, ist nun mal die Ge­sund­heit. Als ich er­kann­te, wel­che Kraft in Na­tur­sub­stan­zen steckt und wie die Phar­ma­in­dus­trie aus wirt­schaft­li­chen Grün­den die­se Wis­sens­ver­mitt­lung ver­sucht im­mer wie­der zu un­ter­bin­den – Na­tur­sub­stan­zen sind ja nicht pa­ten­tier­bar – woll­te ich in die­sem Be­reich stark wer­den. Nun sind wir nicht die ein­zi­ge Nah­rungs­er­gän­zungs­fir­ma auf dem Markt, mich ha­ben aber im­mer die 08/15-Re­zep­tu­ren ge­stört, die nicht viel be­wir­ken. Da­her war mir wich­tig, die ma­xi­ma­le Wir­kung mit je­dem ein­zel­nen Pro­dukt zu er­zie­len. Aus die­sem Grund ver­wen­den wir oft sehr kom­ple­xe, in­no­va­ti­ve Re­zep­tu­ren. Und der Er­folg gibt uns Recht: Un­se­re Re­tou­ren­quo­te ist äu­ßerst ge­ring und im März 2017 sind wir so­gar mit ei­nem Award als bes­te Nah­rungs­er­gän­zungs­fir­ma in We­st­eu­ro­pa aus­ge­zeich­net wor­den.“

Frank Fel­te kam an ei­nen Punkt im Le­ben, an dem er al­les hat­te. Ein flo­rie­ren­des, sta­bi­les Mil­lio­nen­un­ter­neh­men, Vil­len an den schöns­ten Plät­zen Eu­ro­pas, die teu­ers­ten Au­tos, die man für Geld kau­fen kann. Aber in den Ru­he­stand will er trotz­dem nicht. „Ich ge­nie­ße den Lu­xus das zu tun, was mir Freu­de be­rei­tet und ich ha­be Spaß am Le­ben. Jetzt möch­te ich an­de­ren Men­schen die­sen Spaß eben­falls ver­mit­teln. Ich durf­te ler­nen, wie man mit 200 Mark ein Me­ga-un­ter­neh­men auf­bau­en kann. Und das kann je­der! Er­folg ist letzt­lich

»Das Ge­nia­le liegt im Ein­fa­chen«

nichts an­de­res als pu­re Phy­sik. Und wie sag­te Ein­stein be­reits: Das Ge­nia­le liegt im Ein­fa­chen.“

Des­we­gen hat­te Fel­te ei­nen Mar­ke­ting­plan für Na­tu­ra Vi­ta­lis ent­wi­ckelt, der es Men­schen er­lau­ben soll­te, sich mit den Pro­duk­ten ein ei­ge­nes Ver­mö­gen auf­zu­bau­en. Die­ser Plan wird nun im gro­ßen Stil Rea­li­tät.

„Ich lie­be Net­work Mar­ke­ting als Ver­triebs­sys­tem, weil ich es welt­weit für das Fairs­te hal­te. Klar, auch in die­ser In­dus­trie tum­meln sich Idio­ten. Es ist nun mal ei­ne Tat­sa­che, dass wir zwar al­le un­ter dem­sel­ben Him­mel le­ben – aber noch lan­ge nicht al­le den­sel­ben Ho­ri­zont ha­ben. Das än­dert nichts an den un­glaub­li­chen Mög­lich­kei­ten, die je­der im Net­work Mar­ke­ting nut­zen kann. Vorraus­set­zung sind im­mer erst­klas­si­ge Pro­duk­te, ein fai­rer Ver­gü­tungs­plan und ein pro­fes­sio­nel­les Coa­ching der Te­am­part­ner. Wer dann be­reit ist sich zwei bis vier Jah­re – zu­nächst ne­ben­be­ruf­lich – zu en­ga­gie­ren, der könn­te nur aus zwei Grün­den schei­tern: Er be­ginnt gar nicht erst oder er hört zu früh auf. Durch un­se­re Prä­senz im Te­le­shop­ping ha­ben wir ein No­vum in der ge­sam­ten Bran­che. Na­tu­ra Vi­ta­lis hat meh­re­re hun­dert­tau­send treue Be­stand­kun­den, die wir nach und nach auf un­se­re Te­am­part­ner, die jetzt ein­stei­gen, auf­tei­len wer­den. Der Ver­trieb wird zu­künf­tig aus­schließ­lich über Net­work Mar­ke­ting er­fol­gen und nicht wie bis­her di­rekt. Da­mit wer­den ak­ti­ve Te­am­part­ner in ei­ner bis­her nie ge­kann­ten Art und Wei­se ge­pusht – so, dass man hier schon von ei­ner Er­folgs­ga­ran­tie spre­chen könn­te.

So steht Frank Fel­te wie­der an ei­nem Punkt, wie da­mals, als er mit Te­le­shop­ping ei­nen Ver­triebs­weg be­schritt, den an­de­re nicht sa­hen. Nur dass er die­ses Mal wohl nicht als ein­zi­ger reich da­mit wird.

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