Lu­kas Spies: Ge­ne­ra­ti­on Smart­pho­ne Millionär ................................

Die meis­ten Men­schen den­ken bei so ei­nem Ti­tel ver­mut­lich an ma­te­ri­el­le Din­ge und Geld. Nicht so der Au­tor des gleich­na­mi­gen Bu­ches, Lu­kas Spies.

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

»Ir­gend­wann muss­te ich mir die Fra­ge stel­len: Will ich bei Por­sche ar­bei­ten oder ir­gend­wann mal ei­nen Por­sche fah­ren?«

»In der heu­ti­gen Zeit ist ein­fach al­les mög­lich. Nie war es so ein­fach, sein ei­ge­nes Ge­schäft zu star­ten und aus der Rou­ti­ne und dem tris­ten All­tag aus­zu­bre­chen«

Auf­ge­wach­sen im schwä­bi­schen Ein­zugs­ge­biet von Stutt­gart war das ab­so­lu­te Aus­nah­me­ta­lent Lu­kas je­mand, der schon in der frü­hen Kind­heit Gren­zen spreng­te, im­mer neue Din­ge aus­pro­bier­te und äu­ßerst ak­tiv war. Ein Le­ben im Stan­dard­ras­ter kam für ihn nicht in Fra­ge. Er woll­te ein Le­ben vol­ler Selbst­ver­wirk­li­chung und Frei­heit. Doch nach dem Abitur wuss­te er nicht, wel­cher Be­ruf ihn dort­hin brin­gen könn­te, wo er hin­woll­te. Sei­ner Mei­nung nach se­hen sich heut­zu­ta­ge die meis­ten Ge­ny und Genz´ler vor der sel­ben Chal­len­ge. „Die Ar­beits­welt und vie­le Un­ter­neh­men sind noch nicht auf die Be­dürf­nis­se die­ser Ge­ne­ra­tio­nen an­ge­passt und auf de­ren Sicht­wei­se über er­fül­len­de Ar­beit“. Da so­zia­le Pro­jek­te und so­zia­les En­ga­ge­ment zu den wich­ti­gen Din­gen in sei­nem Le­ben zäh­len, ent­schloss er sich, ein Frei­wil­li­ges So­zia­les Jahr zu ab­sol­vie­ren und in ei­nem Kin­der­heim in Kap­stadt, Süd­afri­ka zu ar­bei­ten. Die­se Zeit half ihm, sich für ei­nen Weg zu ent­schei­den und so be­gann er ei­ne kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung bei sei­nem Lieb­lings-au­to­her­stel­ler Por­sche mit ei­nem ganz kla­ren Ziel: CEO. Er ging äu­ßerst am­bi­tio­niert und en­ga­giert an die Ar­beit und plan­te fest, dort ein Stu­di­um ab­zu­schlie­ßen und mit 30 zu pro­mo­vie­ren. Schnell fand er je­doch für sich her­aus, dass ihn das klas­si­sche An­ge­stell­ten­tum nicht zu den zu den Er­fol­gen brin­gen wür­de, die er sich für sein Le­ben wünsch­te. „Ir­gend­wann muss­te ich mir der Fra­ge stel­len: Will ich bei Por­sche ar­bei­ten oder ir­gend­wann mal ei­nen Por­sche fah­ren?“

Im De­zem­ber 2014 er­zähl­te ihm ein Freund von ei­ner Ge­schäfts­mög­lich­keit im Fit­ness- und Ge­sund­heits­be­reich. Er wur­de zu ei­ner Ge­schäfts­prä­sen­ta­ti­on bei Mc­do­nalds ein­ge­la­den, bei der sich al­les um Net­work Mar­ke­ting dreh­te. Lu­kas hat­te da­von noch nie ge­hört, war aber so­fort Feu­er und Flam­me für die Idee der Selbst­ver­wirk­li­chung und der Mög­lich­keit, sich ei­ne pas­si­ve Ein­kom­mens­quel­le auf­zu­bau­en. Die an­fäng­li­che Skep­sis, die so gut wie je­der emp­fin­det, wenn er Net­work Mar­ke­ting ken­nen­lernt, galt in Lu­kas Fall ab­so­lut nicht dem Ge­schäfts­mo­dell oder den Per­so­nen, die ihm das Ge­schäft vor­ge­stellt ha­ben, son­dern le­dig­lich der Tat­sa­che, dass die schein­bar größte Chan­ce in sei­nem Le­ben zum Grei­fen nah zu sein schien und der Weg ein kom­plett an­de­rer war, als ihm bis­her im­mer ge­pre­digt wor­den war. Er er­kann­te da­rin sei­ne Chan­ce, die sich mit sei­nen Plä­nen von der Zu­kunft deck­te. Ihm ge­fiel das Prin­zip, durch das Leis­tungs­be­reit­schaft be­lohnt wird. Nach holp­ri­gen An­fän­gen, in de­nen er nach vier Mo­na­ten ei­nen Scheck von ge­ra­de mal 19,86€ vor­wei­sen konn­te, ent­schied er sich All In zu ge­hen. Er woll­te in sei­nem Le­ben nie­mals sa­gen müs­sen: „Hät­te ich doch da­mals nur“. In den fol­gen­den vier­ein­halb Jah­ren wur­de er zum er­folg­reichs­ten Ver­triebs­part­ner un­ter 30 in sei­ner Fir­ma und ge­hört zu den Top 5 in

ganz Eu­ro­pa. Mit 25 Jah­ren schaff­te er, was nur ganz we­ni­ge über­haupt je­mals er­rei­chen: ein Netz­werk von 100.000en Kun­den und Part­nern auf­zu­bau­en. Die­ses wächst seit­her je­den Mo­nat um meh­re­re Tau­send in ganz Eu­ro­pa und welt­weit 21 Län­dern. Da­mit ge­hört er be­reits in jun­gen Jah­ren zur ab­so­lu­ten Eli­te in der Bran­che.

Den­noch glaubt er, dass das al­les erst der An­fang ist: „Es gibt so vie­le, vor al­lem jun­ge Men­schen da drau­ßen, die ein­fach nach Al­ter­na­ti­ven su­chen und wir tref­fen, so­wohl mit die­sem Ge­schäfts­mo­del im Ge­sund­heits­markt ge­nau den Zahn der Zeit“. Trotz­dem sieht er auch in­ner­halb der Bran­che ei­nen deut­li­chen Wan­del, auf den sich Un­ter­neh­men wie Ver­triebs­part­ner ein­stel­len müs­sen. „Die Welt ver­än­dert sich heut­zu­ta­ge so schnell. Das Ziel ist, ein lang­fris­ti­ges Ge­schäft für die nächs­ten Jahr­zehn­te auf­zu­bau­en. Da­bei wird sich auch die Bran­che Net­work Mar­ke­ting ver­än­dern. In der Zu­kunft wird es vor al­len Din­gen dar­um ge­hen, ein kun­den­ori­en­tier­tes Ge­schäft auf­zu­bau­en, das eher den Cha­rak­ter ei­nes E-com­mer­ce trägt, als den des klas­si­schen Mul­ti-le­vel-mar­ke­ting“.

Lu­kas Spies und sein Team wa­ren die ers­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum, die So­ci­al Me­dia kom­plett als Mul­ti­pli­ka­tor und He­be­lef­fekt nutz­ten. Er sieht hier auch wei­ter­hin die größ­ten Mög­lich­kei­ten, da die So­zia­len Me­di­en aus un­se­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht mehr weg­zu­den­ken sind. „In der heu­ti­gen Zeit ist ein­fach al­les mög­lich. Nie war es so ein­fach, sein ei­ge­nes Ge­schäft zu star­ten und aus der Rou­ti­ne und dem tris­ten All­tag aus­zu­bre­chen“Sei­ne größte Mo­ti­va­ti­on ist es, auch an­de­ren Men­schen die Chan­ce zu bie­ten, die er selbst er­grif­fen hat. „Zu se­hen, wie an­de­re Men­schen sich ent­wi­ckeln und sie bei der Ent­fal­tung ih­res Po­ten­zi­als zu un­ter­stüt­zen, macht mich ein­fach ex­trem glück­lich“, sagt er.

Die Ver­öf­fent­li­chung sei­nes ers­tens Bu­ches war für ihn ein wei­te­rer Traum, den er sich jetzt er­füllt hat. Da­rin be­schreibt er sei­nen Weg und geht de­tail­liert auf die Din­ge ein, die not­wen­dig sind, um ein so gro­ßes Bu­si­ness auf­zu­bau­en. Für ihn steht der Ti­tel „Ge­ne­ra­ti­on: Smart­pho­ne Millionär“we­ni­ger da­für, ei­ne Mil­lio­nen im Net­work Mar­ke­ting ver­dient zu ha­ben, als da­für, mit dem Smart­pho­ne und den So­zia­len Netz­wer­ken Mil­lio­nen von Men­schen­le­ben po­si­tiv zu be­ein­flus­sen und et­was be­we­gen zu kön­nen. Es gibt vie­le Er­folgs­bü­cher, aber kei­nes, das von je­man­dem in so jun­gen Jah­ren – mit den nach­weis­li­chen Er­fol­gen – ge­schrie­ben wur­de und so ex­akt den ak­tu­el­len Zeit­geist trifft. Lu­kas ver­setzt sich in die La­ge der Men­schen, die heut­zu­ta­ge ein Ge­schäft star­ten wol­len, da er al­le Fa­cet­ten selbst durch­lebt

hat.

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