Im Um­bruch

Wo liegt Fal­ken­see? In Bran­den­burg, di­rekt an­gren­zend an Ber­lin. Ein­fach er­klärt. Aber die enorm wach­sen­de Stadt und ih­re Feu­er­wehr sind nicht nur auf die Nach­bar­schaft zur Haupt­stadt zu re­du­zie­ren. Neue Wa­che, neue Kon­zep­te – hier be­wegt sich der­zeit seh

Feuerwehr-Magazin - - In­halt - Text: Chris­ti­an Pat­zelt, Fach­jour­na­list und Re­dak­teur Feu­er­wehr-ma­ga­zin [1030]

Wo liegt Fal­ken­see? In Bran­den­burg, di­rekt an­gren­zend an Ber­lin. Ein­fach er­klärt. Der Speck­gür­tel der Bun­des­haupt­stadt boomt. Die FF Fal­ken­see trägt dem Rech­nung – mit ei­ner neu­en Wa­che und neu­en Kon­zep­ten. Wir be­rich­ten, was sich in den letz­ten Jah­ren al­les ge­än­dert hat.

Das ist schon Wahn­sinn: „In den letz­ten 17 bis 20 Jah­ren hat sich die Einwohnerzahl von Fal­ken­see von zir­ka 21.000 auf knapp 44.000 Per­so­nen ver­dop­pelt“, er­klärt Frank Christ, stell­ver­tre­ten­der Stadt­wehr­füh­rer und Ur­ge­stein der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Fal­ken­see (Kreis Ha­vel­land). Für die Stadt im west­li­chen Speck­gür­tel Ber­lins ist der Be­völ­ke­rungs­zu­wachs ein Se­gen. Dar­über freue sich auch die Feu­er­wehr, be­tont Stadt­wehr­füh­rer Da­ni­el Bro­se.

Doch für die Brand­schüt­zer stei­gen da­mit na­tür­lich auch die Her­aus­for­de­run­gen

– un­ter an­de­rem durch deut­lich hö­he­res Ver­kehrs­auf­kom­men und neue Wohn­ge­bie­te. „Und un­se­re Mit­glie­der­zahl ist nicht mit ge­stie­gen, eher im Ge­gen­teil“, sagt Christ. Die Feu­er­wehr kann ei­gent­lich auf rund 70 Ein­satz­kräf­te zäh­len. Aber eben nur ei­gent­lich. „Wir ha­ben vie­le sehr en­ga­gier­te Ka­me­ra­den“, er­klärt Feu­er­wehr­chef Bro­se. „Aber gleich­zei­tig ha­ben wir auch vie­le Kräf­te, die ins­be­son­de­re in ih­rer Ein­satz­be­reit­schaft ein­ge­schränkt sind.“

Ty­pi­sche Grün­de da­für sind zu lan­ge An­fahrts­zei­ten zur Feu­er­wehr auf­grund des Ver­kehrs und Ar­beits­plät­zen in Ber­lin. Mit der Re­gio­nal­bahn lässt es sich op­ti­mal nach Ber­lin rein­pen­deln. Üb­ri­gens nicht nur zur Ar­beit, son­dern auch am Wo­che­n­en­de zum Fei­ern. „So kön­nen wir die Aus­wir­kun­gen auf die Ein­satz­be­reit­schaft nicht nur auf die Werk­ta­ge re­du­zie­ren“, sagt Bro­se.

Zu­mal in der Wo­che zwei haupt­amt­li­che Wach­schich­ten von 6 bis 22.30 Uhr in Staf­fel­stär­ke am Feu­er­wehr­haus sind. Von 14 Uhr bis 14.30 Uhr läuft die Über­ga­be zwi­schen Früh- und Spät­schicht. Ins­ge­samt sind 27 Haupt­amt­li­che für die Feu­er­wehr bei der

Stadt an­ge­stellt – nicht ver­be­am­tet. Zu 20 Kräf­ten in den Wach­schich­ten kom­men drei Mit­ar­bei­ter des Atem­schutz­zen­trums, zwei Per­so­nen in der Ver­wal­tung so­wie Bro­se und Christ. Bei den Ein­satz­kräf­ten fal­len in der Re­gel im­mer zwei Ka­me­ra­den län­ger­fris­tig weg, weil sie sich in der Brand­meis­ter-aus­bil­dung an der Feu­er­wehr­schu­le in Ei­sen­hüt­ten­stadt be­fin­den.

Kommt die Um­stel­lung auf 24-St­un­den-dienst?

Der­zeit stel­len zu­dem 43 Eh­ren­amt­li­che die Ein­satz­be­reit­schaft der Feu­er­wehr si­cher. Et­wa 500 Mal rückt die FF im Jahr aus – in 2017 bis An­fang Ju­ni be­reits 240 Mal. „Da­bei han­delt es sich nur um Feu­er­wehr­ein­sät­ze, kei­nen Ret­tungs­dienst und nur in ab­so­lu­ten Aus­nah­men mal ein First Re­spon­der-alarm zwi­schen­durch“, er­klärt Ben­ja­min Christ. Der frei­wil­li­ge Feu­er­wehr­mann ist stell­ver­tre­ten­der Zug­füh­rer und ein Ei­gen­ge­wächs der FF Fal­ken­see. Christ wei­ter: „Die deut­li­che Zu­nah­me an Ein­sät­zen in den letz­ten Jah­ren be­deu­tet im Grun­de kein ein­satz­frei­es Wo­che­n­en­de mehr. Bis­lang kön­nen wir das noch leis­ten, weil Haupt­und Eh­ren­amt stark zu­sam­men­ar­bei­ten.“

Aber auch mit Blick auf im­mer kom­ple­xe­re Tech­nik und den An­spruch, sich als Feu­er­wehr wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, ma­chen sich die Füh­rungs­kräf­te Ge­dan­ken. „Ganz kon­kret ge­hen die Über­le­gun­gen in die Rich­tung, ei­nen 24-St­un­den-dienst auf­zu­bau­en“, be­rich­tet Frank Christ. Und dann soll auch am Wo­che­n­en­de ei­ne Wach­be­reit­schaft im Dienst sein. Hier wird es eben­falls eng mit Ein­satz­kräf­ten. Liegt auch dar­an, dass zwar al­le Haupt­amt­li­chen auch au­ßer­halb ih­rer Di­enst­zeit zum Ein­satz kom­men kön­nen, aber teil­wei­se ei­ni­ge Ki­lo­me­ter au­ßer­halb von Fal­ken­see woh­nen.

So wol­len die Fal­ken­se­er im Eh­ren­amt stär­ker in die Mit­glie­der­wer­bung ge­hen. „Wir sind mit Blick auf un­se­re Mann­schaft qua­li­ta­tiv su­per auf­ge­stellt“, sagt Bro­se. „Aber es fehlt an Quan­ti­tät. Wir brau­chen auch Er­satz­leu­te, wenn die Stamm­kräf­te mal nicht so die Ein­satz­be­reit­schaft si­cher­stel­len kön­nen.“Der Feu­er­wehr­chef wei­ter: „Wir dür­fen in der Mit­glie­der­wer­bung nicht nur jun­ge Men­schen an­spre­chen. Hier lin­dert un­se­re star­ke Ju­gend­feu­er­wehr die Per­so­nal­sor­gen er­folg­reich. Es sind vor al­lem die Zu­ge­zo­ge­nen mit Feu­er­wehr­vor­bil­dung und Quer­ein­stei­ger, die wir für uns ge­win­nen müs­sen.“

Bei Fre­de­rik Nim­phi­us hat das bei­spiels­wei­se ge­klappt. Der 22-jäh­ri­ge Stu­dent kommt aus Fal­ken­see, war aber nicht in der Ju­gend­feu­er­wehr. „Ich hat­te ein­fach ir­gend­wann Lust, mich in der Feu­er­wehr zu en­ga­gie­ren.“Er stu­diert Ver­kehrs­sys­tem­tech­nik und muss für Vor­le­sun­gen nach Wildau, süd­öst­lich von Ber­lin. Aber als Stu­dent ist er zeit­lich auch re­la­tiv fle­xi­bel.

Ein an­de­res Bei­spiel ist der 61-jäh­ri­ge Pe­ter Kram­pe. Er war 44 Jah­re Po­li­zei­be­am­ter und un­ter an­de­rem an der Po­li­zei­aka­de­mie Ber­lin Fach­leh­rer für Fern­mel­de­tech­nik. „Ich ha­be ein­fach den Da­ni­el an­ge­spro­chen, ob ich die Feu­er­wehr nach mei­ner Pen­sio­nie­rung ir­gend­wie un­ter­stüt­zen kann. So brin­ge ich mich jetzt eh­ren­amt­lich in die Be­rei­che Di­gi­tal­funk und Füh­rungs­grup­pe der FF ein und ge­be zu­sätz­lich Un­ter­richt in der Kreis­aus­bil­dung.“

Der Stadt­wehr­füh­rer er­klärt: „Es gibt den All­roun­der, der voll da­bei ist. Wert­voll sind aber auch die Spe­zia­lis­ten, wel­che die Feu­er­wehr mit ih­rem Know-how in ge­nau ei­nem Be­reich un­ter­stüt­zen kön­nen.“Kram­pe ist im­mer zur Stel­le, wenn Be­darf ist. Bei­spiels­wei­se nach grö­ße­ren Ein­sät­zen, um die Funk­tech­nik zu kon­trol­lie­ren. So wie bei dem Re­por­ta­ge-ter­min am Mon­tag, nach­dem die Feu­er­wehr am Frei­tag bei ei­nem Gar­ten­lau­ben-brand ein­ge­setzt war.

Im Ge­spräch mit Kram­pe und Bro­se ge­hen wie­der die Pie­per. Die Wach­schicht rückt mit dem Hil­fe­leis­tungs-lösch­grup­pen­fahr­zeug (HLF) 20/16 und der Dreh­lei­ter (DLAK) 23/12 aus. Ein­satz­stich­wort: „H Tür-not­öff­nung – Per­son in Not­la­ge“. Das H steht für Hil­fe­leis­tung.

Alar­miert wird die Feu­er­wehr durch die In­te­grier­te Re­gio­nal­leit­stel­le Nord­west in der Lan­des­haupt­stadt Pots­dam, 26 Ki­lo­me-

ter süd­lich von Fal­ken­see. Bei Stich­wor­ten wie „H Tür-not­öff­nung“, „H Öl Land“und „H Na­tur“lau­fen werk­tags zu­nächst nur die Mel­der der Haupt­amt­li­chen auf. Ge­nau­so bei „B (Brand) klein“. Da­zu zählt bei­spiels­wei­se ein bren­nen­der Müll­ei­mer.

Be­las­ten­de Ein­sät­ze durch Un­fäl­le

Was dar­über hin­aus geht, da wird die ge­sam­te FF alar­miert. Und am Wo­che­n­en­de rü­cken die Frei­wil­li­gen dann in die Er­stalar­mie­rung mit rein. Bei Brän­den und Tür­öff­nun­gen fah­ren in der Re­gel HLF und DLAK als Ers­tes raus. Zu Hil­fe­leis­tungs­ein­sät­zen wie Un­fall­ret­tung fah­ren im ers­ten Ab­marsch HLF und Rüst­wa­gen (RW) 2. Als Stütz­punkt­feu­er­wehr rü­cken die Fal­ken­se­er bei ent­spre­chen­den Ein­satz­stich­wor­ten in die Ge­mein­den Schön­wal­de-gli­en und Dall­gow-dö­be­ritz mit aus – ins­be­son­de­re mit der DLAK bei Brän­den und dem RW für Hil­fe­leis­tun­gen. Au­ßer­dem wer­den die Fal­ken­se­er nach­alar­miert, wenn das Per­so­nal am Ein­satz­ort nicht aus­reicht.

Rei­bungs­los klappt die Zu­sam­men­ar­beit üb­ri­gens auch mit der Ber­li­ner Feu­er­wehr – ob­wohl ei­ne Bun­des­land­gren­ze die Ein­satz­ge­bie­te von­ein­an­der trennt. „Zu­erst set­zen wir na­tür­lich auf Ein­satz­mit­tel aus dem Kreis Ha­vel­land“, sagt der Stadt­wehr­füh­rer. „Aber wenn wir ei­ne La­ge als zeit­kri­tisch und ein Fahr­zeug oder ei­ne Ein­heit aus Ber­lin als sinn­voll be­wer­ten, for­dern wir sie völ­lig un­kom­pli­ziert über die Leit­stel­le an.“

Im Aus­rück­ge­biet der FF Fal­ken­see zäh­len die Bun­des­stra­ße 5 so­wie die Bahn­tras­sen Ham­burg-ber­lin und Han­no­ver-ber­lin zu den Ge­fah­ren­schwer­punk­ten für Un­fäl­le. Auf der Au­to­bahn 10, dem west­li­chen Ber­li­ner Ring, kom­men die Kräf­te nur im zwei­ten Ab­marsch zum Ein­satz. Ge­ra­de die Not­fäl­le auf den Bahn­stre­cken be­schäf­ti­gen die Bran­den­bur­ger. In dop­pel­tem Sin­ne. „Lei­der er­le­ben wir mehr­mals im Jahr die La­ge ,Sui­zid auf Schie­ne‘“, er­klärt Frank Christ. Es ist dann nicht nur der tech­ni­sche Ein­satz, der die Feu­er­wehr for­dert. Die Ka­me­ra­den müs­sen auch im­mer wie­der schreck­li­che Sze­nen ver­ar­bei­ten. Wie nach dem 9. Fe­bru­ar 2017, als sich der Rap­per Ka­zim Ak­bo­ga (be­kannt durch den Wer­be­song „Is mir egal“für die Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­be) das Le­ben nahm. Er wur­de am Bahn­hof See­ge­feld von ei­nem ICE über­rollt.

„Das war mein ers­ter Ein­satz die­ser Art“, er­in­nert sich der frei­wil­li­ge Feu­er­wehr­mann Ju­li­an Be­cher. „Ob­wohl un­se­re Füh­rungs­kräf­te dar­auf ge­ach­tet ha­ben, dass wir jün­ge­ren Ka­me­ra­den nicht ganz vor­ne im Ein­satz mit tä­tig sind, ha­be ich na­tür­lich vie­les mit­be­kom­men.“Der 20-jäh­ri­ge In­dus­trie­me­cha­ni­ker gibt zu: „Sol­che Ein­sät­ze ma­chen nach­denk­lich. Aber wir ha­ben da­nach viel dar­über ge­spro­chen, das fin­de ich gut.“

Nach­be­spre­chun­gen zu be­las­ten­den Ein­sät­zen – dar­auf le­gen die Fal­ken­se­er Wert. „In der Re­gel kom­men wir als Mann­schaft zu­sam­men, di­rekt nach dem Ein­satz oder beim nächs­ten Dienst“, er­zählt Bro­se. „Aber wir bin­den bei be­son­ders schwie­ri­gen Si­tua­tio­nen auch das Ein­satz­nach­sor­ge­team des Lan­des Bran­den­burg ein.“

ELW 1 um­ge­rüs­tet

In der Re­gel ist der Schicht­füh­rer der Haupt­amt­li­chen be­zie­hungs­wei­se der erstein­tref­fen­de Zug­füh­rer der Frei­wil­li­gen Ein- satz­lei­ter. Sie fah­ren auf dem HLF mit raus. Bei grö­ße­ren La­gen, al­so wenn mehr als nur die bei­den ers­ten Fahr­zeu­ge ein­ge­bun­den sind, rückt auch der Ein­satz­leit­wa­gen (ELW) 1 mit aus.

Den Mer­ce­des Sprin­ter 312 D, aus­ge­baut von Brand­schutz­tech­nik Gör­litz, hat die Feu­er­wehr tech­nisch um­ge­rüs­tet. Zur Ver­fü­gung ste­hen in dem ELW 1 un­ter an­de­rem drei Di­gi­tal­funk­ge­rä­te für TMO- und DMOBe­trieb, ana­lo­ge Funk­ge­rä­te als Red­un­danz, Dru­cker und Fax­ge­rät, ein in­ter­net­fä­hi­ger Com­pu­ter mit zwei Bild­schir­men und drei nutz­ba­re Ar­beits­plät­ze. Ei­ne gu­te Lö­sung ist das in die Fens­ter­schie­ne mon­tier­te ver­schieb­ba­re Whi­te­board. Mit­ge­führt wird auch ein Schnell­ein­satz­zelt.

Mit dem ELW 1 kommt nur ein­ge­wie­se­nes Per­so­nal zum Ein­satz. Da­zu zählt bei­spiels­wei­se Mar­vin Waack. Er ist auch als Ma­schi­nist für die Lösch­fahr­zeu­ge aus­ge­bil­det. „Die C-füh­rer­schei­ne wer­den von Kreis und Stadt fi­nan­ziert“, er­klärt Waack. „Die Kraft­fah­rer wer­den in der Wehr dann zu­nächst als Ma­schi­nis­ten für Lösch­fahr­zeu­ge aus­ge­bil­det und in der Fol­ge für die Son­der­fahr­zeu­ge, wie den RW 2.“Die Dreh­lei­ter­ma­schi­nis­ten schult das Team von Dreh­lei­ter.in­fo.

Bro­se sagt: „Das hat sich wirk­lich be­währt. Die Aus­bil­der von Dreh­lei­ter.in­fo kom­men zu uns. So kann mit un­se­rer Dreh­lei­ter und an Fal­ken­se­er Ob­jek­ten trai­niert wer­den.“

Metz (heu­te Ro­sen­bau­er) bau­te die DLAK 23/12 im Jahr 2008 auf ei­nem Mer­ce­des Ate­go 1529 auf. Sie ist mit ei­nem Drei-man­nKorb mit vier Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten aus­ge­stat­tet. Die­ser wie­der­um kann mit ei­nem Mo­ni­tor und ei­ner Kran­ken­tra­gen­hal­te­rung ver­se­hen wer­den.

Noch ein Jahr jün­ger ist das HLF 20/16. Als Fahr­ge­stell dient eben­falls ein Mer­ce­des Ate­go 1529, der Auf­bau stammt von Zieg­ler. Den Lösch­was­ser­tank ha­ben die Fal­ken­se­er auf 2.000 Li­ter Fas­sungs­ver­mö­gen auf­rüs­ten las­sen. Zu­dem hat Zieg­ler das HLF mit ei­ner Ein-mann-lei­ter­ent­nah­me und der Zieg­ler-mul­ti­funk­ti­ons-steue­rung (ZMS) aus­ge­stat­tet.

Auch das Lösch­grup­pen­fahr­zeug (LF) 16/12, Bau­jahr 1998, und das 2 Jah­re äl­te­re Tank­lösch­fahr­zeug (TLF) 16/25 stam­men vom Auf­bau­her­stel­ler aus Gi­en­gen an der Brenz (BW, Kreis Hei­den­heim). „Dass wir über­wie­gend Mer­ce­des als Fahr­ge­stel­le und drei Zieg­ler-fahr­zeu­ge ha­ben, ist Zu­fall“, sagt Feu­er­wehr­chef Bro­se. „Na­tür­lich ist es prak­tisch für die Ma­schi­nis­ten, wenn sich mög­lichst vie­le Fahr­zeu­ge äh­neln. Aber die der­zei­ti­ge Kon­stel­la­ti­on ist das Er­geb­nis von of­fe­nen Aus­schrei­bun­gen.“

Zwei Uni­mogs für die Wald­brand­be­kämp­fung

Den RW 2 auf Mer­ce­des 1224 kon­stru­ier­te Metz im Feu­er­lösch­ge­rä­te­werk Lu­cken­wal­de. Mitt­ler­wei­le ist das Ein­satz­mit­tel 21 Jah­re alt, aber noch gut in Schuss. Mit nur 4 Jah­ren ge­hört das TLF 20/50 Wald zu den jüngs­ten Fahr­zeu­gen im Fuhr­park der FF Fal­ken­see. Der Mer­ce­des Unimog U 5000 wur­de von Sch­ling­mann auf­ge­baut und ist Teil ei­ner Be­schaf­fungs­rei­he des Lan­des für den Ka­ta­stro­phen­schutz.

Wie der Na­me es be­reits aus­sagt, kommt der Unimog vor al­lem bei Wald- und Flä­chen­brän­den zum Ein­satz. Mit dem TLF, dem SW 2000-Tr – Mer­ce­des Unimog U 1550 von Lent­ner aus 1994 – und dem Krad, ei­ne Ya­ma­ha TW 125, ge­hö­ren die Fal­ken­se­er zum Ka­ta­stro­phen­schutz­zug Wald­brand­be­kämp­fung des Krei­ses.

Der U 5000 ist, ge­nau­so wie al­le Fahr­zeu­ge ab Bau­jahr 1998, mit den gelb-wei­ßen Re­flex­strei­fen im Cor­po­ra­te De­sign be­klebt. In dem Zu­ge wur­den die­se Ein­satz­mit­tel auch mit ei­ner Heck­warn­be­kle­bung ver­se­hen. Die gan­ze Ak­ti­on ha­ben die Fal­ken­se­er Feu­er­wehr­leu­te in Ei­gen­leis­tung durch­ge­zo­gen.

„Oh­ne dass wir ei­ni­ges in Ei­gen­re­gie ma­chen, wür­de es gar nicht ge­hen“, meint Pe­ter Hö­le, seit 2013 bei der Feu­er­wehr an­ge­stellt. „Wir füh­ren in un­se­rer Werk­statt bei­spiels­wei­se klei­ne­re Re­pa­ra­tu­ren an Ket­ten­sä­gen und an­de­ren Ge­rä­ten durch, neh­men Än­de­run­gen an den Ge­rä­te­fä­chern vor und bau­en auch mal was selbst.“So kon­stru­ier­ten die Kräf­te ein Ge­stell für den Po­wer­moon und stat­te­ten das Ju­gend­feu­er­wehr-fahr­zeug, ei­nen Ford Tran­sit mit Prit­sche, mit Fä­chern aus.

Prä­des­ti­niert für sol­che Son­der­auf­ga­ben ist Norbert Bött­cher, seit 1980 bei der FF Fal­ken­see und seit 1991 auch im Haupt­amt. Bött­cher ge­hört, wie auch Hö­le, zur Wach­be­reit­schaft. In der Ar­beits­zeit über­nimmt er un­ter an­de­rem die War­tung und Be­fül­lung der Feu­er­lö­scher für al­le städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen. „Im­mer­hin sind das zir­ka 1.000 Lö­scher, die in den Schu­len, Kin­der­gär­ten und an­de­ren In­sti­tu­tio­nen zu prü­fen sind“, merkt Bött­cher an.

Die Lösch­schläu­che ge­hen je­doch zur Rei­ni­gung ins Feu­er­wehr­zen­trum des Krei­ses Ha­vel­land nach Ra­the­now. Da­für be­fin­det sich bei der Feu­er­wehr Fal­ken-

see das Atem­schutz­zen­trum für den Kreis. Hier sind Cars­ten Burzlaff, Frank Röß­ler und Da­ni­el Gros­se im Haupt­amt tä­tig. Ih­re Auf­ga­ben: Rei­ni­gung und Prü­fung der 1.522 Schutz­mas­ken, Her­stel­len der Ein­satz­be­reit­schaft der 501 Atem­schutz­ge­rä­te und ins­ge­samt 2.251 Fla­schen so­wie In­stand­hal­tung der Che­mi­ka­li­en­schutz­an­zü­ge. Bei grö­ße­ren Ein­sät­zen – ab acht ein­ge­setz­ten Press­luf­tat­mern – rü­cken die Kräf­te mit dem Ge­rä­te­wa­gen Atem­schutz des Krei­ses mit aus. Bei dem GW-A han­delt es sich um ei­nen MAN TGL 8.220 mit Hen­sel-auf­bau.

FF Fal­ken­see be­treibt Atem­schutz­zen­trum

Im Atem­schutz­zen­trum be­fin­den sich auch Schu­lungs­räu­me und die Atem­schutz­übungs­stre­cke. Hier lau­fen so­wohl die Aus­bil­dun­gen als auch die Wie­der­ho­lungs­durch­gän­ge. Die Stre­cke zieht sich auf ins­ge­samt 52 Me­ter, wel­che die Ge­rä­te­trä­ger krie­chend und klet­ternd über­win­den müs­sen. Start ist im Wär­me­be­reich, der auf 100 Grad Cel­si­us auf­ge­heizt wer­den kann. Wei­ter geht es über zwei Ebe­nen. Die Aus­bil­der kön­nen den kom­plet­ten Be­reich ver­ne­beln und Ge­räu­sche ein­spie­len. Per Vi­deo­über­wa­chung und Wär­me­bild­ka­me­ra be­hal­ten sie die Kräf­te un­ter Be­ob­ach­tung. Zu­dem kann der Puls per Te­le­me­trie kon­trol­liert wer­den.

Als Fort­bil­dung für die Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger wa­ren die Haupt­amt­li­chen im letz­ten Jahr in der Übungs­an­la­ge bei Feur­ex in

Helm­stedt. Schwer­punk­te in der Heiß­aus­bil­dungs­an­la­ge wa­ren Strahl­rohr­füh­rung und Ein­satz­übun­gen mit Per­so­nen­su­che und Brand­be­kämp­fung.

„Für den ge­sam­ten Kreis über­neh­men wir die Sprech­funk­aus­bil­dung“, be­rich­tet Da­ni­el Bro­se. In Sa­chen Ein­satz­klei­dung macht die Feu­er­wehr Fal­ken­see ihr ei­ge­nes Ding. Der Stadt­wehr­füh­rer er­klärt: „Wir stel­len un­se­ren ei­ge­nen Haus­halt auf und rei­chen den bei der Stadt ein. Wenn der ab­ge­stimmt ist, kön­nen wir im Be­reich der Haus­halts­an­sät­ze ei­gen­stän­dig agie­ren. So lau­fen Be­schaf­fun­gen di­rekt über uns.“

„Wir sind stän­dig auf Mes­sen un­ter­wegs, wie Rett­mo­bil, A+A, Flo­ri­an und na­tür­lich In­ter­schutz, um den Markt zu son­die­ren“, er­gänzt Frank Christ. So sind die Fal­ken­se­er an ih­ren Kom­man­do­wa­gen auf Mer­ce­des GLK ge­kom­men, Bau­jahr 2015. „Ein Vor­führ­fahr­zeug“, so Bro­se.

Gu­tes Kon­zept bei Kon­ta­mi­na­ti­on von PSA

Bei der Per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung (PSA) hat die Lei­tung die Ent­schei­dung zur Be­schaf­fung kom­plett in die Hän­de ih­rer Ein­satz­kräf­te ge­legt. „Wir be­zie­hen un­se­re Leu­te ge­ne­rell mit ein, auch bei Fahr­zeu­gen und Ge­rä­ten. Schließ­lich müs­sen sie da­mit ar­bei­ten“, sagt Christ. Im Fall der PSA führ­te ein um­fang­rei­cher Tra­ge­test vor 5 Jah­ren zur Be­schaf­fung.

Feu­er­wehr­schutz­an­zü­ge von fünf Her­stel­lern tes­te­ten die Bran­den­bur­ger. Zir­ka 1 Jahr tru­gen die Ein­satz­kräf­te ab­wech­selnd die PSA und führ­ten ein Punk­te­sys­tem zur Be­wer­tung ein. Ge­win­ner war die Be­klei­dung von S-gard. Muss­te nur noch die Far­be ge­wählt wer­den. Hier gab eben­falls die Mei­nung der Mann­schaft den Aus­schlag für Ti­tan sand­far­be­ne PSA. „Gro­ße Vor­tei­le sind die noch stär­ke­re Er­kenn­bar­keit im Stra­ßen­ver­kehr und die Sicht­bar­keit von Schmutz auf der Be­klei­dung“, sagt Bro­se.

Dar­auf le­gen die Fal­ken­se­er viel Wert. „Kon­ta­mi­nier­te PSA kommt bei uns di­rekt am Ein­satz­ort in die Tü­te – und zwar der gan­ze An­zug“, be­tont Christ. Es gilt nur, dar­auf zu ach­ten, den in­te­grier­ten Brust­gurt aus der Ja­cke zu ent­fer­nen. Da­für zie­hen die Ka­me­ra­den Ein­mal-hand­schu­he an. Die Beu­tel wer­den luft­dicht ver­schlos­sen und ei­ner Spe­zi­al­wä­sche­rei zu­ge­führt. Da sie aus Zu­cker­stoff sind, kom­men die Beu­tel mit­samt der PSA in die Wä­sche. Wäh­rend des Wasch­vor­gangs lö­sen sich die Tü­ten rest­los auf.

Der Ab­trans­port von der Ein­satz­stel­le er­folgt in Roll­con­tai­nern – der­zeit noch mit dem al­ten Ge­rä­te­wa­gen Lo­gis­tik (GW-L), ei­nem 23 Jah­re al­ten Mer­ce­des 814. Doch ein Nach­fol­ger be­fin­det sich be­reits in der Be­schaf­fung. Mit ei­nem neu­en GW-L, auf­ge­baut von Jung­hans, möch­te die Feu­er­wehr zwei Flie­gen mit ei­ner Klap­pe schla­gen: So­wohl den al­ten GW-L als auch den SW 2000Tr er­set­zen.

„So kön­nen wir un­ser Roll­con­tai­nerSys­tem, wel­ches wir vor et­wa 5 Jah­ren an­ge­scho­ben ha­ben, end­gül­tig eta­blie­ren“, er­klärt Bro­se. Um den Schlauch­wa­gen zu er­set­zen wür­den dann bei­spiels­wei­se ent­spre­chen­de Roll­wa­gen mit Schläu­chen in Buch­ten be­schafft wer­den.

Zu­rück zur Per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung. „Je­der Ka­me­rad be­kommt die PSA Gold mit Über­ho­se und -ja­cke für Brand­ein­sät­ze so­wie ei­ne blaue, leich­te PSA für Hil­fe­leis­tungs­ein­sät­ze“, be­schreibt Christ. „Feu­er­wehr­mann-an­wär­ter krie­gen noch kei­ne PSA

Gold und tra­gen auch ei­nen an­de­ren Helm – bis zum Ab­schluss der Trupp­mann 1- und Atem­schutz-aus­bil­dung.“Der stell­ver­tre­ten­der Stadt­wehr­füh­rer stellt klar: „Wir wol­len die jun­gen Ka­me­ra­den kei­nes­wegs be­nach­tei­li­gen. Aber so kön­nen wir die nicht voll aus­ge­bil­de­ten Kräf­te am Ein­satz­ort di­rekt er­ken­nen.“Für je­den Feu­er­wehr­an­ge­hö­ri­gen wird Er­satz­aus­rüs­tung in der Klei­der­kam­mer im Feu­er­wehr­haus vor­ge­hal­ten.

Neue Feu­er­wa­che als größ­ter Fort­schritt

Die Kam­mer, die Werk­stät­ten, Bü­ros, Fahr­zeug­hal­len – das al­te Feu­er­wehr­haus platzt aus al­len Näh­ten. So be­gann be­reits im Herbst 2013 der Bau ei­ner neu­en Feu­er­wa­che am glei­chen Stand­ort ne­ben dem Atem­schutz­zen­trum. Die of­fi­zi­el­le In­be­trieb­nah­me ist im Sep­tem­ber/ok­to­ber 2017. „Das war ein Bau­pro­jekt mit ei­ni­gen Hin­der­nis­sen“, sagt Bro­se seuf­zend. „Aber jetzt freu­en wir uns auf die Fer­tig­stel­lung.“

Ent­stan­den ist ei­ne Wa­che mit sechs Ein­stell­plät­zen für die Feu­er­wehr und zwei für den Ret­tungs­dienst. Des­sen Kräf­te wer­den qua­si Un­ter­mie­ter im neu­en Ge­bäu­de und be­zie­hen ei­nen Trakt auf der lin­ken Sei­te. „Schon auf­grund der nicht aus­rei­chen­den Fahr­zeug­stell­plät­ze ist ein Er­halt des al­ten Feu­er­wehr­hau­ses zwin­gend not­wen­dig“, be­tont der Stadt­wehr­füh­rer. Rück­sei­tig in die Fahr­zeug­hal­le in­te­griert sind die Räum­lich­kei­ten für Werk­stät­ten, je­doch mit ge­rin­ge­rer De­cken­hö­he als die Hal­le. So kann die Flä­che ober­halb der Werk­stät­ten als Ma­te­ri­al­la­ger ge­nutzt wer­den.

Zwei Rutsch­schäch­te sind in die Fahr­zeug­hal­le in­te­griert. „Das müs­sen wir erst üben“, sagt Bro­se schmun­zelnd. „Bis­lang rutsch­te ja kei­ner von uns zum Fahr­zeug.“An die Hal­le an­ge­schlos­sen ist der Trakt mit den Psa-räu­men für Frau­en und Män­ner – nach Ge­schlech­tern ge­trennt – so­wie Du­schen und WCS.

Im ers­ten Ober­ge­schoss be­fin­den sich Bü­ros: Für Bro­se und Christ so­wie für Oli­ver St­ein­beck, Sach­be­ar­bei­ter Be­schaf­fun­gen und Ver­wal­tung. Au­ßer­dem wer­den hier ein Schu­lungs-, ein Ju­gend­feu­er­wehr- und ein Auf­ent­halts­raum ein­ge­rich­tet. Mit dem Gang ins zwei­te Ober­ge­schoss wird die ent­schei­dends­te Neue­rung sicht­bar. Hier ver­fügt die Feu­er­wa­che über Ru­he­räu­me. Das un­ter­streicht die Pla­nun­gen der FF Fal­ken­see, den 24-St­un­den-dienst ein­zu­füh­ren.

Die räum­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten für den Um­bruch sind ab Herbst auf je­den Fall vor­han­den. Wir blei­ben am Ball bei der Feu­er­wehr in Ber­lins Nach­bar­stadt Fal­ken­see – wo sich noch viel tun wird.

Fo­to: Pat­zelt

Das ob­li­ga­to­ri­sche Grup­pen­fo­to zur Feu­er­wehr-re­por­ta­ge: Vor dem Haus am An­ger und der Dorf­kir­che Fal­ken­ha­gen – mit­ten im Zen­trum von Fal­ken­see – ha­ben ei­ni­ge Ein­satz­kräf­te, Ju­gend­feu­er­wehr-mit­glie­der und Al­ters­ka­me­ra­den Auf­stel­lung ge­nom­men.

Den Kom­man­do­wa­gen auf Mer­ce­des GLK über­nah­men die Fal­ken­se­er Ka­me­ra­den als Vor­führ­fahr­zeug.

Mit TNT-TOOL und Wär­me­bild­ka­me­ra aus­ge­stat­tet macht sich der An­griff­s­trupp des HLF für den Ein­satz be­reit.

Stadt­wehr­füh­rer Da­ni­el Bro­se (links) und sein Stell­ver­tre­ter Frank Christ lei­ten die Feu­er­wehr Fal­ken­see.

Blick von oben auf den Feu­er­wehr­stand­ort Fal­ken­see bei ei­nem Tag der of­fe­nen Tür: Links steht die al­te Feu­er­wa­che, in der Mit­te das Atem­schutz­zen­trum und rechts der Neu­bau.

Fo­to: Feu­er­wehr

Die Ein­satz­kräf­te ver­fü­gen al­le über leich­te Per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung für Hil­fe­leis­tungs­ein­sät­ze so­wie über die­se Schutz­an­zü­ge aus Über­ja­cke und -ho­se.

Um 14.30 Uhr fin­det werk­tags der Wach­wech­sel statt. Dann be­spre­chen sich die Haupt­amt­li­chen kurz.

Pe­ter Hö­le re­pa­riert in der Werk­statt ei­ne Mo­tor­ket­ten­sä­ge. Die Haupt­amt­li­chen über­neh­men vie­le In­stand­hal­tungs­auf­ga­ben selbst.

Norbert Bött­cher rei­nigt ei­nen Pul­ver­lö­scher. Er küm­mert sich um die zir­ka 1.000 Lö­scher in den städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen.

Vor der Stadt­hal­le Fal­ken­see in Stel­lung ge­bracht: die Dreh­lei­ter, ei­ne DLAK 23/12 auf Mer­ce­des Ate­go 1529 mit Metz-auf­bau. Mann­schafts­fo­to der Haupt­amt­li­chen bei Wach­wech­sel auf der Dreh­lei­ter.

Mit dem TLF 20/50 für die Wald­brand­be­kämp­fung kön­nen die Fal­ken­se­er ins un­weg­sa­me Ge­län­de vor­drin­gen. Der Mer­ce­des Unimog U 5000 stammt aus ei­ner Lan­des­be­schaf­fung.

Mit dem TLF 16/25 kann die Feu­er­wehr Fal­ken­see ei­ne Atem­schutz Not­fall Trai­nier­te Staf­fel (ANTS) in den Ein­satz brin­gen.

Mit Schleif­korb­tra­ge und Not­fall­ta­sche ge­hen die Kräf­te der ANTS vor.

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