Her­aus­ra­gend!

Die Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg fei­ert ihr 50-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. Über 1.000 Mäd­chen und Jun­gen in 60 Grup­pen bil­den den Feu­er­wehr­nach­wuchs in der Ha­fen­me­tro­po­le. Nicht nur die rei­nen Zah­len sind her­aus­ra­gend. Wir ver­ra­ten Euch, was die JF Ham­burg be­son­ders ma

Feuerwehr-Magazin - - In­halt - Text: Chris­ti­an Pat­zelt, Re­dak­teur Feu­er­wehr-ma­ga­zin [1031]

Die Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg fei­ert ihr50-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. Pünkt­lich zum gro­ßen Ge­burts­tag wird die 60. JF in der Ha­fen­me­tro­po­le ge­grün­det. Wir er­zäh­len Euch, wie die Han­se­städ­ter fei­ern und fünf Din­ge, wel­che die Ju­gend­feu­er­wehr in der Mil­lio­nen­stadt be­son­ders ma­chen.

Es ist der 7. April 2017, knapp 500 Gäs­te aus Po­li­tik und Feu­er­wehr kom­men in’s prunk­vol­le Ham­bur­ger Rat­haus. Denn hier steigt der Se­nats­emp­fang zum 50-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um der JF Ham­burg. Olaf Scholz, Ham­burgs Ers­ter Bür­ger­meis­ter, lobt in sei­ner Re­de die Nach­wuchs­ar­beit der Feu­er­wehr: „Das ist ein groß­ar­ti­ger eh­ren­amt­li­cher Ein­satz und ein star­kes Vor­bild für Ju­gend­li­che und Kin­der, die schon früh Ver­ant­wor­tung über­neh­men und sich für das Wohl an­de­rer stark ma­chen.“

„50 Jah­re Ju­gend­feu­er­wehr sind kein Selbst­läu­fer“, be­tont Lan­des­ju­gend­feu­er­wehr­wart Uwe von Ap­pen. „Da­hin­ter ste­hen hun­der­te en­ga­gier­te Frau­en und Män­ner der frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren, die ver­läss­lich, kon­ti­nu­ier­lich und mit be­mer­kens­wer­tem Ein­satz jun­ge Men­schen an Nächs­ten­hil­fe, De­mo­kra­tie, Mit­ein­an­der und Ka­me­rad­schaft her­an­ge­führt ha­ben.“

So­weit läuft die­ser Se­nats­emp­fang ab, wie ich es er­war­tet ha­be: sehr fei­er­lich und hoch of­fi­zi­ell. Aber die JF Ham­burg ist im­mer für et­was Be­son­de­res gut. So auch heu­te. Ein Team aus dem Ju­gend­fo­rum stellt die in­ter­na­tio­na­le Ju­gend­ar­beit und den in Ham­burg ge­bo­re­nen Au­gust-ernst-po­kal in kur­zen Thea­ter­sze­nen vor. Plötz­lich kla­ckern C-schlauch-kupp­lun­gen durch den Fest­saal, ei­ne Gi­raf­fe und ein Pan­da-bär stap­fen durch das Pu­bli­kum.

Und Lan­des­ju­gend­spre­che­rin Ma­rie­ke Cho­le­wa sorgt mit ih­rer Re­de für Gän­se­h­au­tMo­men­te. Die 15-Jäh­ri­ge be­tont: „Die Ju­gend­feu­er­wehr ist ei­ne star­ke Ge­mein­schaft. Tech­nik, spie­le­risch an­ge­wen­det und aus­pro­biert, ist für uns al­le wich­tig. Ro­te Au­tos und blaue Lich­ter fas­zi­nie­ren Kin- der so­wie­so im­mer und in der Ju­gend­feu­er­wehr ist ein­fach die gro­ße und bun­te Feu­er­wehr­fa­mi­lie aus­schlag­ge­bend für un­ser En­ga­ge­ment.“

„Das war ei­ne her­aus­ra­gen­de Ver­an­stal­tung“, be­tont Bun­des­ju­gend­lei­ter Hein­rich Scharf an­schlie­ßend. Ein ge­lun­ge­ner Start in das Ju­bi­lä­ums­jahr. Beim Raus­ge­hen schlen­dert der Bun­des­ju­gend­lei­ter noch ei­ni­ge Mi­nu­ten durch die un­te­re Rat­haus­hal­le. Hier ist die Aus­stel­lung „50 Jah­re Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg“ein­ge­rich­tet. Stell­wän­de rund um die Säu­len zei­gen die Mei­len­stei­ne der 5 Jahr­zehn­te.

Nacht­wan­de­rung und Au­gust-ernst-po­kal

Nur we­ni­ge Ta­ge zu­vor fei­er­ten die Ham­bur­ger den 50. Ge­burts­tag der Ju­gend­feu­er­wehr Wel­lings­büt­tel. Sie war 1967 die ers­te JF in der Han­se-

stadt. Und 2 Wo­chen nach dem Se­nats­emp­fang wird die 60. Ju­gend­grup­pe bei ei­ner der 86 frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren ge­grün­det. Herz­lich Will­kom­men JF Ol­den­fel­de-sied­lung.

Wo­bei Ju­gend­feu­er­wehr­ar­beit für die­se Feu­er­wehr kein Neu­land ist – ganz im Ge­gen­teil. Die Frei­wil­li­gen rich­ten seit fast 40 Jah­ren den Au­gust-ernst-po­kal aus. Die­sen Ju­gend­feu­er­wehr-wett­be­werb ha­ben sich der Un­ter­neh­mer Au­gust Ernst und der da­ma­li­ge Lan­des­ju­gend­wart Ern­s­tGün­ther Reh­der En­de der 1970er Jah­re aus­ge­dacht. Es ist im Grun­de wie ein Spiel oh­ne Gren­zen – mit ei­ner Mi­schung aus Feu­er­wehr-übun­gen und spie­le­ri­schen Ak­tio­nen.

Seit En­de der 1970er Jah­re fin­det er in Ham­burg statt und seit län­ge­rem auch auf Bun­des­ebe­ne. Be­son­der­heit: Die FF Ol­den­fel­de-sied­lung denkt sich im­mer wie­der neue Spie­le und Auf­ga­ben aus und die Teil­neh­mer wis­sen vor­her nie, wel­che Sta­tio­nen auf sie zu­kom­men.

Für den an­de­ren Dau­er­bren­ner im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der JF Ham­burg ist die Trup­pe aus Wel­lings­büt­tel ver­ant­wort­lich. Je­des Jahr steigt am letz­ten April-wo­che­n­en­de die Nacht­wan­de­rung: ein Ori­en­tungs­marsch mit Sta­tio­nen im Als­ter­tal. „Die­se bei­den Wett­be­wer­be sind ech­te Mei­len­stei­ne in den 50 Jah­ren und High­lights der Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg“, be­tont von Ap­pen. „Hier geht es vor al­lem um Spaß, Krea­ti­vi­tät und Te­am­work.“

Seit 10 Jah­ren ist von Ap­pen, Mit­glied der FF Süll­dor­fI­ser­brook, be­reits der Chef der Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg. Er prägt die Nach­wuchs­ar­beit der Feu­er­wehr in der Mil­lio­nen­stadt ge­nau­so wie sei­ne Vor­gän­ger, setzt aber auch in der Ver­bands­ar­beit auf Te­am­work.

„Es ist zwar im­mer schwie­rig, neue Leu­te für die­se Form der Ju­gend­ar­beit zu ge­win­nen“, er­zählt der 46-Jäh­ri­ge. „Aber wer erst­mal da­bei ist, der leis­tet auch wirk­lich klas­se, zu­ver­läs­si­ge Ar­beit. Und na­tür­lich gibt es ei­nen har­ten Kern an Eh­ren­amt­li­chen, wel­che die JF Ham­burg enorm en­ga­giert mit­ge­stal­ten.“

Von Ap­pen schwärmt: „Un­ser Ge­mein­schafts­ge­fühl ist ein her­aus­ra­gen­des Mar­ken­zei­chen.“Un­ter­stützt wird der Lan­des­ju­gend­wart durch sei­ne Ver­tre­te­rin Le­na Ig­la. Die 26-Jäh­ri­ge ist seit 2016 im Amt, war vor­her be­reits seit 2011 Fach­war­tin Bil­dung so­wie zwi­schen 2006 und 2008 Lan­des­ju­gend­spre­che­rin.

JF Ham­burg um die gan­ze Welt

Ak­tu­ell en­ga­gie­ren sich sie­ben Fach­war­te in un­ter­schied­li­chen Be­rei­chen: Mat­thi­as He­de­mann küm­mert sich um Fi­nan­zen, Hans-hen­drik Wi­de­ra um die Öf­fent­lich­keits­ar­beit und An­ne Lan­ge­loh um Ju­gend­po­li­tik. Sven Kle­ment gestal­tet die Zeit­schrift Mar­tins­horn, Sa­scha Bruns ist Fach­wart Wett­be­wer­be und Patrick Fas­si­an ist neu­er Fach­wart Bil­dung. Ma­ri­on Gre­ten­kord ist für die In­ter­na­tio­na­le Ju­gend­ar­beit ver­ant­wort­lich.

Von Ap­pen be­tont: „Die In­ter­na­tio­na­le Ju­gend­ar­beit ist ei­ne wich­ti­ge Säu­le. Mit den Feu­er­weh­ren aus vier von Ham­burgs Part­ner­städ­ten ver­bin­den uns teil­wei­se seit 20 Jah­ren tol­le Kon­tak­te.“Ge­meint sind Dar es Sa­laam in Tan­sa­nia (Afri­ka), Le­on in Ni­ca­ra­gua (Zen­tral­ame­ri­ka), St. Pe­ters­burg in Russ­land und Os­a­ka in Ja­pan.

Bei den in­ter­na­tio­na­len Ju­gend­be­geg­nun­gen wer­den die Ju­gend­li­chen di­rekt mit ein­ge­bun­den. „Wir rei­sen im Grun­de im­mer mit ei­ner ge­misch­ten De­le­ga­ti­on aus Jf-mit­glie­dern und Ju­gend­lei­tern“, sagt Gre­ten­kord. Und der Lan­des­ju­gend­wart er­gänzt: „Wir bie­ten da­mit un­se­ren Ju­gend­li­chen

ein­ma­li­ge Bli­cke über den Tel­ler­rand, die sie so mit Schu­le und El­tern si­cher­lich nicht ge­win­nen kön­nen.“

Be­son­ders in­ten­siv sind die Kon­tak­te nach Le­on und Dar es Sa­laam. Fast jähr­lich fin­den in Ham­burg oder in der Part­ner­stadt Ju­gend­be­geg­nun­gen statt. „Als ich 2009 mit in Tan­sa­nia war, hat mich vor al­lem die Le­bens­freu­de der Men­schen be­geis­tert – trotz der aus un­se­rer Sicht schlim­men Le­bens­um­stän­de“, er­in­nert sich die ehe­ma­li­ge Ju­gend­spre­che­rin Hei­ke Reich­mann.

Wich­ti­ger Initia­tor die­ser in­ter­na­tio­na­len Pro­jek­te war der ehe­ma­li­ge Fach­wart Rein­hard Paul­sen, der sich auch heu­te noch ein­bringt. Aus den Ju­gend­be­geg­nun­gen ent­stan­den auch Be­zie­hun­gen zwi­schen den Feu­er­weh­ren. So­wohl in Le­on als auch in Dar es Sa­laam rü­cken die Ein­satz­kräf­te heu­te bei­spiels­wei­se mit al­ten Ham­bur­ger Lösch­fahr­zeu­gen aus.

Ju­gend­li­che wer­den ge­fragt

Die Jf-leu­te mit ein­zu­bin­den, wie bei den in­ter­na­tio­na­len Ak­tio­nen, das ge­lingt auch im All­tag: über das Ju­gend­mee­ting – die Ham­bur­ger Ver­si­on des Ju­gend­fo­rums – und die Lan­des­ju­gend­spre­cher. Seit zir­ka 25 Jah­ren wählt die JF Ham­burg be­reits Lan­des­ju­gend­spre­cher. Um das Amt mit ei­nem ge­wis­sen Stan­ding aus­zu­stat­ten und die Ju­gend­li­chen be­kannt zu ma­chen, fin­det die Wahl al­le 2 Jah­re in ei­ner De­le­gier­ten­ver­samm­lung statt.

„Es gibt kei­ne Vor­ga­ben oder Quo­ten für die Wahl, auch kei­ne fest­ge­schrie­be­nen Auf­ga­ben“, weiß Hen­rik Stra­te, seit mehr als 15 Jah­ren im LJ­FA ak­tiv. „Nur ih­re Mei­nung, die sol­len sie sa­gen. Al­les an­de­re de­fi­nie­ren die Ju­gend­li­chen für sich.“

Seit 2004 üben je zwei Mäd­chen und Jun­gen das Amt gleich­zei­tig aus. Die ak­tu­el­len Spre­cher sind Ra­bea Baars, Ma­rie­ke Cho­le­wa, Yan­ki Sap­ci und Andre­as Sch­nor. „Als Lan­des­ju­gend­spre­cher ver­tre­te ich zu­sam­men mit mei­nen drei

Mit­strei­tern die In­ter­es­sen von über 1.000 Ju­gend­li­chen“, weiß Andre­as um die Be­deu­tung sei­ner Rol­le. „Das ist ei­ne gro­ße Ver­ant­wor­tung, macht aber auch Spaß. Wir ler­nen an­de­re Ju­gend feu­er weh­ren ken­nen, kön­nen bei Pro­ble­men hel­fen und die Ide­en und Wün­sche der Ju­gend­li­chen im Lan­des­ju­gend feu­er­wehr aus­schuss (LJ­FA) ein­brin­gen.“

Dass die Vor­schlä­ge der Ju­gend­li­chen auch wirk­lich ge­hört wer­den, zeig­te die Groß­übung im Herbst 2014. Ver­mut­lich hat­ten die meis­ten Ver­tre­ter im LJ­FA bei der Idee vom ehe­ma­li­gen Lan­des ju­gend­sp­re ch erLio­nel Heil­mann erst­mal Ma­gen­g­rum­meln. Aber er be­kam die Chan­ce, die­se Ak­ti­on um­zu­set­zen – und ent­spre­chen­de Un­ter­stüt­zung in ei­ner Pla­nungs­grup­pe. So be­üb­ten tat- säch­lich 700 Teil­neh­mer aus 40 Ju­gend feu­er weh­ren an ei­nem Tag ins­ge­samt 240 La­gen.

Der LJ­FA ist üb­ri­gens nach der De­le­gier­ten­ver­samm­lung das zweit­höchs­te Be­schluss­or­gan der JF Ham­burg. Er be­steht aus den Lan­des ju­gend war­ten, den vier Ju­gend­spre­chern, den Fach war­ten und den Be­reichs ju­gend feu­er- wehr­war­ten. Die 60 Grup­pen fin­den sich, wie die frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in Ham­burg, in zwölf Be­rei­chen wie­der.

In der ge­sam­ten Ver­bands­ar­beit rich­tet die JF Ham­burg auch Bil­dungs­an­ge­bo­te auf ih­re zwei wich­tigs­ten Ziel- grup­pen aus: die Jf-mit­glie­der und Ju­gend­lei­ter. „Ge­ra­de die Her­aus­for­de­run­gen für un­se­re eh­ren­amt­li­chen Ju­gend­lei­ter stei­gen ste­tig“, sagt die Lan­des­ju­gend­feu­er­wehr­wart-ver­tre­te­rin. „Hö­he­re Be­las­tun­gen in der Ar­beits­welt, Stu­di­en­gän­ge oh­ne viel Frei­zeit auf der ei­nen Sei­te. Ve­rän­der­tes Frei­zeit­ver­hal­ten der Ju­gend­li­chen und neue The­men, wie bei­spiels­wei­se Cy­berMob­bing, auf der an­de­ren Sei­te.“

Ig­la wei­ter: „Wir ha­ben die Aus­bil­dung der Füh­rungs­kräf­te vor ei­ni­gen Jah­ren grund­le­gend re­for­miert.“Die Ju­gend­feu­er­wehr­war­te müs­sen den 11-tä­gi­gen Lehr­gang „Lei­ter ei­ner Ju­gend­feu­er­wehr an der Feu­er­wehr­aka­de­mie be­su­chen. „Heu­te ist für Ju­gend­ar­beit ei­ne rich­ti­ge Gr­und­aus­bil­dung ein­fach not­wen­dig“, meint von Ap­pen. Die­ser Lehr­gang er­setzt qua­si die Ju­gend­grup­pen lei­terAus­bil­dung–auch Ju­lei­ca ge­nannt.

Ig­la er­gänzt: „Und das Kon­zept wirkt, die Qua­li­fi­ka­tio­nen sind ge­stie­gen und der Zeit­auf­wand wur­de re­du­ziert. Aber dar­auf kön­nen und wol­len wir uns nicht aus­ru­hen. Mit For­ma­ten wie ‚Ju­lei­ca-fit‘ oder ‚Vom Be­treu­er zum Coach‘ bie­ten wir in­di­vi­du­el­le Fort­bil­dung san­ge­bo­tea nun dent wi­ckeln die­se stän­dig wei­ter .“

Lan­des­zelt­la­ger Num­mer 11

Für die sehr hoch­wer­ti­ge Ju­gend­ar­beit spre­chen auch Ko­ope­ra­tio­nen und Pro­jek­te. Ein Bei­spiel da­für ist seit 2012 „Ju­gend­feu­er­wehr & das Hand­werk“. Im Mit­tel­punkt ste­hen Pra­xis­ta­ge für Jf-mit­glie­der in hand­werk­li­chen Be­trie­ben

Ju­gend­ar­beit er­for­dert ei­ne rich­ti­ge Gr­und­aus­bil­dung.

und Se­mi­na­re für Be­treu­er.

Die Ko­ope­ra­ti­on bringt ei­ne klas­si­sche WinWin-si­tua­ti­on: Ei­ner­seits kön­nen jun­ge, tech­nisch en­ga­gier­te und so­zi­al kom­pe­ten­te Men­schen für un­ter­schied­li­che Hand­werks­be­ru­fe be­geis­tert wer­den. An­de­rer­seits wer­den ei­ni­gen Jf-mit­glie­dern Per­spek­ti­ven auf­ge­zeigt. Mit die­sem Pro­jekt ge­wann die JF Ham­burg üb­ri­gens da­mals den För­der­preis des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters „Hel­fen­de Hand“.

Doch was bei al­len Ju­gend­feu­er­wehr­ak­ti­vi­tä­ten wohl im­mer ei­ne der wich­tigs­ten Rol­le spielt, sind die Zelt­la­ger. Nach dem 10. Lan­des­zelt­la­ger im Jahr 2013 auf der Nord­see­insel Föhr folgt im Au­gust 2017 das Ju­bi­lä­ums­camp. Für das Lan­des­zelt­la­ger Num­mer 11 blei­ben die Ham­bur­ger in ih­rer Stadt – ge­nau­er ge­sagt in Al­ler­mö­hem an ei­nem Ne­ben­arm der El­be.

Über 900 Teil­neh­mer sind mit da­bei. „Ein ab­so­lu­tes High­light des Ge­burts­tags­jah­res, für un­ser Team, für die Jf-mit­glie­der und be­son­ders die Gast­grup­pen“, freut sich der Lan­des­ju­gend­feu­er­wehr­wart.

In­fo: Al­le Ak­ti­vi­tä­ten der Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg zum 50. Ju­bi­lä­um könnt Ihr auf www.jf-ham­burg.de und bei Ins­ta­gram @jfhh50 ver­fol­gen.

Ei­ne Sze­ne der Groß­übung 2014: Ju­gend­li­che bau­en ei­nen Lösch­an­griff im Ha­fen auf. Fo­to: Hen­rik Stra­te

Auf­takt in das Ju­bi­lä­ums­jahr beim Se­nats­emp­fang mit den Lan­des­ju­gend­spre­chern Andre­as und Ma­rie­ke, Lan­des­ju­gend­feu­er­wehr­wart Uwe von Ap­pen, Ers­ter Bür­ger­meis­ter Olaf Scholz, Lan­des­ju­gend­wart-ver­tre­te­rin Le­na Ig­la so­wie den Lan­des­ju­gend­spre­chern Ra­bea und Yan­ki. Fo­to: Se­nats­kanz­lei/ali­na Brosch

Na­tür­lich darf Feu­er­wehr­tech­nik auch beim Be­such in Le­on nicht zu kurz kom­men.

Fo­to: FF Wel­lings­büt­tel

Wie al­les be­gann: Grup­pen­fo­to der ers­ten Ham­bur­ger Ju­gend­feu­er­wehr, der JF Wel­lings­büt­tel, in 1967.

Fo­to: JF Ham­burg

Die JF Ham­burg pflegt mehr als je­de an­de­re Ju­gend­feu­er­wehr und Feu­er­wehr in Deutsch­land in­ter­na­tio­na­le Part­ner­schaf­ten. Ei­nen en­gen Aus­tausch ha­ben die Han­se­städ­ter mit der Feu­er­wehr in Dar es Sa­laam (Tan­sa­nia). Hier steht vor al­lem die Aus­bil­dung von Nach­wuchs­kräf­ten im Do­go­do­goCen­ter im Vor­der­grund.

Fo­tos (2): Timm Alex­an­der

Zwi­schen der Ham­bur­ger JF Stel­lin­gen und dem Fi­re De­par­te­ment Mi­neo­la (USA) im Bun­de­staat New York ist ei­ne fes­te Part­ner­schaft ent­stan­den. Fo­to: JF Stel­lin­gen Für die Ju­gend­li­chen und Be­treu­er bie­ten die in­ter­na­tio­na­len Ex­kur­sio­nen auch span­nen­de land­schaft­li­che Er­leb­nis­se. Wie hier in Ni­ca­ra­gua.

Fo­to: Stra­te

Im Herbst 2014 stieg ei­ne Groß­übung der JF Ham­burg mit 700 Teil­neh­mern.

Fo­to: JF Ham­burg Fo­to: FF Ol­den­fel­de-sied­lung

Gro­ße Spu­ren hin­ter­las­sen hat der Un­ter­neh­mer Au­gust Ernst mit der Idee zu dem gleich­na­mi­gen JFPo­kal­wett­be­werb. Ein Trumpf beim Au­gust-ernst-po­kal ist, dass sich die FF Ol­den­fel­de-sied­lung im­mer wie­der Ak­tio­nen aus­denkt, mit de­nen die Jf-grup­pen nicht rech­nen.

2013 reis­te die JF Ham­burg zum Lan­des­zelt­la­ger (fast) kom­plett auf die In­sel Föhr. Für Spie­le oh­ne Gren­zen und an­de­re Ak­tio­nen konn­ten die Ju­gend­li­chen an den Strand ge­hen. Fo­to: Re­né Schrö­der

Lo­go des 11. Lan­des­zelt­la­gers der Ju­gend­feu­er­wehr Ham­burg.

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