Mut­ter re­ani­miert Sohn

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Ham­burg – Die Mut­ter ei­nes 2-jäh­ri­gen Jun­gen teilt der Ret­tungs­leit­stel­le der Feu­er­wehr Ham­burg über den Not­ruf 112 mit, dass sie ihr Kind leb­los im Spiel­be­cken ei­nes Was­ser­spiel­plat­zes auf­ge­fun­den hat. Wäh­rend der Di­s­po­nent die Mut­ter am Te­le­fon be­ru­higt und zu ers­ten me­di­zi­ni­schen Hilfs­maß­nah­men an­lei­tet, alar­miert ein wei­te­rer Be­am­ter ei­nen Ret­tungs­wa­gen des DRK, ein Not­arzt-ein­satz­fahr­zeug so­wie ein Lösch­fahr­zeug der Be­rufs­feu­er­wehr Ham­burg.

Der Jun­ge at­met nicht mehr und muss wie­der­be­lebt wer­den. Der Di­s­po­nent lei­tet die Mut­ter so­wie wei­te­re An­we­sen­de te­le­fo­nisch zur Herz-lun­gen-wie­der­be­le­bung an, bis die ers­ten Ret­tungs­kräf­te ein­tref­fen. Die­se über­neh­men die ein­ge­lei­te­te Re­ani­ma­ti­on und for­dern ei­nen Not­fall­seel­sor­ger zur Be­treu­ung der Mut­ter und der üb­ri­gen Hel­fer an. Nach­dem der Not­arzt den klei­nen Pa­ti­en­ten not­fall­me­di­zi­nisch ver­sorgt hat, wird die­ser mit Un­ter­stüt­zung der Be­sat­zung ei­nes Lösch­fahr­zeu­ges un­ter lau­fen­der Re­ani­ma­ti­on in die Not­auf­nah­me ei­ner Kin­der­klink be­för­dert. Die Mut­ter und ei­ne An­ge­hö­ri­ge wer­den durch die Kräfte be­treut und in die Kin­der­klink be­glei­tet. Ins­ge­samt sind zehn Ret­ter der Be­rufs­feu­er­wehr und des DRK im Ein­satz. Der Jun­ge hat über­lebt.

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