Pkw-fah­rer kracht in Trans­por­ter mit ra­dio­ak­ti­vem Ma­te­ri­al

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Ober­hau­sen-rhein­hau­sen (BW) – Ein Trans­por­ter mit ra­dio­ak­ti­vem Ma­te­ri­al ist in Ober­hau­sen-rhein­hau­sen (Kreis Karls­ru­he) un­ter­wegs. Er bremst ver­kehrs­be­dingt ab. Ein Pkw-fah­rer er­kennt dies zu spät und kracht in den Ge­fahr­gut­trans­por­ter. Die Leit­stel­le Karls­ru­he löst dar­auf­hin mit dem Stich­wort „ Strah­len­schutz­ein­satz“Alarm für die Feu­er­wehr aus. Die Ge­fahr­gu­t­ein­hei­ten aus Ober­hau­sen und Phil­ipps­burg rü­cken aus. Zeit­gleich wer­den der Ret­tungs­dienst, die ört­li­che DRKBe­reit­schafft und die Po­li­zei alar­miert. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te wird so­fort ein Sperr­be­reich ein­ge­rich­tet und ge­räumt. Der Fah­rer des Klein­wa­gens be­fin­det sich zu dem Zeit­punkt noch in sei­nem Fahr­zeug.

Der ers­te Atem­schutz­trupp der FF Ober­hau­sen-rhein­hau­sen geht zum Un­fall­ort vor. An­hand der sich im Trans­por­ter be­find­li­chen Be­för­de­rungs­pa­pie­re und der Un-num­mer kann der ra­dio­ak­ti­ve Stoff er­mit­telt und aus­ge­wer­tet wer­den. Als der Ge­fahr­gut­zug der FF Phil­ipps­burg ein­trifft, rüs­tet sich ein Trupp mit Strah­len­schutz­an­zü­gen aus und be­ginnt mit der Mes­sung der be­tei­lig­ten Per­so­nen. Ein wei­te­rer Trupp un­ter Atem­schutz bringt in der Zwi­schen­zeit den ver­let­zen Fah­rer des Klein­wa­gens auf ei­ner Tra­ge zum Grenz­be­reich.

Nach­dem al­le Per­so­nen aus dem Ge­fah­ren­be­reich ge­ret­tet sind, wen­det sich die Feu­er­wehr der ra­dio­ak­ti­ven La­dung zu. Bei der Er­kun­dung des La­de­rau­mes ge­ben die Feu­er­wehr­leu­te die Rück­mel­dung, dass es sich le­dig­lich um ein Ge­rät han­delt, wel­ches ei­ne ge­rin­ge Men­ge ra­dio­ak­ti­ves Ma­te­ri­al ent­hält. Nach 2 St­un­den ist der Ein­satz für die ins­ge­samt 90 Kräfte be­en­det.

Ein Trupp der Feu­er­wehr er­kun­det den ver­un­fall­ten Ge­fahr­gut­trans­por­ter.

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