Strei­fen­wa­gen nach VU aus Bau­ge­rüst be­freit

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Schwä­bisch Gmünd (BW) – Mit Son­der­si­gnal ist in der In­nen­stadt von Schwä­bisch Gmünd (BW) ein Strei­fen­wa­gen der Po­li­zei auf ei­ner Ein­satz­fahrt zu ei­nem Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ter Per­son. An ei­ner Stra­ßen­ein­mün­dung nimmt ein Pkw-fah­rer den Be­am­ten die Vor­fahrt. Die Fahr­zeu­ge sto­ßen seit­lich zu­sam­men, so­dass der Strei­fen­wa­gen von der Fahr­bahn in ein 15 Me­ter ho­hes Bau­ge­rüst schleu­dert. Die Po­li­zis­ten wer­den leicht ver­letzt und kön­nen sich selbst aus dem Fahr­zeug ret­ten. Zwei Bau­ar­bei­ter ste­hen zum Un­fall­zeit­punkt auf dem Ge­rüst. Sie blei­ben un­ver­letzt. Das Ge­bil­de ist akut ein­sturz­ge­fähr­det. Kräfte der FF Schwä­bisch Gmünd rü­cken un­ter an­de­rem mit zwei Dreh­lei­tern an und si­chern das Me­tall­ge­stän­ge. Der ver­un­glück­te Strei­fen­wa­gen ist so ein­ge­keilt, dass das ge­sam­te Ge­wicht des Bau­ge­rüs­tes auf ihm las­tet. Mit Hil­fe ei­ner Ge­rüst­bau­fir­ma trägt die Feu­er­wehr das Ge­stän­ge Stück für Stück ab, so­dass das de­mo­lier­te Po­li­zei­fahr­zeug nach 3 St­un­den aus den Trüm­mern ge­zo­gen wer­den kann. Der Scha­den be­trägt 35.000 Eu­ro. Ku­ri­os wirkt das in­takt ge­blie­be­ne Blau­licht, wel­ches den Strei­fen­wa­gen wäh­rend der Ar­bei­ten „ab­si­chert“.

Nach­dem ein Strei­fen­wa­gen in ein Bau­ge­rüst ge­kracht ist, muss es die Feu­er­wehr über zwei Dreh­lei­tern Stück für Stück ab­tra­gen. Fo­to: Schüt­te

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