Tau­sen­de Stroh­bal­len bren­nen in Zu­cker­fa­brik

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Och­sen­furt (BY) – Im Rüben­hof der Zu­cker­fa­brik in Och­sen­furt (Kreis Würz­burg) bren­nen tau­sen­de mit Pla­nen über­zo­ge­ne Stroh­bal­len. Die Flam­men brei­ten sich über zahl­rei­che För­der­bän­der ra­send schnell aus, zer­stö­ren tech­ni­sche An­la­gen und drin­gen bis ins Rüben­wasch­ge­bäu­de ein. Ne­ben der Werk­feu­er­wehr sind 20 frei­wil­li­ge Feu­er­weh­ren, Kräfte der Staat­li­chen Feu­er­wehr­schu- le Würz­burg so­wie die BF Würz­burg mit zu­sam­men 270 Kräf­ten und 60 Fahr­zeu­gen im Ein­satz.

Weil dich­ter Rauch über die be­nach­bar­te Sied­lung und bis zu ei­ner Kli­nik zieht, wird die Be­völ­ke­rung per Laut­spre­cher­durch­sa­gen ge­warnt, Fens­ter und Tü­ren ge­schlos­sen zu hal­ten. Die Eva­ku­ie­rung der Kli­nik wird vor­be­rei­tet. Sie muss aber nicht durch­ge­führt wer­den, weil Schad­stoff­mes­sun­gen der Luft kei­ne Ge­fahr er­ge­ben. Da die Lösch­ar­bei­ten lan­ge an­dau­ern, er­rich­tet ei­ne Son­der­ein­satz­grup­pe ei­ne Ver­pfle­gungs­stel­le für die Ein­satz­kräf­te. Der Lösch­ein­satz mit zahl­rei­chen Roh­ren und Was­ser­wer­fern setzt sich bis zum nächs­ten Mor­gen fort. Mit Rad­la­dern der Zu­cker­fa­brik und des THW wer­den die Stroh­bal­len aus­ein­an­der­ge­zo­gen, um sie end­gül­tig ab­lö­schen zu kön­nen.

In ei­ner Zu­cker­fa­brik bren­nen tau­sen­de Stroh­bal­len. 270 Kräfte sind im Ein­satz. Fo­to: Stäck

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