| Der Opel Blitz 1,75-Ton­ner

Feuerwehr-Magazin - - Fahrzeuge -

Als Blitz be­zeich­ne­te die Adam Opel AG von den 1930er bis in die 1970er Jahre meh­re­re leich­te und mit­tel­schwe­re Lkw-bau­rei­hen. Der Na­me die­ser Bau­rei­he lie­fer­te auch die Vor­la­ge für das ab An­fang der 1960er Jahre ver­wen­de­te und bis heu­te na­he­zu un­ver­än­der­te Lo­go der Au­to­mar­ke.

Bei­na­he un­trenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den wa­ren auch die Bau­rei­he Opel Blitz und der Feu­er­wehrFahr­zeug­typ LF 8. Ab En­de des Zwei­ten Welt­kriegs wur­den über 1.000 Lösch­grup­pen­fahr­zeu­ge auf dem Blitz auf­ge­baut. Zu­nächst auf dem 1,5-Ton­nen-fahr­ge­stell, spä­ter auf dem Blitz 1,75 t. Nach der Norm ent­stan­den ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten mit Heck- und Sei­ten­be­la­dung, mit oder oh­ne Front­pum­pe be­zie­hungs­wei­se mit oder oh­ne Trag­krafts­prit­zen­an­hän­ger. Al­len Fahr­zeu­gen ge­mein war die Vor­bau- be­zie­hungs­wei­se Front­pum­pe (FP) 8/8 mit ei­ner Leis­tung von 800 l/min bei 8 bar.

Ne­ben den be­kann­ten Na­men der Bran­che wie Ba­chert, Ma­gi­rus, Metz und Zieg­ler bau­ten auch klei­ne­re Auf­bau­her­stel­ler LF 8. Da­zu zähl­ten zum Bei­spiel Bier­stedt, Bu­sch­mann, Hei­nes, Graaff, Ho­enig, Lo­wis, Mie­sen so­wie Sch­ling­mann.

Bei den heck­sei­tig ein­ge­scho­be­nen TS 8/8 be­stand bei vie­len Her­stel­lern die Mög­lich­keit, ei­ne Kran­ken­tra­ge an­stel­le der Trag­krafts­prit­ze ein­zu­schie­ben. Der Pa­ti­ent konn­te dann vom Mann­schafts­raum aus be­han­delt wer­den.

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