| Ge­schäfts­an­wei­sung MANV der Ber­li­ner Feu­er­wehr

Feuerwehr-Magazin - - Einsatzbericht -

Die Zie­le der Ge­schäfts­an­wei­sung MANV, wel­che die Ber­li­ner Feu­er­wehr seit dem Jahr 2015 ver­folgt, sind ei­ne schnel­le Sich­tung durch Al­go­rith­men, ei­ne schnel­le Iden­ti­fi­ka­ti­on der Pa­ti­en­ten der Sich­tungs­ka­te­go­rie I (rot) und schnel­ler Trans­port eben die­ser. Pa­ti­en­ten der Sich­tungs­ka­te­go­ri­en II (gelb) und III (grün) sol­len mög­lichst an der Ein­satz­stel­le ver­sorgt und be­treut wer­den. Die Ori­en­tie­rungs­pha­se soll so ver­kürzt und un­kon­trol­lier­te Trans­por­te sol­len ver­hin­dert wer­den. So pla­nen die Ber­li­ner bei ei­nem MANV mit 100 Pa­ti­en­ten mit fol­gen­den Ver­tei­lun­gen in der Schwe­re der Ver­let­zun­gen: 20 ro­te, 30 gel­be und 50 grü­ne Pa­ti­en­ten.

Die Grund­re­gel im Ein­satz lau­tet ER S T: Erst­ver­sor­gung si­cher­stel­len, Raum­ord­nung, Sich­tung, Trans­port­or­ga­ni­sa­ti­on.

Die Ge­schäfts­an­wei­sung gibt vor, dass ab fünf Pa­ti­en­ten das Stich­wort MANV aus­ge­löst wer­den soll. Das Kon­zept kennt da­bei 3 Stu­fen des Mas­sen­an­falls von Ver­letz­ten: MANV, MANV 25 und MANV 50. Bei Son­der­la­gen wie ei­nem Ein­satz der Po­li­zei oder ei­nem über­ört­li­chen Ein­satz sind die Mo­du­le iden­tisch. Hier än­dert sich le­dig­lich die Ein­satz­tak­tik: Bei­spiels­wei­se fah­ren die Ein­satz­kräf­te über­ört­lich als ge­schlos­se­ner Ver­band zum Be­reit­stel­lungs­raum.

Durch die Be­rufs­feu­er­wehr wer­den durch die Be­sat­zun­gen re­gu­lä­rer LHF auf den Wa­chen Mit­te, Schil­ler­park, Tem­pel­hof und Wei­ßen­see die GW-SAN be­setzt. Auf der Feu­er­wa­che Moabit steht ein Ab­roll­be­häl­ter MANV, des­sen Ma­te­ri­al durch die Be­sat­zung des Moabi­ter LHF be­dient wird.

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