Yacht ex­plo­diert: 15 Kräf­te ver­letzt

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Min­den (NW) – Im Ha­fen von Min­den (Kreis Min­den-lüb­be­cke) steigt Rauch aus ei­ner Mo­tor­yacht auf. Um 22.23 Uhr alar­miert die Leit­stel­le den Lösch­zug der Be­rufs­feu­er­wehr Min­den so­wie die Lösch­grup­pe (LG) Hah­len un­ter dem Ein­satz­stich­wort „Rauch­ent­wick­lung Boot“zum Yacht­ha­fen. Ein Trupp geht un­ter Atem­schutz auf das Boot vor. Plötz­lich än­dert sich die Far­be des Rau­ches – von weiß auf gelb­lich. Die dar­auf fol­gen­de Ex­plo­si­on er­schüt­tert den Ha­fen. Durch die Druck­wel­le wer­den die Ein­satz­kräf­te von der Yacht ge­schleu­dert. Das Boot hebt sich aus dem Was­ser. Schei­ben ei­nes ge­park­ten Pkw bers­ten. 15 Feu­er­wehr­leu­te so­wie ein Po­li­zist wer­den durch die Ex­plo­si­on ver­letzt. Kräf­te müs­sen ei­nen schwer ver­letz­ten Ka­me­ra­den re­ani­mie­ren.

Der Ein­satz­lei­ter in­for­miert die Leit­stel­le über das Un­glück. Dar­auf­hin löst der Di­s­po­nent MANV-ALARM (Mas­sen­an­fall von Ver­letz­ten) aus und for­dert meh­re­re Ret­tungs­wa­gen, Not­arzt-ein­satz­fahr­zeu­ge, die Tau­cher­grup­pe der Feu­er­wehr Pe­ters­ha­gen und ei­nen Po­li­zei­hub­schrau­ber an. „Die Tau­cher konn­ten ih­ren Ein­satz ab­bre­chen. Zwei zu­nächst ver­misst ge­mel­de­te Per­so­nen mel­de­ten sich im Nach­gang bei der Po­li­zei“, be­rich­tet uns Po­li­zei­spre­cher Ra­mon van der Maat von der Po­li­zei Duis­burg. Der Scha­den be­trägt et­wa 500.000 Eu­ro. „Der re­ani­mier­te Feu­er­wehr­mann schwebt nicht mehr in Le­bens­ge­fahr“, so van der Maat.

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