Fünf Be­son­der­hei­ten

Feuerwehr-Magazin - - Reportage -

Die jün­ge­ren Feu­er­wehr­män­ner un­ter­stüt­zen die äl­te­ren Feu­er­wehr­män­ner: Auf dem RTW wird nur bis ma­xi­mal 50 Jah­re aus­ge­rückt, auf dem NEF bis 55 Jah­re. Das senkt die Ar­beits­be­las­tung im Schicht­dienst für die äl­te­ren Kol­le­gen und ist ge­leb­ter Zu­sam­men­halt. Statt spe­zia­li­sier­ter Ein­zel­kämp­fer, die auf ihr je­wei­li­ges Ein­satz­stich­wort war­ten, gibt es ein breit aus­ge­bil­de­tes Feld von Te­am­play­ern, das viel­sei­tig ein­setz­bar ist. Von der Brand­be­kämp­fung über die Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung bis zu Tau­chern und Hö­hen­ret­tern. Das sorgt für Ab­wechs­lung. Die Dreh­lei­ter wirk­lich rein als Hu­bret­tungs­ge­rät zu se­hen, ist längst zur Aus­nah­me ge­wor­den. In Flens­burg hat man auf „An­bau­tei­le-schnick­schnack“ver­zich­tet und kon­zen­triert sich al­lein auf die Auf­ga­be der Men­schen­ret­tung. Das bringt durch das ge­rin­ge­re Ge­wicht le­bens­ret­ten­de Mehr-me­ter. Flens­burg bie­tet den Feu­er­wehr­män­nern ein kos­ten­güns­ti­ges Um­feld. Bau­plät­ze sind vor­han­den und be­zahl­bar, Woh­nungs­prei­se er­schwing­lich. Wer sich mit der Fa­mi­lie an Flens­burg bin­det, bleibt auch der Be­rufs­feu­er­wehr er­hal­ten. Das sorgt für Zu­satz­kräf­te tags­über. Die Di­enst­plan­ge­stal­tung ist enorm fle­xi­bel. Son­der­wün­sche für freie Ta­ge wer­den, so gut es geht, be­rück­sich­tigt. So ver­pas­sen die Kräf­te kaum ei­ne be­son­de­re pri­va­te Ver­an­stal­tung. Das schafft Zu­stim­mung.

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