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Bei ei­ner Aus­la­dung von 14 Me­tern muss ei­ne Min­dest­last von 12 Ton­nen ge­ho­ben und ge­si­chert wer­den. Der Ar­beits­be­reich muss 360 Grad be­tra­gen. Ma­schi­nel­le Zug­ein­rich­tung (Seil­win­de) von 80 Ki­lo­new­ton am Heck des Fahr­zeugs, die auch über die Fahr­zeug­front mit ei­ner Seil­län­ge von min­des­tens 80 Me­tern ein­setz­bar ist. Be­we­gen des Fahr­zeugs un­ter Last von der Kran­ka­bi­ne. Das be­deu­tet, dass der Kran mit an­ge­häng­ter Last lang­sam wei­ter fährt, nur so­weit das ver­kehrs- und si­cher­heits­be­dingt mög­lich ist. All­rad­len­kung für Hun­de­gang (bei­de Ach­sen schla­gen in die glei­che Rich­tung ein). Ver­stell­ba­re Last­tra­ver­se für min­des­tens 25 Ton­nen. Voll­hy­drau­li­sche Ab­stüt­zung. Ei­nen ga­ran­tier­ten 24-stün­di­gen Re­pa­ra­tur­ser­vice.

Am En­de fiel die Wahl dann auf das Mo­dell von Lieb­herr, wel­ches nach zir­ka ein­jäh­ri­ger Bau­zeit im Früh­jahr 2016 in Dort­mund in Di­enst ge­stellt wer­den konn­te. Die­ser Kran über­zeug­te auch an­de­re Feu­er­weh­ren in Deutsch­land. Nach Aus­kunft der Fir­ma Lieb­herr gibt es be­reits bau­glei­che Ty­pen bei den Feu­er­weh­ren in Ulm, Reutlingen, Stutt­gart und Bre­men.

Ob­wohl der Kran kon­zep­ti­ons­be­dingt in der La­ge ist, in op­ti­ma­ler Aus­la­dung ein Ge­wicht von 70 Ton­nen zu he­ben, ent­schied sich die Fach­grup­pe der BF Dort­mund da­für, die ma­xi­ma­le Kraft stan­dard­mä­ßig auf 23 Ton­nen bei ei­ner Vier­fach­sche­rung ab­zu­sen­ken. Ver­langt es die Ein­satz­la­ge, be­steht al­ler­dings die Mög­lich­keit, durch die so­ge­nann­te Um­sche­rung die Traglast wie­der auf 38 Ton­nen zu er­hö­hen. Die Be­grün­dung: Bei der vol­len Traglast von 70 Ton­nen wä­ren grö­ße­re Ge­wich­te not­wen­dig, die auf ei­nem se­pa­ra­ten Fahr­zeug mit­ge­führt wer­den müss­ten. Dies wür­de wie­der­um zu Las­ten der schnel­len Ein­satz­be­reit­schaft ge­hen. Und gera­de das woll­te man bei der BF Dort­mund ver­mei­den.

Fer­ner wä­ren wei­te­re Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de vor­zu­hal­ten, schär­fe­re Ver­kehrs­vor­schrif­ten ein­zu­hal­ten so­wie die Aus­stat­tung des Fahr­zeugs mit ei­ner Zu­satz­rol­le zu er­gän­zen. Au­ßer­dem wä­re der Aus­le­ger dann nicht mehr te­le­sko­pier­bar.

So drängt sich die Fra­ge auf, war­um die Dort­mun­der nicht gleich ei­nen 40-Ton­nenKran be­schafft ha­ben. „Das An­for­de­rungs­pro­fil for­der­te ein Kr­an­fahr­zeug, wel­ches in der La­ge ist, ei­nen Pkw über ei­ne kom­plet­te drei­spu­ri­ge Au­to­bahn zu tra­gen, wenn der Kran selbst auf der Ge­gen­fahr­bahn steht“, er­klärt Micha­el Birk­hahn. „Da sich die Hub­kraft bei vol­ler Aus­la­ge und die da­mit ver­bun­de­ne wei­te­re Ent­fer­nung zur Last ver­rin­gert, kam die 40-Ton­nen-va­ri­an­te nicht in Fra­ge.“

Ex­trem va­ria­bles Ab­stütz­sys­tem

Bei dem LTM 1070-4.2 han­delt es sich im Grun­de um ei­nen nor­ma­len In­dus­trie­kran. Al­ler­dings ver­fügt er über ein spe­zi­el­les Fea­tu­re, wel­ches für den Ein­satz auf en­gem Raum nütz­lich ist. Va­ri­o­ba­se heißt das Zau­ber­wort von Lieb­herr. Im zi­vi­len Be­reich für räum­lich be­eng­te Bau­stel­len ent­wi­ckelt, wird die­ses neu­ar­ti­ge Ab­stütz­sys­tem auch in den Krä­nen der Dort­mun­der und Reut­lin­ger Feu­er­wehr ver­wen­det.

„Je nach Rüst­zu­stand er­rech­net die Kran­steue­rung die ma­xi­ma­le Trag­fä­hig­keit des Krans“, er­klärt Patrick Fähn­le von der Fir­ma Lieb­herr. Frü­her konn­ten die Ab­stüt­zun­gen nur ent­we­der ganz oder zur Hälf­te aus­ge­fah­ren wer­den.

Va­ri­o­ba­se er­mög­licht, je­den Aus­fahrt­zu­stand der ein­zel­nen Kran­stüt­zen va­ria­bel ein­zu­stel­len. Da­durch ist es mög­lich, die Reich­wei­te und die Traglast zu op­ti­mie­ren. Um Un­fäl­le in­fol­ge feh­ler­haf­ter Rüstung oder fal­scher Pro­gram­mie­rung des Rüst­zu­stan­des zu ver­mei­den, mes­sen Sen­so­ren in den Ab­stüt­zun­gen den Bo­den­druck und der Aus­le­ger das Ge­wicht der Traglast. Die dar­aus ent­ste­hen­de Last­mo­ment­be­gren­zung wird durch das von Lieb­herr ent­wi­ckel­te Com­pu­ter­sys­tem Lieb­herr Com­pu­ted Con­trol (LICCON) er­rech­net.

Auf al­len Ebe­nen und mit fünf Len­kar­ten

Ei­ne wei­te­re Be­son­der­heit ist das All-ter­rain-fahr­ge­stell, wel­ches sich auf un­ebe­ne Fahr­bahn­un­ter­grün­de ein­stel­len und an­pas­sen lässt. Durch die hy­drau­lisch ver­stell­ba­re Achs­fe­de­rung lässt sich bei­spiels­wei­se das Fahr­ge­stell vorn et­was an­he­ben, um den Bö- schungs­win­kel zu ver­grö­ßern. Zur Er­hö­hung der Wat­fä­hig­keit kön­nen al­le Ach­sen leicht an­ge­ho­ben wer­den. Bei seit­lich ab­ge­schräg­ter Fahr­bahn las­sen sich die Rä­der ei­ner Sei­te er­hö­hen oder ab­sen­ken, da­mit das Fahr­ge­stell in der Waage bleibt. Dies ist auf­grund des ho­hen Schwer­punk­tes sehr wich­tig.

Über ver­schie­de­ne Len­kar­ten ver­füg­te der Vor­gän­ger be­reits. Jetzt kann der Fah­rer al­ler­dings per Knopf­druck zwi­schen fünf ver­schie­de­nen Lenk­pro­gram­men wäh­len, die Lieb­herr wie folgt be­schreibt: ## P1 Stra­ßen­len­kung. Die Hin­ter­ach­sen wer­den ge­schwin­dig­keits­ab­hän­gig ge­lenkt. Je hö­her die Ge­schwin­dig­keit, des­to we­ni­ger wer­den die Hin­ter­ach­sen mit­ge­lenkt. Ab ei­ner de­fi­nier­ten Ge­schwin­dig­keit wer­den sie auf Gera­de­aus­fahrt ge­stellt und fi­xiert. P2 All­rad­len­kung. Die Hin­ter­ach­sen wer­den so weit ein­ge­schla­gen, dass sich kleins­te Wen­de­ra­di­en er­ge­ben. P3 Hun­de­gan­g­len­kung. Al­le Ach­sen wer­den in die glei­che Rich­tung ge­lenkt. P4 Re­du­zier­tes Aus­scher­maß. Die Hin­ter­ach­sen wer­den so ein­ge­schla­gen, dass das Aus­sche­ren des Fahr­zeug­hecks mi­ni­miert wird. P5 Un­ab­hän­gi­ge Hin­ter­achs­len­kung. Die Hin­ter­ach­sen wer­den un­ab­hän­gig vom Len­k­ein­schlag der Vor­der­ach­se über Tas­ter ge­lenkt.

Al­le Pro­gram­me kön­nen über ein­fa­chen Tas­ten­druck wäh­rend der Fahrt um­ge­schal­tet wer­den.

Kran als Ga­rant der Spe­zi­al­ein­heit Ber­gung

Der neue Kran be­sitzt al­so di­ver­se tech­ni­sche Ein­satz­mög­lich­kei­ten für un­ter­schied­li­che La­gen. Bei­spiels­wei­se kann ei­ne Lk­wMul­de aus dem In­nen­hof von Häu­ser­blocks der Dort­mun­der In­nen­stadt über die Be- da­chung von fünf­ge­schos­si­gen Ge­bäu­den ge­ho­ben wer­den. Wei­ter­hin ist es mög­lich, ei­nen Pkw über ei­ne kom­plet­te drei­spu­ri­ge Au­to­bahn zu tra­gen.

Der LTM 1070-4.2 kann auch bei grö­ße­ren Las­ten in Si­tua­tio­nen von Hoch- und Tief­bau­un­fäl­len aus ei­nem weit­rei­chen­den Ab­stand ar­bei­ten. Er ver­fügt oben­drein über ei­nen Per­so­nen­korb, ein­schließ­lich der Auf­nah­me­mög­lich­keit von Tra­ge­ge­stel­len zum Trans­port von adi­pö­sen Pa­ti­en­ten.

Sta­tio­niert ist der neue FWK 70 auf der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che 1 der Be­rufs­feu­er­wehr Dort­mund – als Teil der Spe­zi­al­ein­heit (SE) Ber­gung. Per­so­nell be­steht die­se SE aus zir­ka 80 Ein­satz­kräf­ten. Als per­so­nel­le Re­ser­ve steht zu­dem das zwei­te HLF der Haupt­wa­che zur Ver­fü­gung.

An wei­te­ren Fahr­zeu­gen ver­fügt die Ber­gungs­mann­schaft über die bei­den Te­le­skop­mast­fahr­zeu­ge (32 Me­ter und 54 Me­ter), ei­nen Te­le­sko­p­la­der so­wie ein Wech­sel­la­der­fahr­zeug (WLF) mit dem Ab­roll­be­häl­ter-rüst. Ge­plant ist die Be­schaf­fung zwei­er wei­te­rer Ab­roll­be­häl­ter: Kran und Bau. Ein wei­te­rer Te­le­sko­p­la­der be­fin­det sich auf dem Ge­län­de des Aus­bil­dungs­zen­trums der Feu­er­wehr Dort­mund. Bei grö­ße­ren La­gen kann er von dort ab­ge­for­dert wer­den.

Der Feu­er­wehr­kran wird in Dort­mund pro Jahr bis zu 70 Mal alar­miert und kommt da­von zir­ka 15 Mal zum Ein­satz. Zu den wohl be­mer­kens­wer­tes­ten Ein­sät­zen ge­hört die Gas­ex­plo­si­on ei­nes Wohn­hau­ses im Stadt­teil Hör­de. Am 31. März 2017 hat­te ein psy­chisch kran­ker Mann die­se Ex­plo­si­on ab­sicht­lich her­bei­ge­führt. Das Haus stürz­te ein, ei­ne Per­son kam ums Le­ben. Ta­ge­lang war der neue Kran in die Ber­gungs­maß­nah­men ein­ge­bun­den.

Seit lan­gem ge­nießt die Feu­er­wehr höchs­tes An­se­hen in der Be­völ­ke­rung. Um­fra­gen al­ler Art be­schei­ni­gen re­gel­mä­ßig, dass die Men­schen am meis­ten Ver­trau­en in die Tä­tig­keit der Feu­er­wehr­leu­te ha­ben; re­gel­mä­ßig lan­den sie auf Platz eins. Kri­ti­ker in­des ver­wei­sen dar­auf, dass es sich da­bei ja um Um­fra­gen zu Be­ru­fen hand­le – das An­se­hen spie­ge­le al­so vor al­lem die Sicht der Um­fra­ge-teil­neh­men­den auf die Be­rufs­feu­er­weh­ren wi­der.

Und ge­nau da liegt der Feh­ler bei der Ein­schät­zung der Aus­sa­ge, dass die Feu­er­weh­ren höchs­tes An­se­hen ge­nie­ßen. Be­trach­tet man die La­ge je­doch et­was ge­nau­er, wird das Bild deut­li­cher:

Die Men­schen, die mit dem The­ma „Brand­schutz“und „Feu­er­weh­ren“im All­tag meist nichts zu tun ha­ben – und das sind ja die weit­aus meis­ten un­se­rer Mit­men­schen –, fin­den es zwei­fel­los al­le­samt äu­ßerst lo­bens­wert, dass es die Feu­er­wehr gibt.

Was ge­nau aber mei­nen sie, wenn sie die­ses Lob aus­spre­chen und in Um­fra­gen ent­spre­chend aus­drü­cken? Und da wa­ge ich je­de Wet­te: Sie mei­nen die Tat­sa­che, dass die Feu­er­wehr im­mer da ist und im­mer zu helfen be­reit ist. In der Re­gel je­doch dif­fe­ren­zie­ren sie da­bei eher nicht, ob mit „der Feu­er­wehr“ei­ne Be­rufs- oder ei­ne eh­ren­amt­li­che Feu­er­wehr ge­meint ist. Ja, sie ken­nen so­gar meist nicht wirk­lich die Un­ter­schie­de.

Das be­deu­tet auch: Die meis­ten Men­schen ken­nen kaum die Be­din­gun­gen, un­ter de­nen „Feu­er­wehr“tat­säch­lich funk­tio­niert – und ha­ben da­her auch kei­ner­lei Zu­gang zu den Be­dürf­nis­sen und Pro­ble­men des Feu­er­wehr­we­sens im All­ge­mei­nen und der Ak­ti­ven der Feu­er­wehr im Spe­zi­el­len. Das er­klärt auch das weit ver­brei­te­te Un­ver­ständ­nis, das die Öf­fent- lich­keit ge­gen­über Kon­flik­ten und Nach­wuchs­sor­gen der Feu­er­weh­ren zeigt.

Ein wei­te­res Bei­spiel sind die Pro­ble­me man­cher Feu­er­wehrAk­ti­ven als Ar­beit­neh­mer, von ih­ren Ar­beit­ge­bern trotz ein­deu­ti­ger Rechts­la­ge zum Feu­er­wehr­dienst frei­ge­stellt zu wer­den. Im­mer da, wo Men­schen mehr dar­über wis­sen, ist es an­ders. Da gibt es Un­ter­stüt­zung und Lö­sun­gen für Pro­ble­me.

Das be­deu­tet im Um­kehr­schluss: Wenn wir den oft und vie­ler­orts an­ge­spro­che­nen Schwie­rig­kei­ten der Feu­er­weh­ren wie dro­hen­dem Nach­wuchs­man­gel, Schlie­ßun­gen von Stand­or­ten, Kon­kur­renz durch an­de­re Mo­del­le als das Eh­ren­amt und vie­len an­de­ren mehr ernst­haft und wir­kungs­voll be­geg­nen wol­len, dann rei­chen zeit­lich be­grenz­te Image-kam­pa­gnen bei wei­tem nicht aus.

Un­ser al­ler Auf­ga­be ist es, dau­er­haft und mit dem Boh­ren di­cker Bret­ter da­für zu sor­gen, dass sich das Image der Feu­er­wehr wan­delt, ob­wohl es doch schein­bar so gut ist. Es muss sich wan­deln von der Wahr­neh­mung als ge­schlos­se­nem Ser­vice-an­ge­bot hin zur Wahr­neh­mung als brei­te, of­fe­ne Be­we­gung von Men­schen vor Ort für Men­schen vor Ort, zu der al­le ger­ne hin­zu­sto­ßen kön­nen.

Denn ob­wohl es schon zahl­rei­che Bei­spie­le da­für gibt, dass die­se neue Wahr­neh­mung sich schon ver­brei­tet, so gibt es doch lei­der auch im­mer wie­der Be­wei­se für das Ge­gen­teil. Hier sind die Ver­bän­de ge­fragt: Die ein­zel­nen Weh­ren vor Ort kön­nen zwar auch selbst durch ihr ei­ge­nes Auf­tre­ten viel auf die­sem Sek­tor er­rei­chen, aber die An­for­de­run­gen die­ser Auf­ga­be über­stei­gen die Mög­lich­kei­ten mei­ner Feu­er­wehr zu Hau­se, wenn sie da­bei al­lein ge­las­sen wird.

Breit in der Öf­fent­lich­keit wir­ken­des Han­deln, das dau­er­haft ge­sell­schaft­lich die Wahr­neh­mung in der Öf­fent­lich­keit ver­än­dert, das geht nur durch das Wir­ken der Ver­bän­de auf al­len Ebe­nen. Wenn wir das Feu­er­wehr­we­sen so be­hal­ten wol­len, wie es sich be­währt hat, dann müs­sen wir da­zu be­reit sein. Je­der ein­zel­ne von uns, an je­dem Tag im Jahr.

Un­ser al­ler Auf­ga­be ist es, dau­er­haft und mit dem Boh­ren di­cker Bret­ter da­für zu sor­gen, dass sich das Image der Feu­er­wehr wan­delt.

Die Stüt­zen kön­nen durch das Va­ri­o­ba­seAb­stüt­zungs­sys­tem fle­xi­bel po­si­tio­niert wer­den.

Un­ter der Fah­rer­ka­bi­ne be­fin­den sich ei­ne Auf­nah­me­vor­rich­tung für die Druck­ver­tei­ler der Ab­stüt­zun­gen und ei­ne Alu­lei­ter. Die Last­tra­ver­se vor dem Fah­rer­haus ist für ei­ne Last von 25 Ton­nen aus­ge­legt und kann bis auf ei­ne Brei­te von 3.500 mm aus­ge­zo­gen we

Den Per­so­nen­ret­tungs­korb hat die Feu­er­wehr Dort­mund im März 2017 zu­sätz­lich be­schafft.

Auch am Heck des Ber­gungs­spe­zia­lis­ten ist ei­ne Win­de mon­tiert.

Auch im Fahr­mo­dus ist der Lieb­herr-kran ein im­po­san­tes Ein­satz­fahr­zeug, hier vor der Hal­le der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che 1 ab­ge­stellt.

Für Las­ten bis 38 Ton­nen ist die so­ge­nann­te Kr­an­fla­sche aus­ge­legt. Blick in die Kr­an­fah­rer­ka­bi­ne und auf den Sitz, von dem aus der Kra­n­aus­le­ger mit zwei Joy­sticks ge­steu­ert wird.

Selbst nach­ge­rüs­tet ha­ben die Dort­mun­der die­se Ka­me­ra am Kopf des Aus­le­gers (Pfeil). Ar­beits­platz des Ma­schi­nis­ten. Oben rechts ist das Blue­tooth-ter­mi­nal (BTT) in sei­ner La­de­scha­le ein­ge­setzt.

Nimmt man das BTT her­aus, lässt sich da­mit der Kran von au­ßen von nur ei­nem Mann in Be­triebs­stel­lung brin­gen.

Die Kr­an­ma­schi­nis­ten-ka­bi­ne lässt sich ver­ti­kal nei­gen, wie Ober­brand­meis­ter Frank Pu­ley de­mons­triert.

Die Kran­aus­bil­dung fin­det über­wie­gend auf dem Ge­län­de des Aus­bil­dungs­zen­trums der Feu­er­wehr Dort­mund statt. Hier gilt es, ei­nen Kes­sel­wa­gen auf­zu­rich­ten. Im März 2017 zer­stör­te ei­ne Gas­ex­plo­si­on ein Wohn­haus. Bei den Ber­gungs­maß­nah­men setz­ten die Dort­mund

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