175 Jah­re Metz Auf­stieg und Fall des Un­ter­neh­mens

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Vor 175 Jah­ren grün­det Carl Metz sei­ne Feu­er­wehr­ge­rä­tefa­b­rik. Am 2. No­vem­ber 1842 grün­de­te er in Hei­del­berg ei­ne „Fa­b­rik hy­drau­li­scher Ma­schi­nen, Ei­sen- und Mes­sing­gie­ße­rei“und be­gann mit der Her­stel­lung von Feu­er­wehr­ge­rä­ten. Metz war von Ju­gend an ein Ver­fech­ter ei­nes wirk­sa­men Lösch­we­sens. Er wid­me­te sich nicht nur der Tech­nik­ent­wick­lung, son­dern setz­te sich auch für die Ver­bes­se­rung des Lösch­we­sens und die Grün­dung von frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren be­zie­hungs­wei­se die Auf­stel­lung ei­nes „Pom­pier-corps“nach fran­zö­si­schem Vor­bild in Deutsch­land ein. Wich­tig wa­ren ihm ein ge­ord­ne­tes Vor­ge­hen nach mi­li­tä­ri­schen Grund­sät­zen bei der Brand­be­kämp­fung (stren­ge Re­gle­men­tie­rung) und die not­wen­di­ge Aus­stat­tung mit ent­spre­chen­den Lösch­ge­rä­ten.

Aus­lö­sen­der Fak­tor für die Er­rich­tung von frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren war ver­mut­lich auch der gro­ße Stadt­brand von Ham­burg am 5. Mai 1842. Die­ser wü­te­te 3 Ta­ge lang, for­der­te 57 Men­schen­le­ben und 120 Ver­letz­te, mach­te 20.000 Be­woh­ner ob­dach­los und ver­nich­te­te mehr als 1.000 Wohn­häu­ser so­wie rund 100 Spei­cher (La­ger­häu­ser) im Ha­fen. Aber der Rei­he nach.

Aus dem Le­ben von Fir­men­grün­der Carl Metz

Am 5. Au­gust 1818 er­blickt Carl Lud­wig Pe­ter Wil­helm Metz in Feu­den­heim (ein Stadt­teil von Mann­heim, BW) das Licht der Welt. Sei­ne schu­li­sche Aus­bil­dung, die 1834 am Ly­ze­um, ei­ner hö­he­ren Schu­le, en­det, ver­bringt er in Mann­heim. Von 1835 bis 1837 ab­sol­viert der jun­ge Metz in Mann­heim ei­ne Leh­re als Schlos­ser. Da­nach ar­bei­tet er 3 Jah­re als Vo­lon­tär in der Ma­schi­nen­fa­brik Chris­ti­an Ding­ler, Zwei­brü­ cken (RP) und in der Ma­schi­nen­fa­brik Ja­kob Meß­mer, Graf­fen­sta­den bei Straß­burg (Frank­reich). Be­reits hier schließt er sich der Tur­ner­schaft an.

Wei­te­re 2 Jah­re ar­bei­tet er bei ver­schie­de­nen Fir­men für das Ei­sen­bahn­we­sen so­wie als Werk­füh­rer bei der Ba­di­schen Staats­bahn in Hei­del­berg (BW). 1842 macht sich Metz im Al­ter von 24 Jah­ren selbst­stän­dig und grün­det sei­ne „Fa­b­rik hy­drau­li­scher Ma­schi­nen, Ei­sen- und Mes­sing­gie­ße­rei“in der Münch­gas­se in Hei­del­berg. Hier be­ginnt er mit der Kon­struk­ti­on und dem Bau leich­ter Kü­bel- und Ab­protz­sprit­zen, die zum ers­ten Mal 1843 aus­ge­lie­fert wer­den. In die­sem Jahr hei­ra­tet er Ma­ria The­re­sia Fran­zis­ka Hell (1824 bis 1890) aus Hei­del­berg. Aus der Ehe ge­hen zwei Söh­ne her­vor: Carl II. und Adolph F. J. Metz.

1844/45: Auf Initia­ti­ve von Carl Metz ent­steht in Hei­del­berg die ers­te Turn­er­feu­er­wehr. Nur ein Jahr spä­ter lie­fert Metz die Aus­stat­tung. Zu­sätz­lich sorgt Metz für die Aus­bil­dung und Ein­wei­sung für das vom eh­ren­amt­li­chen Stadt­bau­meis­ter an der pri­va­ten Ge­wer­be­schu­le Chris­ti­an Hengst in der Stadt Dur­lach nach fran­zö­si­schem Vor­bild ge­grün­de­te „Pom­pier-corps“(frei­wil­li­ge Feu­er­wehr). Metz hat da be­reits 50 Feu­er­sprit­zen ver­kauft.

In die­sem Jahr wä­re die Fir­ma Metz 175 Jah­re alt ge­wor­den. Doch die mitt­ler­wei­le zu Ro­sen­bau­er ge­hö­ren­de Tra­di­ti­ons­mar­ke ver­schwand 2015. Wir bli­cken auf den Wer­de­gang ei­nes der in­no­va­tivs­ten Un­ter­neh­men der Brand­schutz­bran­che zu­rück.

be­steht aus Holz. Be­son­der­heit ist die un­ter der Fah­rer­sitz­bank ein­ge­bau­te Zen­tri­fu­galFeu­er­lösch­krei­sel­pum­pe mit ei­ner För­der­leis­tung von 800 l/min. Die Lie­fe­rung er­folgt 1913 er­neut an die BF Karls­ru­he.

Ein neu­es Werk wird 1920 in Karls­ru­he in der List­stra­ße 5 er­rich­tet. Au­to­sprit­zen fin­den ih­re Ein­füh­rung. So lie­fert Metz zum Bei­spiel 1923 nach Hof/saa­le und Co­burg so­wie 1924 nach Über­lin­gen und Tau­ber­bi­schofs­heim je­weils ei­ne au­to­mo­bi­le Feu­er­wehr­sprit­ze. Part­ner für die Fahr­ge­stel­le ist die Au­to­mo­bil­fa­brik Gag­ge­nau. Die Fer­ti­gung von Klein­mo­tor­sprit­zen be­ginnt, die Vor­läu­fer der der spä­te­ren Trag­krafts­prit­ze.

1923 geht die ers­te Metz-dreh­lei­ter mit ma­schi­nel­lem An­trieb al­ler Lei­ter­be­we­gun­gen durch den Fahr­mo­tor an die BF Karls­ru­he. 1928: An die FF Hof/saa­le lie­fert Metz ei­ne DL mit ei­ner Steig­hö­he von 26,3 Me­tern auf ei­nem Daim­ler-benz-fahr­ge­stell mit Vier­zy­lin­der-ben­zin­mo­tor, 55 PS und Voll­gum­mi­be­rei­fung. Der Lei­ter­satz be­steht aus Holz. Die­se DL ist heu­te noch im Tech­nik­mu­se­um in Spey­er zu se­hen. Metz baut 1929 ein ers­tes Te­le­skop­mast-fahr­zeug als „Was­ser­turm“.

Dreh­lei­ter­bau: Me­tall statt Holz

1930/31: Das Ge­schäft flo­riert. 97 Fahr­zeu­ge ver­las­sen das Werk. Nach Russ­land wer­den zehn Dreh­lei­tern und nach Lis­s­a­bon un­ter an­de­rem 29 Au­to­sprit­zen ge­lie­fert. 1931 be­ginnt der Wech­sel vom Holz- zum Me­tall-lei­ter­satz. Die ers­te DL mit ge­nie­te­tem Ganz-leicht­me­tall-lei­ter­satz er­hält 1932 die Feu­er­wehr Brüs­sel. Sie hat ei­ne Steig­hö­he von 42 Me­tern und ist auf ei­nem bel­gi­schen Bros­sel-fahr­ge­stell mit ge­schlos­se­ner Ka­bi­ne auf­ge­baut.

Die FF Würz­burg über­nimmt 1932 von Metz ei­ne DL mit Stahl-lei­ter­satz (Steig­hö­he 27 Me­ter), die BF Stutt­gart kann ei­ne voll­au­to­ma­ti­sche Stahl-dreh­lei­ter mit 30 Me­ter Steig­hö­he (DL 30) auf ei­nem DBNie­der­rah­men-fahr­ge­stell mit 110 PS in Emp­fang neh­men. In die­sem Jahr er­hält Metz au­ßer­dem ein Pa­tent für „Auf­richt­und aus­zieh­ba­re Feu­er­wehr­lei­tern mit ei­nem För­der­korb oder ei­ner Platt­form“.

Im Jahr 1933 müs­sen sich die Feu­er­wehr­ge­rä­te­her­stel­ler Ma­gi­rus, Metz und an­de­re – be­dingt durch die po­li­ti­sche La­ge – zur „Ar­beits­ge­mein­schaft der deut­schen Feu­er­wehr­ge­rä­te­indus­trie“zu­sam­men­schlie­ßen. An die Be­rufs­feu­er­wehr Mann­heim geht ein Jahr spä­ter die ers­te Die­sel-krafts­prit­ze (auf Mer­ce­des-benz-fahr­ge­stell LOS 3500) mit ge­schlos­se­nem Auf­bau und Heck­ein­bau­pum­pe. Die­se Aus­füh­rung ist zu­kunfts­wei­send. Für Fu­ro­re sor­gen 1935 in Dres­den zur Volks­schau für Feu­er­schutz und Ret­tungs­we­sen „Der Ro­te Hahn“die be­rühm­ten Dresd­ner Lösch­zü­ge, wo­von Metz sechs Mo-

ist vom Typ FP 40/10. Das Ge­samt­ge­wicht liegt bei 33.000 Ki­lo­gramm.

Fi­reh­un­ter auf der In­ter­schutz 1988

Auf der In­ter­schutz 1988 in Han­no­ver zeigt Metz ei­ne neue, mo­di­fi­zier­te Bau­wei­se von Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen, die sich auf die ge­norm­ten Fahr­zeug­ty­pen LF 16, TLF 16 und RW be­zieht. Neu ist eben­so der Klapp­korb für die Dreh­lei­ter DLK 23-12. Er ist wäh­rend der Fahrt über den Lei­ter­satz ge­klappt und rich­tet sich beim Lei­ter­be­trieb au­to­ma­tisch auf. Ge­lie­fert wird die ers­te DLK 23-12 mit nie­der­ge­setz­tem Fah­rer­haus an die FF Hof­heim in Hes­sen.

Ei­ne wei­te­re Mes­se­neu­heit ist ein Flug­feld­lösch­fahr­zeug (FLF 60/90/7-10) mit der Fir­men­be­zeich­nung Fi­reh­un­ter. Zwei die­ser Fahr­zeu­ge auf Mer­ce­des 3250 6x6 mit 550 PS Mo­tor­leis­tung wer­den im Herbst nach Bah­rain ge­lie­fert. Ne­ben ei­nem Was­ser­tank mit 11.000 Li­ter In­halt ge­hö­ren ein Schaum­mit­tel­be­häl­ter mit 1.350 Li­ter Fas­sungs­ver­mö­gen so­wie ei­ne FP 60/10 und ein Dach­wer­fer (Wur­fleis­tung 2.500/5.000 l/min, Wurf­wei­te 75 Me­ter) zur Aus­stat­tung. Lei­der flopp­te das Fahr­zeug. Der Prototyp steht nach meh­re­ren Um­bau­ten heu­te bei der Be­triebs­feu­er­wehr IAG Ih­len­berg auf ei­ner Ab­fall­de­po­nie im­mer noch im Ein­satz­dienst.

1989/90: Metz-dreh­lei­tern wer­den mit dem Elek­tro­nik­sys­tem PLC (Pro­gramm Lo­gic Con­trol) aus­ge­stat­tet. Vor­ge­stellt wird die neue Über­wa­chungs­tech­nik PLC I zum Deut­schen Feu­er­wehr­tag in Friedrichshafen 1990. Metz baut 1989 zu­dem für den Flug­ha­fen Ber­lin-te­gel ei­ne DLK 44.

In 10 Jah­ren drei Be­sit­zer­wech­sel

1990: Die Ty­co-worm­ald In­ter­na­tio­nal Ltd. in Sid­ney über­nimmt die Metz Gm­bh von Krupp. Nur 2 Jah­re spä­ter: Ein­glie­de­rung ab 1. Ja­nu­ar in die Lang­bein-pfan­hau­ser-wer­ke AG, Neuss (NW). 1996 über­nimmt Metz das Feu­er­lösch­ge­rä­te­werk in Lu­cken­wal­de (BB, Kreis Tel­tow-flä­ming). Für Thai­land baut Metz zwi­schen 1996 und 1997 ins­ge­samt 200 Lösch­fahr­zeu­ge im Auf­trags­wert von 50 Mil­lio­nen Mark (25,6 Mil­lio­nen Eu­ro), dar­un­ter auch 64 Kom­bi­na­ti­ons­fahr­zeu­ge L20FA be­zie­hungs­wei­se DLK 12-9 LF.

1998 schließ­lich geht die Metz-grup­pe Deutsch­land mit den Pro­duk­ti­ons­werk­stät­ten in Lu­cken­wal­de bei Ber­lin (ehe­ma­li­ge Ko­e­be-feu­er­wehr­ge­rä­tefa­b­rik) und das Werk der Metz-dreh­lei­ter­fer­ti­gung in Karls­ru­he an die Fir­ma Ro­sen­bau­er. In der Fol­ge wird der Bau von Lösch­fahr­zeu­gen auf an­de­re Wer­ke wie zum Bei­spiel nach Lu­cken­wal­de und Linz ver­legt.

Erst­ma­lig baut Metz in die­sem Jahr für die BF Darm­stadt ei­ne DLK 23-12 PLC III auf Daim­ler­ch­rys­ler-nie­der­rah­men-fahr­ge­stell Eco­nic 1828 L/NLA in Drei-achs-aus­füh­rung mit Nach­lauf­len­kach­se und Luft­fe­de­rung (Se­ri­en­num­mer 1). An die Ber­li­ner Feu­er­wehr ge­hen zwei Dreh­lei­tern DLK 2312 PLC III mit Hin­ter­rad­len­kung.

Im Jahr der In­ter­schutz 2000 in Augs­burg so­wie zur Welt­aus­stel­lung EX­PO 2000 in Han­no­ver stellt die BF Han­no­ver ei­ne neue Fahr­zeug­gene­ra­ti­on in Di­enst. Da­zu ge­hö­ren auch zwei METZ-DLK 23-12 PLC III in Leucht­rot (RAL 3024) auf Eco­nic-fahr­ge­stel­len mit Luft­fe­de­rung und Hin­ter­achs­zu­satz­len­kung.

2001: Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Puls­nitz (SN) über­nimmt ein Kom­bi­na­ti­ons­fahr­zeug DLK 12-9 LF auf Mer­ce­des Ate­go 1528 F. Es ist ein Vor­führ­fahr­zeug, be­ste­hend aus dem Lei­ter­satz mit 20 Me­ter Ret­tungs­hö­he, ei­nem 1.800 Li­ter fas­sen­den Lösch­was­ser­be­häl­ter so­wie ei­ner Pum­pen­an­la­ge NH 20.

Die Metz Feu­er­wehr­tech­nik Gm­bh & Co. KG in Karls­ru­he fir­miert 2002 in Metz Ae­ri­als Gm­bh und Co. KG um und kon­zen­triert sich fort­an nur noch auf die Fer­ti­gung von Hu­bret­tungs­fahr­zeu­gen. Zur Rett­mo­bil 2002 in Ful­da zeigt Metz-ae­ri­als die neue Dreh­lei­ter­ge­ne­ra­ti­on der DLK 23-12 auf Mer­ce­des Ate­go 1528 (205 kw) un­ter der Fir­men­be­zeich­nung L32 im mo­der­nen

Boo­te Aus­rüs­tung

Au­to­sprit­ze mit 40 PS der Ben­zWer­ke, Gag­ge­nau in Ba­den, För­der­leis­tung 1.000 l/min, ge­baut 1923 für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Co­burg. Ei­ne der ers­ten Dreh­lei­tern (DL 30) mit StahlLei­ter­satz, ge­baut von Metz 1932 auf Ber­na-fahr­ge­stell für die Feu­er­wehr von

Au­to­sprit­ze mit 40 PS der Ben­zWer­ke Gag­ge­nau, Pum­pe im Heck, För­der­leis­tung 1.200 l/min; ge­baut 1924 für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Über­lin­gen (Bo­den­see­kreis).

Au­to­mo­bil­sprit­ze (LF 12) mit 60 PS auf Daim­lerBenz-fahr­ge­stell, För­der­leis­tung 1.200 l/min bei 8 bar; ge­baut 1932 für die FF Bai­ers­dorf (Land­kreis Er­lan­gen-höch­stadt/bay­ern).

Kraft­fahr­sprit­ze KS 25 (spä­ter LF 25) auf Daim­ler-benz-fahr­ge­stell, 100 PS, von Metz 1936 ge­baut und bei der FF Bad Dü­ben (Sach­sen) im Ein­satz; heu­te noch er­hal­ten.

Kraft­fahr­lei­ter KL 26 auf Mer­ce­des LO 3500, Bau­jahr 1935, einst bei der BF Mün­chen im Di­enst, da­nach Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Moos­burg an der Isar (Ober­bay­ern).

Hen­schel-tank­sprit­ze (TS 2,5) in of­fe­ner Bau­wei­se, wie sie von Metz in den 1930er Jah­ren in grö­ße­rer Stück­zahl ge­baut wur­de. Lösch­was­ser­be­häl­ter 2.500 l, Vor­bau­pum­pe mit ei­ner För­der­leis­tung von 2.500 l/min bei 8 bar.

Le­gen­där und in den 1950er und 1960er Jah­ren weit ver­brei­tet: METZ-TLF 16 (hier der FF Re­gen; Bau­jahr 1957) auf Mer­ce­des­Fahr­ge­stell LAF 311 mit 116 PS und All­rad­an­trieb. Es hat­te 2.400 l Was­ser und ei­ne FP 16/8 an Bord.

Gro­ßes Lösch­grup­pen­fahr­zeug (GLG be­zie­hungs­wei­se LF 25), von Metz 1942 ge­baut. Daim­ler-benz L 4500. Lösch­was­ser­be­häl­ter 1.500 l, Pum­pe 2.500 l/min. Grü­ne La­ckie­rung der Feu­er­schutz­po­li­zei. Aus ei­nem Metz-pro­spekt um 1940: Kraft­fahr­lei­ter KL 46 auf Mer­ce­de

Lösch­grup­pen­fahr­zeug LF 8-TS (schwer) auf Daim­ler-benz L-LK 0311 mit 90 PS (66 kw), von Metz 1956 an die FF Mühl­acker (Ba­denWürt­tem­berg) ge­lie­fert. Vor­bau­pum­pe 800 l/ min bei 8 bar, zu­sätz­lich TS 8/8. Ty­pisch für die 1950er Jah­re: METZ-TLF 15 (hier der FF

FLF 25, von Metz 1955 an den Flug­ha­fen Han­no­ver ge­lie­fert; spä­ter FF Isern­ha­gen. Mer­ce­des LA 3500, 2.000 l Was­ser, 200 l Schaum­mit­tel, 250 kg Lösch­pul­ver. FP 25/8.

Zur In­ter­schutz 1972 in Frank­furt/main von Metz prä­sen­tiert: ei­ne Te­le­büh­ne DL 30 S, auf­ge­baut auf ei­nem Faun-fahr­ge­stell vom Typ L 906/46 V 4x2 mit 209 PS, als Ein­zel­stück für die BF Mann­heim ge­baut.

Blick in die Ver­gan­gen­heit: In der fast 160 m lan­gen Mon­ta­ge­hal­le der Feu­er­wehr­ge­rä­tefa­b­rik Carl Metz Gm­bh wer­den Fahr­zeu­ge in ei­ner Durch­lauf­fer­ti­gung ge­baut. Fo­to: Metz Auch heu­te wird noch in die­ser Hal­le mon­tiert. Hier ist es ei­ne Te­le­skop­mast­büh­ne a

Au­to-dreh­lei­ter ADL 25 auf Ford F-720 Bi­gJob, V8-ben­zin­mo­tor mit 156 PS, von Metz 1955 für die Feu­er­wehr Lie­s­tal ge­baut. Ers­te me­cha­ni­sche Au­to­mo­bil-dreh­lei­ter im Kan­ton Ba­sel-land­schaft. TLF mit V-8-ben­zin­mo­tor auf ei­nem Ford-fahr­ge­stell C 700 mit 156 PS

FLF 6000/600 auf Mer­ce­des LAK 1920/42 (Lang­hau­ber), 210 PS, von Metz 1965 an den Flug­ha­fen Han­no­ver ge­lie­fert. Zwei­fa­ches Schaum­rohr auf dem Dach­wer­fer so­wie au­ßen­lie­gen­de Schnellan­griffs­has­peln, eben­falls mit Schwerschaum­roh­ren. 6.000 l Was­ser, 600 l Sch

LF 16-TS auf Mer­ce­des LAF 322, von Metz 1962 an die FF Pas­sau aus­ge­lie­fert. Kein Lösch­was­ser­be­häl­ter, da­für TS 8/8 im GR.

Für die WF San­doz in der Schweiz bau­te Metz 1987 ei­ne DLK 37 S (Lei­ter­büh­ne) auf Mer­ce­des 3336/45 8x4 mit 261 kw (355 PS) und ei­nem Ge­samt­ge­wicht von 33.000 kg. Ma­xi­ma­le Korb­be­las­tung 450 kg. 1.800 l Schaum­mit­tel so­wie ein­ge­bau­te FP 40/10. Be­sat­zung 1/8.

Zur In­ter­schutz 1988 in Han­no­ver vor­ge­stellt: Ei­ne neue Ge­ne­ra­ti­on von Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen in mo­di­fi­zier­ter Bau­wei­se über­trag­bar auf die ge­norm­ten Fahr­zeug­ty­pen: LF 16, TLF 16 und RW. Fo­to: Metz Die ers­te Ge­ne­ra­ti­on der Dreh­lei­ter DLA(K) 23/12 mit ab­senk

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