Viel zu tun für Tier­ret­ter der BF Ham­burg

Feuerwehr-Magazin - - Reportage Nachrichten -

Ham­burg – Be­sorg­te Hun­de­be­sit­zer set­zen ei­nen Not­ruf ab, weil ihr Hund et­was ver­schluckt hat und nur noch rö­chelt. Dar­auf­hin alar­miert die Ret­tungs­leit­stel­le ei­nen Ge­rä­te­wa­gen der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che Sü­der­el­be zu der Ein­satz­adres­se. Die Kräf­te kön­nen vor Ort fest­stel­len, dass ein Holz­stück im Ra­chen des Hun­des fest­steckt und die­ser zu er­sti­cken droht. Mit­hil­fe ei­ner Ma­gill­zan­ge, die bei der In­tu­ba­ti­on von Men­schen zum Ein­satz kommt, kön­nen die Feu­er­wehr­män­ner den Fremd­kör­per aus dem Mund­raum ent­fer­nen. Der Hund be­kommt auf der Stel­le wie­der Luft und be­dankt sich schle­cken­der Wei­se bei sei­nen bei­den Ret­tern.

Auch Wild­tie­re in Zwangs­la­ge ret­tet die Ham­bur­ger Feu­er­wehr: Als ein Ei­chel­hä­her sich in 3 Me­ter Hö­he in ei­ner Dra­chen­schnur in ei­nem Baum ver­fängt, wäh­len Au­gen­zeu­gen die 112. Durch die Ret­tungs­leit­stel­le alar­miert, rückt der Ge­rä­te­wa­gen der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che Wands­bek aus. Die­ser ist mit spe­zi­el­len Tier­ret­tungs­ge­rä­ten aus­ge­stat­tet. Vor Ort stel­len die Ein­satz­kräf­te fest, dass sie das Tier oh­ne Ei­gen­ge­fähr­dung nicht er­rei­chen kön­nen. Sie for­dern da­her die Hö­hen­ret­ter nach, die den Ra­ben­vo­gel be­frei­en kön­nen und an das Tier­heim zur wei­te­ren Ver­sor­gung über­ge­ben.

Um den Ei­chel­hä­her aus sei­ner Zwangs­la­ge zu be­frei­en, klet­tern die Hö­hen­ret­ter der Feu­er­wehr Ham­burg auf ei­nen Baum. Fo­to: Eb­ner

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