Sturz­bach aus der Zim­mer­de­cke

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Al­ko­ven (Ös­ter­reich) – Um 5.07 Uhr wer­den die Ein­satz­kräf­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Al­ko­ven (Ober­ös­ter­reich) zu ei­nem Was­ser­scha­den in ein Ge­bäu­de in der Ort­schaft Hart­heim alar­miert. In ei­nem EDVRaum tre­ten aus ei­ner ab­ge­häng­ten Ri­gips-de­cke gro­ße Men­gen Was­ser aus. „Wir muss­ten über zwei De­cken­tür­chen erst ein­mal eru­ie­ren, wo­her das Was­ser kam“, er­klärt Ein­satz­lei­ter und Feu­er­wehr­kom­man­dant Markus Un­ter. Ein Groß­teil des un­ter Druck aus­flie­ßen­den, kal­ten Was­sers kann in der Erst­pha­se mit­tels Was­ser­sau­ger auf­ge­fan­gen wer­den.

Da­durch kön­nen die Kräf­te die wei­te­re Flu­tung des be­tref­fen­den Rau­mes zu­nächst et­was ein­däm­men. Schließ­lich ent­de­cken sie ei­ne ab­ge­bro­che­ne Nutz­was­ser­lei­tung aus Mes­sing, wel­che die Feu­er­wehr­leu­te per Ven­til schlie­ßen. In der wei­te­ren Fol­ge nutzt die Feu­er­wehr meh­re­re Was­ser­sau­ger, um die be­trof­fe­nen Räu­me tro­cken zu le­gen. Ein Teil des Was­sers kann über die Ka­bel­schäch­te in ei­nen Ab­fluss ab­lau­fen. Nach rund 2 St­un­den ist der Ein­satz be­en­det.

Wie ein Sturz­bach läuft kal­tes Was­ser aus ei­ner ge­bro­che­nen Mes­sin­glei­tung aus der De­cke in ei­nem EDVRaum. Kräf­te kön­nen die Lei­tung per Ven­til schlie­ßen. Fo­to: Kol­lin­ger

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