Scha­den­er­satz nach Brand­ka­ta­stro­phe

Feuerwehr-Magazin - - Reportage Nachrichten -

Kirch­berg an der Jagst (BW) – Durch den Brand ei­nes Land­han­dels mit Dün­ge­mit­tel­la­ger in Kirch­berg an der Jagst (Kreis Schwä­bisch Hall) floss kon­ta­mi­nier­tes Lösch­was­ser in die Jagst. Auf ei­ner Län­ge von 100 Ki­lo­me­tern star­ben ton­nen­wei­se Fische. Ta­ge­lang hat­ten hun­der­te Feu­er­wehr­leu­te und Mit­glie­der des THW ver­sucht, Sau­er­stoff in den Fluss zu pum­pen. Doch sie konn­ten das mas­sen­haf­te Fisch­ster­ben nicht ver­hin­dern. Wir be­rich­te­ten aus­führ­lich im Feu­er­wehr-ma­ga­zin 1/2017 über den ta­ge­lan­gen Ein­satz.

22 Fi­sche­rei­be­rech­tig­te der Jagst er­lit­ten Scha­den und for­der­ten in ei­nem Zi­vil­rechts­streit vor dem Land­ge­richt Ell­wan­gen Scha­den­er­satz vom Ei­gen­tü­mer der Müh­le. „Der Rechts­streit wur­de nun durch ei­nen ge­richt­li­chen Ver­gleich bei­ge­legt”, schreibt das Land­ge­richt in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung. „Der Ei­gen­tü­mer des ehe­ma­li­gen Müh­len­ge­län­des zahlt an die Fi­sche­rei­be­rech­tig­ten 200.000 Eu­ro, die Stadt Kirch­berg wei­te­re 30.000 Eu­ro.“

Mo­der­ne Kunst? Eher nicht. Das Hy­dran­ten­schild, das Lud­wig Rem­mel in Sulz­bach (HE) fo­to­gra­fiert hat, stellt un­se­rer Mei­nung so­gar ei­ne mög­li­che drei­fa­che Brand­schutz­sün­de dar. Ers­tens hat der Be­sit­zer des Zau­nes, an dem das Schild be­fes­tigt ist, beim La­ckie­ren das Schild groß­zü­gig in Sil­ber über­ge­tüncht, so­dass der ro­te Rah­men kom­plett ver­schwun­den ist. Wenn es sich um ei­nen funk­tio­nie­ren­den Hy­dran­ten han­delt, ein ab­so­lu­tes No-go.

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