Ei­nem Dach

Feuerwehr-Magazin - - Reportage -

Bau­grund­stü­cke in In­nen­stadt­be­rei­chen sind rar oder un­be­zahl­bar. Die we­nigs­ten Be­rufs­feu­er­weh­ren sind da­her in der La­ge, al­le Fach­dienst­stel­len zen­tral in ih­ren Haupt­feu­er­wa­chen un­ter­zu­brin­gen. Häu­fig ist es so, dass Werk­stät­ten, Schlauch­pfle­ge oder Aus­bil­dungs­ein­rich­tung auf Au­ßen­wa­chen an­ge­sie­delt wer­den. An­ders in Es­sen. Die Be­rufs­feu­er­wehr in der Ruhr­me­tro­po­le er­wei­ter­te in den letz­ten 10 Jah­ren ih­re Haupt­wa­che schritt­wei­se und zog al­le wich­ti­gen Ein­rich­tun­gen zen­tral un­ter ei­nem Dach zu­sam­men. Oder bes­ser ge­sagt: un­ter drei Dä­chern. Ein­zig die Schlauch­pfle­ge ist noch an der Feu­er­wa­che (FW) 06 in Es­sen Kup­fer­dreh an­ge­sie­delt.

Mög­lich wur­de der Aus­bau des Stamm­sit­zes, weil auch die Nach­bar­grund­stü­cke der Stadt Es­sen ge­hö­ren. Auf ei­nem be­fand sich einst der Bau­hof der Stadt, auf ei­nem wei­te­ren die Werk­stät­ten des Sport- und Bä­der­be­triebs. Al­ler­dings wa­ren de­ren Ge­bäu­de ma­ro­de und hät­ten drin­gend sa­niert wer­den müs­sen. Ein Glücks­fall für al­le Be­tei­lig­ten. Der Bau­hof und die Werk­stät­ten wur­den an an­de­re Stand­or­te um­ge­sie­delt und die Feu­er­wehr konn­te schritt­wei­se er­wei­tern.

Zu­erst muss­te ei­ne Lö­sung für die Leit­stel­le ge­fun­den wer­den. Mit Ein­wei­hung der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che an der Ei­ser­nen Hand im Jahr 1966 hat­te dort auch die Leit­stel­le den Be­trieb auf­ge­nom­men. Sie war ur­sprüng­lich für et­wa 35.000 Ein­sät­ze pro Jahr aus­ge­legt. Doch die Ein­satz­zah­len stie­gen in den fol­gen­den Jah­ren ra­sant an, vor al­lem im Ret­tungs­dienst. Zwar wur­de die Leit­stel­len-

tech­nik im­mer wie­der mo­der­ni­siert, doch in den 1990er Jah­ren war die Ka­pa­zi­täts­gren­ze ab­seh­bar. Im Jahr 2000 be­schloss die Feu­er­wehr Es­sen des­halb ei­ne kom­plet­te Neu­er­rich­tung. Zum Ver­gleich: In­zwi­schen wer­den rund 150.000 Ein­sät­ze pro Jahr über die Leit­stel­le dis­po­niert (Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Kran­ken­trans­port)

Ent­ste­hen soll­te der Neu­bau auf ei­nem Teil des ehe­ma­li­gen Bau­hof­ge­län­des, der sich im Süd­os­ten an das Grund­stück der Haupt­wa­che an­schloss. Hier­für fie­len dann im Jahr 2006 ei­ni­ge Werk­stät­ten dem Ab­riss­bag­ger zum Op­fer. 2 Jah­re spä­ter wur­de das neue „La­ge- und Lo­gis­tik­zen­trum“(LLZ) ein­ge­weiht. Ne­ben der Leit­stel­le mit zwölf mo­der­nen Ar­beits­plät­zen so­wie Stabs- und Kri­sen­räu­men be­her­bergt es auch die Me­di­zin­tech­nik/des­in­fek­ti­on so­wie die Fach­stel­le für Atem­schutz. Im Erd­ge­schoss be- fin­den sich dar­über hin­aus meh­re­re Hal­len, in de­nen die Fahr­zeu­ge des Ret­tungs- und Kran­ken­trans­port­diens­tes re­gel­mä­ßig und voll­stän­dig des­in­fi­ziert so­wie mit Ma­te­ri­al be­stückt wer­den.

Das La­ge- und Lo­gis­tik­zen­trum nahm die BF Es­sen am 11. April 2008 in Be­trieb. Mit Ge­samt­kos­ten von knapp 15 Mil­lio­nen Eu­ro blieb die Er­wei­te­rung so­gar un­ter dem ge­plan­ten Bud­get.

Ma­ro­de Stand­or­te bei drei Ein­hei­ten der Frei­wil­li­gen

Durch den Neu­bau konn­ten ei­ne gan­ze Rei­he von Pro­ble­men ge­löst wer­den. Doch es blie­ben noch ei­ni­ge Sor­gen üb­rig: der mi­sera­ble Zu­stand von drei Ge­rä­te­häu­sern von drei Lösch­zü­gen der frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren im nörd­li­chen Stadt­ge­biet.

Beim Stand­ort „Im Hes­sel­bruch 5“han­del­te es sich um ei­ne ehe­ma­li­ge Schu­le aus dem Jahr 1960. Auf dem 21.400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück in ei­nem In­dus­trie­ge­biet wa­ren die FF Bor­beck (FF 13) und die FF Um­welt­schutz (FF 16) un­ter­ge­bracht. Kur­ze Er­klä­rung: In Es­sen sind die Ein­hei­ten der Frei­wil­li­gen nach Grün­dungs­da­tum num­me­riert. Fer­ner fand Im Hes­sel­bruch die Aus­bil­dung der ge­sam­ten FF so­wie die Gr­und­aus­bil­dung der BF statt. Ei­nen Teil des Are­als nutz­te der Thw-orts­ver­band Es­sen für Un­ter­kunfts­ge­bäu­de, Fahr­zeug­hal­len und ein knapp 6.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Übungs­ge­län­de.

Vor­tei­le des Stand­or­tes: Es stand aus­rei­chend Platz für al­le Nut­zer zur Ver­fü­gung und es gab kei­nen Är­ger mit be­nach­bar­ten An­woh­nern. Doch sämt­li­che Ge­bäu­de hät­ten drin­gend sa­niert wer­den müs­sen. Nach ers­ten Schät­zun­gen hät­ten Fas­sa­den­däm­mung, Brand­schutz­maß­nah­men, Schad­stoff­sa­nie­rung, neue Ab­was­ser- und Au­ßen­an­la­gen so­wie al­le wei­te­ren Mo­der­ni­sie­run­gen zu­sam­men rund 2,5 Mil­lio­nen Eu­ro ge­kos­tet.

Noch schlim­mer als im Hes­sel­bruch sah es in der Se­u­mann­stra­ße 15 im Stadt­teil Al­ten­es­sen aus. Das ehe­ma­li­ge Le­di­gen­heim (im Ruhr­ge­biets­jar­gon auch „Bul­len­klos­ter“ge­nannt) be­her­berg­te die FF Al­ten­es­sen (FF 14), die Lehr­an­stalt für den Ret­tungs­dienst, die Feu­er­wehr­fahr­schu­le so­wie die Ge­büh­ren­ab­rech­nung für den Ret­tungs­dienst. Fer-

ner gab es ei­ne Red­un­danz­leit­stel­le der Feu­er­wehr und das In­sti­tut für zi­vi­le Vor­sor­ge.

Die In­stand­hal­tungs­rück­stän­de am Stand­ort wa­ren enorm. Kom­plett er­neue­rungs­be­dürf­tig wa­ren die Fuß­bö­den, die Holz­fens­ter, die ge­sam­ten sa­ni­tä­ren An­la­gen so­wie die Hei­zung. Ein be­son­de­res Pro­blem stell­ten Feuch­tig­keits­schä­den im ge­sam­ten Ge­bäu­de dar. Durch Berg­schä­den – Ab­sen­kun­gen des Un­ter­grun­des um bis zu 70 Zen­ti­me­ter – wa­ren zahl­rei­che Ris­se im Ge­bäu­de ent­stan­den. An den un­ter­schied­lichs­ten Stel­len drang hier­über Feuch­tig­keit in die Räu­me. Kein an­ge­neh­mer Ge­dan­ke, dass die Mit­glie­der der FF Al­ten­es­sen in ih- rer Ei­gen­schaft als Ver­sor­gungs­ein­heit für an­de­re Ein­satz­kräf­te in der­art de­so­la­ten Räu­men ko­chen muss­ten.

Neu­bau güns­ti­ger als Sa­nie­run­gen

Un­term Strich hät­te ei­ne Kom­plett­sa­nie­rung des Stand­or­tes die Stadt zir­ka 6,6 Mil­lio­nen Eu­ro ge­kos­tet. Rech­net man die Sa­nie­rungs­kos­ten für die Lie­gen­schaft Hes­sel­bruch hin­zu, wä­ren es über 9 Mil­lio­nen Eu­ro ge­we­sen. „Aus wirt­schaft­li­cher Sicht nicht wirk­lich ver­tret­bar“, sagt Es­sens Feu­er­wehr­chef Ul­rich Bog­dahn. „Und auch nicht in un­se­rem In­ter­es­se.“Die Feu­er­wehr plä­dier­te für ei­ne Er­wei­te­rung der Haupt­feu­er­wa­che an der Ei­ser­nen Hand.

Und so kam es dann auch. Am 24. Sep­tem­ber 2014 be­schloss der Rat der Stadt Es­sen die zwei­te Er­wei­te­rung der Haupt­wa­che. Die

Kos­ten für die­sen Bau­ab­schnitt wur­den mit 6,3 Mil­lio­nen Eu­ro kal­ku­liert. Letzt­lich kos­te­te die Er­wei­te­rung dann aber 8,57 Mil­lio­nen Eu­ro, weil zwi­schen der ers­ten Kos­ten­schät­zung und der Bau­aus­füh­rung ei­ni­ge Jah­re ver­gin­gen und ei­ni­ge Din­ge hin­zu­ka­men. „Sie war da­mit aber im­mer noch güns­ti­ger als die Sa­nie­rung der bei­den Alt­bau­ten“, so Brand­di­rek­tor Jörg Wa­ck­er­hahn, zu­stän­dig für die Lie­gen­schaf­ten der Feu­er­wehr Es­sen.

Ent­ge­gen dem Trend, öf­fent­li­che Ge­bäu­de als Ppp-pro­jekt (Pu­b­lic-pri­va­te-part­nership – ein pri­va­ter In­ves­tor er­rich­tet den Neu­bau und ver­mie­tet ihn lang­fris­tig an die Kom­mu­ne) zu rea­li­sie­ren, bau­te die Stadt Es­sen selbst. „Na­tür­lich ha­ben wir in der Pla­nungs­pha­se auch die Mög­lich­keit ei­nes Ppp-pro­jek­tes über­prüft und auf die Es­se­ner Ver­hält­nis­se über­tra­gen, ent­schie­den uns am En­de al­ler­dings, in Ei­gen­re­gie zu bau­en“, er­klärt Ul­rich Bog­dahn. „Im Zu­ge der lau­fen­den Bau­maß­nah­men konn­te so ei­ni­ges um­ge­plant und an die Ge­ge­ben­hei­ten an­ge­passt wer­den.“

Wie bei der ers­ten Er­wei­te­rung im Jahr 2008 konn­ten die Bau­her­ren auch die­ses Mal auf stadt­ei­ge­nen Grund zu­rück­grei­fen. Für den drit­ten Feu­er­wehr-ge­bäu­de­kom­plex an der Ei­ser­nen Hand muss­ten al­ler­dings die Werk­stät­ten des Sport- und Bä­der­be­trie­bes wei­chen.

Nach der Vor­be­rei­tung des Bau­grunds er­folg­te am 16. Au­gust 2015 die Grund­stein­le­gung. Be­reits ein knap­pes hal­bes Jahr spä­ter fei­er­te die Feu­er­wehr mit den Hand­wer­kern und zahl­rei­chen Gäs­ten das Richtfest. Am 11. No­vem­ber 2016 weih­te Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Kufen den ABZ (Aus­bil­dungs­zen­trum) ge­nann­ten neu­en Kom­plex ein. Im ers­ten Quar­tal 2017 zo­gen die bei­den frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren Al­ten­es­sen (FF 14) und Um­welt­schutz (FF 16) mit ein. Die FF 14 heißt seit die­sem Tag FF Mit­te.

Das Aus­bil­dungs­zen­trum

Bei der zwei­ten Er­wei­te­rung der FW 1 han­delt es sich um ein mehr­tei­li­ges Ge­bäu­de­en­sem­ble, be­ste­hend aus dem zwei­ge­schos­si­gen Haupt­ge­bäu­de mit zwei Durch­fahrt­hal­len für Groß­fahr­zeu­ge im Erd­ge­schoss und dar­über­lie­gen­den Bü­ros mit Schu­lungs­räu­men. An die Ge­bäu­de­rück­sei­te schließt sich – in Rich­tung Sü­den wei­send – ei­ne wei­te­re ein­ge­schos­si­ge Fahr­zeug­hal­le an, in der sich auch ei­ne ver­dun­kel­te Aus­bil­dungs­hal­le be­fin­det. Am süd­west­li­chen En­de die­ses Trak­tes steht recht­wink­lig da­zu ei­ne of­fe­ne Re­mi­se, vor­nehm­lich zum Ab­stel­len der Ab­roll­be­häl­ter.

Hin­ter der Re­mi­se, et­was er­höht an der süd­li­chen Grund­stücks­gren­ze, gibt es dann noch ein of­fe­nes Übungs­ge­län­de. Tho­mas Lem­beck, der stell­ver­tre­ten­de Feu­er­wehr­chef: „Ge­plant ist, die Frei­flä­che wei­ter aus­zu­bau­en, um dort zu­sätz­li­che Übungs-

mög­lich­kei­ten zu schaf­fen. Auch den Hoch­bun­ker aus dem Zwei­ten Welt­krieg ne­ben der Übungs­flä­che wür­den wir ger­ne über­neh­men und ihn für Aus­bil­dungs­zwe­cke nut­zen.“Die Hof­f­lä­che (al­ter­na­tiv: Be­we­gungs­flä­che) zwi­schen den Ge­bäu­den ist 5.200 Qua­drat­me­ter groß.

Wer­den zur Gr­und­flä­che des Aus­bil­dungs­zen­trums die Grund­stü­cke des La­geund Lo­gis­tik­zen­trums so­wie der ur­sprüng­li­chen FW 1 hin­zu­ge­rech­net, er­ge­ben sich 47.500 Qua­drat­me­ter. Nach Aus­kunft der Es­se­ner ist die Ei­ser­ne Hand da­mit ei­ne der größ­ten In­nen­stadt­wa­chen in Deutsch­land.

Ei­gen­stän­dig­keit be­wahrt

Zu­sam­men­le­gun­gen von frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in ein Ge­bäu­de sind in der Re­gel pro­ble­ma­tisch. Die Es­se­ner ha­ben al­ler­dings ei­ne Lö­sung ge­fun­den, mit der al­le Be­tei­lig­ten gut le­ben kön­nen. Bei­de Lösch­zü­ge blei­ben un­ab­hän­gig, kön­nen aber ge­mein­sam al­le Vor­tei­le der neu­en, mo­der­nen und zeit­ge­mä­ßen Un­ter­kunft nut­zen. So wird der Weiß­be­reich im 1. Ober­ge­schoss des Haupt­ge­bäu­des ge­mein­sam von bei­den Ein­hei­ten der FF, den Teil­neh­mern der Gr­und­aus­bil­dung der BF, den Mit­glie­dern der Ju­gend­feu­er­wehr und dem Per­so­nal des Kran­ken­trans­ports (ma­chen in Es­sen die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und die BF) ge­nutzt.

Auch den Schwarz­be­reich im Erd­ge­schoss nut­zen die Ff-ein­hei­ten ge­mein­sam. An­sons­ten ver­fü­gen bei­de Lösch­zü­ge über ei­ge­ne Zug­füh­rer­bü­ros und ei­ge­ne Brauch­tums­räu­me.

Nach rund ein­jäh­ri­ger Nut­zung zei­gen sich die Es­se­ner Feu­er­wehr­leu­te, egal ob frei­wil­lig oder be­ruf­lich, be­geis­tert von der ge­schaf­fe­nen Lö­sung. „Durch den Um­zug in das neu er­rich­te­te Ge­bäu­de konn­te un­se­re Ver­sor­gungs­ein­heit ei­ne mo­der­ne Groß­kü­che in Be­trieb neh­men, in der 500 Mahl­zei­ten gleich­zei­tig zu­be­rei­tet wer­den kön­nen“, freut sich Ste­fan Fink, Lösch­zugfüh­rer der neu­en FF Mit­te (14).

„Der gro­ße Vor­teil die­ser Zen­tra­li­sie­rung ist, dass al­les an ei­nem Stand­ort zu­sam­men­ge­fasst ist und auch von hier ge­steu­ert wer­den kann“, sagt Feu­er­wehr­chef Bog­dahn. „Dies führt letzt­end­lich zu ei­ner Op­ti­mie­rung der Ar­beits­ab­wick­lung. Al­lein durch den Weg­fall der Fahr­we­ge zu den frü­he­ren Aus­bil­dungs­stel­len spa­ren wir 12 Pro­zent Ar­beits­zeit ein.“„Und die­se Zeit kön­nen wir di­rekt in die Aus­bil­dung ste­cken“, be­rich­tet Lei­ten­der Brand­di­rek­tor Lem­beck, zu­stän­dig für die Aus­bil­dung in Es­sen.

Und Lem­beck bringt noch ei­nen wei­te­ren wich­ti­gen Aspekt ins Spiel. „Das Zu­sam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl zwi­schen Frei­wil­li­gen und Be­rufs­feu­er­wehr­leu­ten wird durch den Neu­bau enorm ge­stärkt“, so der stell­ver­tre­ten­de Lei­ter, „weil wir da­durch im täg­li­chen Ablauf häu­fi­ger auf­ein­an­der­tref­fen.“Chris­ti­an Ba­jo­rat, zu­stän­dig für die An­ge­le­gen­hei­ten der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr bei der Feu­er­wehr Es­sen und Lösch­zugfüh­rer der FF 16, er­gänzt: „Wir ha­ben durch den Neu­bau ei­nen at­trak­ti­ven Ar­beits­platz für die zu­künf­ti­gen haupt­be­ruf­li­chen und eh­ren­amt­li­chen Ge­ne­ra­tio­nen ge­won­nen. Das Ver­hält­nis zwi­schen den Frei­wil­li­gen und den Bf-kol­le­gen bei uns in Es­sen ist wirk­lich gut. Dies ist un­ter an­de­rem dar­auf zu­rück­zu­füh­ren, dass vie­le Füh­rungs­kräf­te der FF aus den Rei­hen der BF stam­men.“

Die FF Bor­beck (FF 13) wird En­de die­ses Jah­res ih­re neue Hei­mat auf der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che 2 in der Wüs­ten­hö­fer­stra­ße fin­den. In en­ger Ab­stim­mung mit der Be­rufs­feu­er­wehr ist die FF an ei­nem be­darfs­ge­rech­ten Um­bau des dor­ti­gen Wach­ge­bäu­des be­tei­ligt. Dort sol­len ei­ne be­ste­hen­de Tief­ga­ra­ge und ein Un­ter­ge­schoss für die Be­lan­ge der FF 13 her­ge­rich­tet be­zie­hungs­wei­se um­ge­baut wer­den. Und der Thw-orts­ver­band Es­sen zog En­de 2017 in ein ehe­ma­li­ges Au­to­haus nach Es­sen-kray.

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