Dom­schüt­zer und Grenz­gän­ger

Feuerwehr-Magazin - - Reportage -

Es ist mit­tags, ich ste­he mit der Ka­me­ra um den Hals im Korb der Hu­bret­tungs­büh­ne (HRB) der Aa­che­ner Haupt­feu­er­wa­che. Wir fah­ren mit dem Korb an den Bal­kon des West­turms am Dom in zir­ka 30 Me­ter Hö­he. Be­ein­dru­ckend, mit wel­cher Rou­ti­ne der Ma­schi­nist den Lei­ter- park in dem en­gen Dom­hof aus­fährt und ran­giert. Oben an­ge­kom­men be­geis­tert mich der Blick über die Aa­che­ner Alt­stadt – und na­tür­lich be­son­ders die­se Ka­the­dra­le.

„Wir wis­sen um un­se­re Ver­ant­wor­tung, die­se his­to­ri­schen Bau­wer­ke, die Aa­chen prä­gen, zu schüt­zen“, be­tont Feu­er­wehr- chef Jür­gen Wolff. „Aber die­se Stadt be­steht nicht nur aus die­sen Se­hens­wür­dig­kei­ten. Wir ha­ben di­ver­se Ob­jek­te in Aa­chen, für die wir Son­der­kon­zep­te sei­tens der Feu­er­wehr vor­hal­ten müs­sen – bei­spiels­wei­se die Uni­k­li­nik, die Hoch­schul­ge­bäu­de, For­schungs­zen­tren und gro­ße Ver­an­stal­tungs­stät­ten.“

Flo­ri­an Trosch­ke aus der Ab­tei­lung Ope­ra­ti­ver Di­enst der Feu­er­wehr er­klärt: „Spe­zi­ell im Rah­men der Ma­schi­nis­ten­aus­bil­dung für die HRB wer­den mar­kan­te Stel­len im Stadt­ge­biet an­ge­fah­ren und be­übt.“Was es heißt, den Dom durch das en­ge Tor des Dom­ho­fes und da­rin den An­lei­ter­punkt am West­turm an­zu­steu­ern, ha­be ich jetzt per­sön­lich er­lebt.

Auf rund 160 Qua­drat­ki­lo­me­ter Flä­che er­streckt sich das Ge­biet der west­lichs­ten Groß­stadt Deutsch­lands – ver­gleich­bar mit

Gro­ße Um­bau­maß­nah­men an der Haupt­wa­che, neue Ein­satz­fahr­zeu­ge und ein­zig­ar­ti­ge Kon­zep­te – bei der Be­rufs­feu­er­wehr Aa­chen geht‘s vor­an. Sie über­zeugt mit gro­ßer The­men­viel­falt. Ei­ne Re­por­ta­ge über eu­ro­päi­sche Zu­sam­men­ar­beit, Ein­sät­ze in der Rie­sen­kli­nik und No­t­ärz­te per Knopf­druck.

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