Flam­men­front auf Feld ge­stoppt

Feuerwehr-Magazin - - Nachriahten -

Wolfs­burg (NI) – Im Sü­den Wolfs­burgs bren­nen zir­ka 20.000 Qua­drat­me­ter Ge­trei­de­feld hin­ter ei­ner Bio­gas­an­la­ge zwi­schen Hei­li­gen­dorf und Nein­dorf. Die Flam­men­front er­streckt sich teil­wei­se über meh­re­re 100 Me­ter. Der Wind er­schwert die Lösch­ar­bei­ten zu­dem und macht ei­ne Stra­ßen­sper­rung durch die Po­li­zei Fal­lers­le­ben und die Feu­er­wehr Nein­dorf not­wen­dig, um ei­ne Aus­brei­tung nach Sü­den über ei­ne Land­stra­ße zu ver­hin­dern. Mit dem Wind von Nord-os­ten hatt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Hei­li­gen­dorf mit drei Strahl­roh­ren so­wie der Was­ser­ab­ga­be aus der Dach­lu­ke ei­nes Tank­lösch­fahr- zeugs im Pump & Roll-be­trieb das Feu­er schnell im Griff.

Über 10.000 Li­ter Was­ser wer­den bei den som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren ge­braucht, um die Flam­men un­ter Kon­trol­le zu be­kom­men. Aus Eh­men, Fal­lers­le­ben und Vors­fel­de wer­den zur Si­cher­heit wei­te­re Tank­lösch­fahr­zeu­ge nach­alar­miert. „Ge­ra­de bei die­sem Wind kann ei­nem das Feu­er sprich­wört­lich da­von­lau­fen“, er­läu­tert Orts­brand­meis­ter To­bi­as Schmidt. „Wir ha­ben in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten aber ge­nau auf die­se Her­aus­for­de­run­gen Schwer­punk­te in der Aus­bil­dung ge­legt. Das hat sich be­zahlt ge­macht.“

Fo­to: FF Hei­li­gen­dorf

Zir­ka 20.000 Qua­drat­me­ter Korn bren­nen ab. Bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren ist das Schläu­che­ver­le­gen ei­ne schweiß­trei­ben­de Ar­beit für die Kräf­te. Durch die Dach­lu­ke ei­nes TLF kann die FF auch im Pump & Roll-be­trieb lö­schen.

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