i | Wis­sens­wer­tes über We­spen und Hor­nis­sen

Feuerwehr-Magazin - - Einsatzbericht -

Die Nes­ter der in Staa­ten le­ben­den mit­tel­eu­ro­päi­schen We­spen, Hor­nis­sen und Hum­meln sind im­mer ein­jäh­rig. Im Spät­som­mer wach­sen jun­ge Kö­ni­gin­nen und Männ­chen her­an, die zum „Hoch­zeits­flug“die Nes­ter ver­las­sen. Die Männ­chen ster­ben nach der Paa­rung, die Jung­kö­ni­gin­nen su­chen sich au­ßer­halb des Nist­be­reichs ge­schütz­te Über­win­te­rungs­plät­ze. Die al­te Kö­ni­gin und ih­re Ar­bei­te­rin­nen ster­ben im Herbst. Die ver­las­se­nen Nes­ter kön­nen dann ge­fahr­los be­sei­tigt wer­den. Sie wer­den auch im nächs­ten Jahr nicht mehr be­zo­gen. Bei vor­sich­ti­ger An­nä­he­rung an Nes­ter und mit der Be­reit­schaft, in­ne­re Vor­be­hal­te und Vor­ur­tei­le zu über­win­den, kön­nen sich in­ter­es­san­te Be­ob­ach­tungs­mög­lich­kei­ten bie­ten. Ein We­spen­volk zählt et­wa 1.000 Tie­re. Ein Hor­nis­sen­volk kommt auf et­wa 300 Tie­re. Zum Ver­gleich: Ein Bie­nen­volk um­fasst bis zu 50.000 Tie­re.

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