43 Per­so­nen ster­ben bei Brü­cken­ein­sturz

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Ge­nua (Ita­li­en) – Wäh­rend ei­nes Un­wet­ters bricht ein et­wa 200 Me­ter lan­ges Stück der Au­to­bahn­brü­cke „Pon­te Moran­di“der A10 in der nord­ita­lie­ni­schen Stadt Ge­nua (Re­gi­on Li­gu­ri­en) zu­sam­men. Meh­re­re zum Zeit­punkt des Ein­stur­zes auf der Brü­cke fah­ren­de Pkw und Lkw stür­zen 40 Me­ter in die Tie­fe – in den Fluss Pol­ce­ve­ra, ein In­dus­trie- so­wie ein Bahn­ge­län­de. Vie­le Fahr­zeu­ge wer­den von den Trüm­mern zer­quetscht. Ins­ge­samt 43 Men­schen ster­ben bei dem Un­glück. 300 Kräf­te der Feu­er­wehr su­chen in den Trüm­mern nach Über­le­ben­den und Op­fern. Da­bei kom­men schwe­res tech­ni­sches Ge­rät so­wie Spür­hun­de zum Ein­satz. Vie­le, zum Teil schwer ver­letz­te Per­so­nen über­le­ben den Sturz. Wohn­ge­bäu­de in un­mit­tel­ba­rer Nä­he wer­den vor­sorg­lich eva­ku­iert. 4 Ta­ge nach dem Ein­sturz fin­den die Ret­tungs­kräf­te die letz­ten ge­tö­te­ten In­sas­sen ei­nes Fahr­zeug­wracks. Ei­nen Tag spä­ter ent­schei­den die zu­stän­di­gen Be­hör­den, die Su­che nach Op­fern ein­zu­stel­len. Die Ur­sa­che­nermitt­lun­gen dau­ern bei Re­dak­ti­ons­schluss noch an.

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