Koh­le­be­cken ge­flu­tet, um Brand zu lö­schen

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Spree­tal (SN) – In der Ge­mein­de Spree­tal (Kreis Baut­zen) bricht in ei­nem Koh­lestaub­be­cken ein Feu­er aus. Auf ei­ner Flä­che von rund 10.000 Qua­drat­me­tern steht der Bo­den in Flam­men. Die Feu­er­weh­ren der Ge­mein­de Spree­tal so­wie die Be­rufs­feu­er­wehr Hoy­ers­wer­da be­kämp­fen den Brand. Was­ser­ent­nah­me­stel­le ist ein na­her See. Zur Un­ter­stüt­zung wird die Feu­er­wehr Sprem­berg aus dem be­nach­bar­ten Bun­des­land Bran­den­burg hin­zu­ge­zo­gen. Der Lö­sch­erfolg bleibt je­doch aus. Im­mer wie­der dringt Rauch aus dem Bo­den. Die Koh­le­ab­la­ge­run­gen be­fin­den sich so tief im Erd­reich, dass es fast un­mög­lich ist, die­se kom­plett zu lö­schen. Das Feu­er brennt un­ter­ir­disch im­mer wei­ter und dringt an an­de­rer Stel­le wie­der nach oben.

Schließ­lich ent­schei­det die Ein­satz­lei­tung am zwei­ten Tag, das Be­cken mit Hil­fe des Tech­ni­schen Hilfs­werks zu flu­ten. Wäh­rend an­fangs das THW aus Baut­zen mit ei­ner Han­ni­balPum­pe an­rückt, fol­gen am drit­ten Ein­satz­tag die Orts­ver­bän­de aus Ka­menz, Rie­sa und Ra­de­beul. Ne­ben ei­ner Viel­zahl an Tauch­pum­pen ha­ben die Kräf­te aus Rie­sa ei­ne na­gel­neue Groß­pum­pe da­bei. Die­se för­dert bei idea­len Be­din­gun­gen bis zu 25.000 Li­ter Was­ser pro Mi­nu­te. In Deutsch­land ist es das ers­te Mal, dass ei­ne Groß­pum­pe die­ser Art zum Ein­satz kommt. Schät­zungs­wei­se 60.000 Li­ter Was­ser wer­den pro Mi­nu­te in das Koh­lestaub­be­cken ge­pumpt. Der Ein­satz dau­ert et­wa ei­ne Wo­che, ehe der Brand kom­plett ge­löscht ist.

Ne­ben zahl­rei­chen klei­ne­ren Pum­pen von Feu­er­wehr und THW kommt auch ei­ne na­gel­neue Groß­pum­pe mit ei­ner Leis­tung von 25.000 Li­tern pro Mi­nu­te zum Ein­satz.Fo­tos: xci­te­press/ess­ler

Rund 10.000 Qua­drat­me­ter ei­ner Koh­lestaub­kuh­le stan­den in Flam­men. Feu­er­wehr und THW ha­ben die Sen­ke be­reits teil­wei­se ge­flu­tet.

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