Wel­che Ver­bes­se­run­gen die drit­te Ge­ne­ra­ti­on Ge­lenk­lei­ter von Ro­sen­bau­er bringt

Feuerwehr-Magazin - - Inhalt - Text und Fo­tos: Jan-erik He­ge­mann, Chef­re­dak­teur Feu­er­wehr-ma­ga­zin

In Karls­ru­he prä­sen­tier­te Ro­sen­bau­er un­längst die neue L32A-XS 3.0. Die Ge­lenk­dreh­lei­ter der drit­ten Ge­ne­ra­ti­on weist ei­nen ver­grö­ßer­ten Ak­ti­ons­ra­di­us auf. So konn­te die Aus­la­dung ge­gen­über dem Vor­gän­ger­mo­dell um 1,5 Me­ter ge­stei­gert wer­den. Nicht die ein­zi­ge Neue­rung, wie wir vor Ort fest­ge­stellt ha­ben.

Im Jahr 2007 über­rasch­te die Fir­ma Metz Ae­ri­als die Fach­welt mit der L32 A: ei­ner Dreh­lei­ter mit ab­senk­ba­rem Korb­seg­ment. Das L in der Typ­be­zeich­nung steht für Lad­der, das A für Ar­ti­cu­la­ted (be­weg­lich), die 32 für 32 Me­ter Ar­beits­hö­he. Bis da­hin hat­te nur Ma­gi­rus Ge­lenk­lei­tern – um­gangs­sprach­lich auch als Knick­lei­ter be­zeich­net – an­ge­bo­ten. Das Vor­führ­fahr­zeug von Metz Ae­ri­als war da­mals auf ei­nem Mer­ce­des Ate­go 1529 F auf­ge­baut. Die zu­läs­si­ge Ge­samt­mas­se be­trug 15 Ton­nen, das Leer­ge­wicht lag bei 14,2 Ton­nen. In den Korb pass­ten drei voll­aus­ge­rüs­te­te Kräf­te (270 Ki­lo­gramm).

Die Ver­kaufs­zah­len der Ge­lenk­va­ri­an­te stie­gen kon­ti­nu­ier­lich, blie­ben in den ers­ten Jah­ren aber über­sicht­lich. Doch das soll­te sich ab 2013 än­dern. Rund 2 Jah­re vor der In­ter­schutz führ­te Metz zwei Pro­dukt­neu­hei­ten in den Markt ein: die L32A-XF und die L32A-XS. XF steht für ex­tra flat (flach). In die­ser Va­ri­an­te lie­ßen sich Ge­samt­fahr­zeug­hö­hen von un­ter 3 Me­tern rea­li­sie­ren. XS ist das Kür­zel für ex­tra small. „Ziel war es, den Ak­ti­ons­ra­di­us der Dreh­lei­tern deut­lich zu ver­bes­sern“, ver­kün­de­te der zu­stän­di­ge Kon­struk­ti­ons­lei­ter da­mals. Und das ge­lang de­fi­ni­tiv.

Seit 2013 pro­du­zier­te Metz/ro­sen­bau­er (auf der In­ter­schutz 2015 ver­kün­de­te Ro­sen­bau­er, dass die Dreh­lei­tern des Toch­ter­un­ter­neh­mens Metz ab so­fort un­ter dem Na­men der Mut­ter­ge­sell­schaft ver­kauft wer­den) rund 400 Xs-dreh­lei­tern. „Ei­ne ech­te Er­folgs­ge­schich­te“, freut sich Micha­el Kristel­ler, der Ge­schäfts­füh­rer von Ro­sen­bau­er Karls­ru­he. Dort be­fin­det sich das Kom­pe­tenz­zen­trum Hu­bret­tungs­fahr­zeu­ge des ös­ter­rei­chi­schen Kon­zerns. Gleich­zei­tig räumt er ein, dass die Ver­kaufs­zah­len der Xf-va­ri­an­te hin­ter den Er­war­tun­gen zu­rück­blie­ben. „Um un­ter 3 Me­ter Auf­bau­hö­he zu blei­ben, sind auf­wän­di­ge Zu­satz­maß­nah­men am Chas­sis not­wen­dig, was den Preis stei­gen lässt.“

90 Pro­zent der Kun­den or­dern Ge­lenk­lei­tern

2015 über­ar­bei­te­te Ro­sen­bau­er die XS zum ers­ten Mal. Seit­dem war die L32A mit ei­nem 500-Ki­lo­gramm-korb er­hält­lich. Ein Ab­stand von 5,35 Me­tern von der Fahr­zeug­au­ßen­kan­te zur Haus­fas­sa­de ge­nüg­te, um die Dreh­lei­ter vom Fun­da­ment bis zum Dach an­lei­tern zu kön­nen. Für ei­nen ho­ri­zon­ta­len Schwenk um 180 Grad be­nö­tig­te die L32A-XS 2.0 ei­ne Stra­ßen­brei­te von le­dig­lich 8,80 Me­tern. Eben­falls neu: die voll­flä­chi­ge Led-be­leuch­tung des Po­di­ums. Die­ses Aus­stat­tungs­merk­mal ge­hört in­zwi­schen zur Se­ri­en­aus­stat­tung al­ler Ro­sen­bau­erD­reh­lei­tern.

„Klas­si­sche Lei­tern, al­so oh­ne ab­win­kel­ba­ren Korbarm, wer­den kaum noch ge­or­dert“, be­rich­tet Kristel­ler. Ge­schätz­te 90 Pro­zent der Feu­er­weh­ren wähl­ten in den letz­ten Jah­ren die Ge­lenk­va­ri­an­te, in Deutsch­land so­gar 98 Pro­zent. 2018 wird Ro­sen­bau­er erst­mals 200 Hu­bret­tungs­ge­rä­te aus­lie­fern, kün­dig­te Kristel­ler an. Et­wa 175 Dreh­lei­tern und 25 Hu­b­ar­beits­büh­nen oder Wa­ter To­wer (Ge­lenk­arm mit leis­tungs­star­ken Wer­fern oh­ne Korb).

„Wir ha­ben un­ser Pro­dukt­port­fo­lio in den letz­ten Jah­ren er­heb­lich aus­ge­wei­tet“, so der Ro­sen­bau­er Karls­ru­he-ge­schäfts­füh­rer, „und bie­ten Dreh­lei­tern mit Ar­beits­hö­hen zwi­schen 20 Me­tern und 64 Me­tern so­wie zu­sätz­li­che Kom­pakt-va­ri­an­ten an.“Der ak­tu­el­le Ver­kaufs­schla­ger ist die neue L32A-XS 3.0. Rund 50 Fahr­zeu­ge die­ses Typs sol­len in die­sem Jahr be­reits aus­ge­lie­fert wer­den. Al­lei­ne die BF Frank­furt am Main hat zehn L32A-XS 3.0 auf Mer­ce­des Drei­ach­ser be­stellt. Die Aus­lie­fe­run­gen sind be­reits an­ge­lau­fen.

Das ers­te Fahr­zeug soll­te ei­gent­lich die Feu­er­wehr Ful­da er­hal­ten. Doch die Lie­fe­rung des Fahr­ge­stells an Ro­sen­bau­er ver­zö­ger­te sich um ei­ni­ge Mo­na­te. „Nur durch ei­nen Kraft­akt ge­lang es schließ­lich, die of­fi­zi­el­le Übergabe wie ge­plant auf der Mes­se Rett­mo­bil im Mai durch­zu­füh­ren“, er­klärt Cars­ten Rich­ter, der Ab­tei­lungs­lei­ter Tech­nik der Feu­er­wehr Ful­da. Be­reits ei­nen Mo­nat zu­vor (April 2018) hat­ten die Feu­er­weh­ren Op­penau (Ba­den-würt­tem­berg) und Li­enz in Ti­rol (Ös­ter­reich) fast zeit­gleich die ers­ten bei­den L32A-XS 3.0 in Emp­fang ge­nom­men.

Aus­la­dung um 1,5 Me­ter ge­stei­gert

„Im­mer wie­der wur­de in den letz­ten Jah­ren von den Feu­er­wehr­leu­ten der Wunsch nach ei­nem noch grö­ße­ren Ak­ti­ons­ra­di­us an uns her­an­ge­tra­gen“, be­rich­tet Pro­dukt­ma­na­ger Sven Lin­den­fel­ser. „Die Dreh­lei­ter soll­te bes­ten­falls ein­mal po­si­tio­niert wer­den und von dort al­le Punk­te ei­nes Ge­bäu­des er­rei­chen.“Au­ßer­dem soll­ten die Hu­bret­tungs­fahr­zeu­ge auch bei be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­sen ein­ge­setzt wer­den kön­nen. „Die Ver­kehrs­ver­hält­nis­se in den Städ­ten wer­den im­mer kri­ti­scher“, gibt Lin­den­fel­ser die Er­fah­run­gen der Weh­ren wei­ter. „Es ste­hen kaum noch aus­rei­chend di­men­sio­nier­te Auf­stell­flä­chen zur Ver­fü­gung.“

Um die­sen Wün­schen ent­spre­chen zu kön­nen, ha­ben sich die Tech­ni­ker je­des ein­zel­ne Bau­teil der Dreh­lei­tern an­ge­schaut. „Al­les kam auf den Prüf­stand, um Ein­spar­po­ten­tia­le beim Ge­wicht zu er­mit­teln“, so Lin­den­fel­ser. Durch ei­nen op­ti­mier­ten Lei­ter­park und den 30 Ki­lo­gramm leich­te­ren Korb konn­te die Aus­la­dung letzt­lich um 1,5 Me­ter ge­stei­gert wer­den. Bei ei­nem Steig­win­kel von Null Grad wer­den nun ma­xi­mal 23,2 Me­ter Aus­la­dung er­reicht. „Im Ver­gleich zum Vor­gän­ger­fahr­zeug kann bei glei­cher Aus­la­dung jetzt ei­ne Per­son mehr im Korb be­för­dert wer­den“, er­klärt Lin­den­fel­ser.

Die neue Ge­lenk­dreh­lei­ter be­nö­tigt 5,35 Me­ter Ab­stand zwi­schen Fahr­zeug­au­ßen­sei­te und An­lei­ter­ob­jekt (wie auch schon bei der XS 2.0). Den 180-Grad-schwenk mit an­ge­win­kel­tem Korbarm schafft die neue XS jetzt aber be­reits ab ei­ner Stra­ßen­brei­te von 8,70 Me­tern. Und um den Korb vorm Fahr­zeug ab- set­zen zu kön­nen, wird ei­ne 2,50 Me­ter lan­ge Frei­flä­che be­nö­tigt.

Ein Korb für al­le Fäl­le

Auf den ers­ten Blick sieht der Korb un­ver­än­dert aus. Doch die­ser Ein­druck täuscht. „Wir ha­ben die Rutsch­fes­tig­keit der Stand­flä­che er­höht“, er­klärt Lin­den­fel­ser. Auf den Korb­bo­den wird ein Kunst­stoff auf­ge­walzt, der sich wie Sand an­fühlt. Au­ßer­dem ver­baut Ro­sen­bau­er jetzt Hand­läu­fe mit ei­ner spe­zi­el­len Pul­ver­be­schich­tung, die bes­ser ge­gen Käl­te schützt.

„Al­le Tei­le, die be­tä­tigt wer­den kön­nen, sind Oran­ge“, so der zu­stän­di­ge Pro­dukt­ma­na­ger wei­ter, „da­zu ge­hö­ren die Ras­ter und die Ver­schlüs­se der vier Ein­stie­ge.“Die sechs An­schlag­punk­te zur Si­che­rung ge­gen ei­nen Ab­sturz nach DIN EN 795 im Korb sind gelb la­ckiert. Der kom­plet­te Korb wird jetzt üb­ri­gens nicht mehr la­ckiert, son­dern pul­ver­be­schich­tet. Da­durch wird er un­emp­find­li­cher ge­gen Schram­men.

Die Stand­flä­che im Korb be­trägt rund 1,1 Qua­drat­me­ter. „Auf aus­drück­li­chen Wunsch bie­ten wir auch ei­nen aus­fahr­ba­ren Bo­den an, mit dem die Flä­che nach vorn ver­grö­ßert wer­den kann“, sagt Lin­den­fel­ser. „Aber die Kon­struk­ti­on wiegt rund 20 Ki­lo­gramm und wirkt sich ne­ga­tiv auf die Aus­la­dung aus. Das muss der Kun­de ein­fach wis­sen.“

Al­le Dreh­lei­tern – in al­len Bau­hö­hen – wer­den üb­ri­gens mit dem glei­chen Korb, Typ HR500 MF, mit 500 Ki­lo­gramm Nutz­last (5 Per­so­nen) aus­ge­stat­tet. Der Korb wird in­zwi­schen im Ro­sen­bau­er-werk Lu­cken­wal­de her­ge­stellt. Er be­steht aus Edel­stahl und Alu­mi­ni­um und wiegt rund 200 Ki­lo­gramm. Die End­mon­ta­ge fin­det in Karls­ru­he statt.

„Ein Korb für al­le Fäl­le, sa­gen wir im­mer“, so Micha­el Kristel­ler. „Egal ob Hö­hen­ret­tung, der Trans­port ei­nes Roll­stuhl­fah­rers oder ei­nes adi­pö­sen Pa­ti­en­ten, die Brand­be­kämp­fung, das Ab­tra­gen von Schutt, Sä­ge­ar­bei­ten in der Hö­he oder der Ein­satz bei ei­nem Ka­min­brand – mit dem HR-500 MF ist das al­les mög­lich.“Zur Be­la­dung der Dreh­lei­ter ge­hö­ren des­halb

auch Be­fes­ti­gungs­ma­te­ri­al für Roll­stüh­le, ei­ne Kran­ken­tra­ge, ei­ne Schutt­mul­de und die Füh­rung fürs Schorn­stein­fe­ger­werk­zeug.

Die Auf­nah­me der Kran­ken­tra­ge er­folgt nach wie vor über ei­ne 2-Zap­fen­lö­sung. „Wir ha­ben das Steck­sys­tem aber so wei­ter­ent­wi­ckelt, dass nur noch ei­ne Per­son für den Auf­bau er­for­der­lich ist“, be­rich­tet Lin­den­fel­ser. Bis­her ging es nur zu zweit.

Für das Po­di­um bie­tet Ro­sen­bau­er ei­ne neue Si­cher­heits­funk­ti­on an. Die LED-BE­leuch­tung an den vier Auf­stie­gen leuch­tet grün, wenn das Po­di­um be­stie­gen wer­den darf. Je nach Dreh­po­si­ti­on des Lei­ter­parks än­dert sich die Far­be von grün auf rot. Hat der Ma­schi­nist den Fuß auf dem Tot­mann­schal­ter, leuch­tet die LED an den Auf­stie­gen grund­sätz­lich rot. Au­ßer­dem kann der Ma­schi­nist die Be­leuch­tung auch ma­nu­ell auf Rot schal­ten.

Gra­vie­ren­de Ve­rän­de­run­gen gibt es bei der Steue­rungs­tech­nik. Die ver­bau­ten Rech­ner ha­ben ei­ne zehn­mal hö­he­re Leis­tung als im Vor­gän­ger­mo­dell. Dank der ver­leg­ten fünf Can-bus­se (Con­trol­ler Area Net­work, spe­zi­el­le Ver­ka­be­lung zur Da­ten­über­tra­gung) so­wie frei pa­ra­me­trier­ba­rer Ein- und Aus­gän­ge kön­nen zu­sätz­li­che Schein­wer­fer oder Ka­me­ra­sys­te­me ein­ge­bun­den wer­den. Durch die neue Elek­tro­nik lässt sich die Dreh­lei­ter nach Ro­sen­bau­er-an­ga­ben jetzt noch fein­füh­li­ger steu­ern. Wo­bei die Be­dien­ele­men­te selbst üb­ri­gens nicht ver­än­dert wur­den.

Ro­bo­ter­un­ter­stütz­te Lei­ter­fer­ti­gung

Na­he­zu als Re­vo­lu­ti­on lässt sich die Än­de­rung in der Pro­duk­ti­on der Dreh­lei­tern be­zeich­nen. Erst­mals wer­den Tei­le des Lei­ter­sat­zes von Ro­bo­tern ge­schweißt. „Das Ver­fah­ren bringt ei­ne Rei­he von Vor­tei­len“, er­klärt Kristel­ler. „Wir ha­ben zu­neh­mend Schwie­rig­kei­ten, Lehr­lin­ge für den Be­ruf oder aus­rei­chend qua­li­fi­zier­te Schwei­ßer zu fin­den. Au­ßer­dem sind die Schweiß­ro­bo­ter schnel­ler als Men­schen, bei gleich­blei­ben­der Qua­li­tät.“Bis­her dau­er­te es 5 bis 6 Wo­chen, bis ein Lei­ter­park kom­plett zu­sam­men­ge­schweißt war – auch, weil der Rüst­auf­wand ex­trem war. So wur­den im­mer meh­re­re glei­che Tei­le des Lei­ter­sat­zes pro­du­ziert und auf Hal­de ge­legt. Zu­künf­tig kann der kom­plet­te Lei­ter­satz ei­nes Fahr­zeugs nach­ein­an­der ge­schweißt wer­den. Kristel­ler be­tont: „Die Um­stel­lung auf die Schweiß­ro­bo­ter führt nicht zu Ent­las­sun­gen!“

Ak­tu­ell wer­den in der Au­ßen­stel­le am Rhein­ha­fen in Karls­ru­he nur die Korbar­me von den Schweiß­ro­bo­tern er­stellt. Un­ge­fähr 80 Dreh­lei­tern sind schon mit die­sen Korbar­men be­stückt. 2019 sol­len dann zwei wei­te­re Ro­bo­ter-schweiß-an­la­gen in Be­trieb ge­nom­men wer­den. Die kom­plet­te Lei­ter­satz­pro­duk­ti­on wird dann vom Stamm­werk an der Carl-metz-stra­ße in den Rhein­ha­fen ver­legt.

„Die frei­wer­den­den Flä­chen be­legt zu­künf­tig der Ka­ros­se­rie­bau“, so Kristel­ler. Und am

Stand­ort der ehe­ma­li­gen Glo­cken­gei­ße­rei im Stamm­werk wird ei­ne Hal­le für den Son­der­fahr­zeug­bau neu er­rich­tet. „Da­durch wer­den wir in die La­ge ver­setzt, die Li­ni­en­fer­ti­gung von der­zeit acht auf zwölf Tak­te aus­zu­wei­ten“, er­klärt der Ro­sen­bau­er Karls­ru­he-ge­schäfts­füh­rer. „Nur so kön­nen wir die Jah­res­pro­duk­ti­on von 200 oder mehr Hu­bret­tungs­fahr­zeu­gen dau­er­haft rea­li­sie­ren.“

Das Vor­führ­fahr­zeug ist auf­fäl­lig be­klebt. Das 3.0 steht für die drit­te Ge­ne­ra­ti­on Dreh­lei­ter mit ab­neig­ba­rem Korbarm von Ro­sen­bau­er (bis 2015 Metz).

Prä­sen­tier­te Zah­len und Fak­ten: Micha­el Kristel­ler, der Ge­schäfts­füh­rer von Ro­sen­bau­er Karls­ru­he.

2,5 Me­ter zwi­schen Korb­front und Stoß­stan­ge rei­chen aus, um den Ret­tungs­korb vorm Fahr­zeug ab­set­zen zu kön­nen.

Mit Hin­ter­achs­zu­satz­len­kung von Este­pe ist die L32A-XS 3.0 der­zeit nur auf Fahr­ge­stel­len von Mer­ce­des oder Ive­co er­hält­lich. Der Wen­de­kreis des Vor­füh­rers be­trägt da­durch nur 14,5 Me­ter (ge­mes­sen an der vor­de­ren Stoß­stan­ge) be­zie­hungs­wei­se 16,5 Me­ter (ge­mes­sen an der Kor­bun­ter­sei­te in Fahr­stel­lung).

Der Ret­tungs­korb HR-500 MF weist 500 Ki­lo­gramm Nutz­last auf. Es gibt vier Ein­stie­ge: drei vorn und ei­ner hin­ten. Die Mit­tel­säu­le kann ent­nom­men wer­den.

Ein­fach zu er­ken­nen: die sechs An­schlag­punk­te am Korb sind gelb la­ckiert.

Un­ten am Korb ist auf je­der Sei­te ei­ne blaue Led-leuch­te an­ge­baut. Sie er­höht die Sicht­bar­keit der Dreh­lei­ter beim Ein­fah­ren in Kreu­zungs­be­rei­che.

Hun­de­gang nennt es sich, wenn die Rei­fen der Vor­der- und der Hin­ter­ach­se par­al­lel ste­hen. In die­ser Va­ri­an­te lässt es sich ein­fa­cher in en­ge Lü­cken ma­nö­vrie­ren.

Sol­che LEDBän­der sor­gen für ei­ne Be­leuch­tung des Po­di­ums.

Al­le be­weg­li­chen Ver­schluss­tei­le am Korb sind in­zwi­schen in Oran­ge aus­ge­führt. Die Be­schich­tung der obe­ren Hand­läu­fe bie­tet jetzt au­ßer­dem ei­nen bes­se­ren Käl­te­schutz.

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