Hit­ze­schlacht: 1.000 Stroh­bal­len auf Bio­hof in Kru­kow (SH) in Voll­brand

Auf ei­nem Bio­hof in Kru­kow (SH) bren­nen 1.000 Rund­bal­len Stroh, Heu und Si­la­ge. 300 Ein­satz­kräf­te von Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst, DLRG und THW sind 5 Ta­ge lang im Ein­satz. Hoch­som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren bis 35 Grad Cel­si­us set­zen den frei­wil­li­gen Hel­fern sta

Feuerwehr-Magazin - - Inhalt - Text und Fo­tos: Ti­mo Jann, Schles­wig-hol­stein-kor­re­spon­dent [6145]

Mit dem Hin­weis „Bren­nen mehr als zehn Stroh­bal­len“alar­miert die In­te­grier­te Re­gio­nal-leit­stel­le Süd (IRLS-SÜD) am Frei­tag, 27. Ju­li 2018, um 15.17 Uhr meh­re­re Feu­er­weh­ren zu ei­nem Brand in der Ge­mein­de Kru­kow (Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg). Die ört­li­che Feu­er­wehr in dem

190-Ein­woh­ner-ort ist mit ei­nem Trag­krafts­prit­zen­fahr­zeug Was­ser (TSF-W) aus­ge­stat­tet. Sie hat­te seit Jahr­zehn­ten kei­nen grö­ße­ren Brand mehr zu be­wäl­ti­gen. Auch der Stroh­bal­len-brand klingt zu­nächst nicht nach ei­ner gro­ßen Auf­ga­be. „Bei un­se­rem Ein­tref­fen brann­ten tat­säch­lich deut­lich mehr Bal­len als er­war­tet, es dürf­ten an die 1.000 Rund­bal­len Stroh, Heu und Si­la­ge ge­we­sen sein“, be­rich­tet Eck­hardt St­ein­hau­er, Wehr­füh­rer der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Kru­kow.

Be­trof­fen ist der La­ger­platz des Erd­manns­hofes an der Haupt­stra­ße, der we­gen sei­ner Bio­pro­duk­te be­kannt ist. „Ich hat­te die Bal­len ge­ra­de erst auf­ge­sta­pelt“, er­klärt Land­wirt Erd­mann Voß. Mo­na­te­lang hat es in der Re­gi­on kaum ge­reg­net. Fut­ter und Streu zur Ver­sor­gung der 200 Kü­he des Ho­fes für den Win­ter sind knapp. Voß: „Ich kam auf den Hof und sah es an ei­ner Ecke des La­ger­plat­zes bren­nen.“Ra­send schnell facht der böi­ge Wind die Flam­men an. Bald er­fasst das Feu­er durch Fun­ken­flug und Strah­lungs­wär­me drei wei­te­re Sta­pel mit Rund­bal­len. Ei­ne ki­lo­me­ter­weit sicht­ba­re Rauch­wol­ke steigt über der Ein­satz­stel­le auf.

Kurz nach dem TSF-W der FF Kru­kow trifft die FF Ju­li­us­burg mit ei­nem wei­te­ren TSF-W ein. Es fol­gen die FF Gül­zow mit Tank­lösch­fahr­zeug (TLF) 16/25 und Lösch­grup­pen­fahr­zeug (LF) 8/6, die FF Grün­hof-tesper­hu­de mit LF 8/6 und Hil­fe­leis­tungs-lösch­grup­pen­fahr­zeug (HLF) 20/16 so­wie die FF Lau­en­burg mit TLF 16/25, TLF 16/28, LF 16/12, Kom­man­do­wa­gen (Kdow) und Ein­satz­leit­wa­gen (ELW) 1.

Rie­gel­stel­lung hat obers­te Prio­ri­tät

St­ein­hau­er: „Obers­te Prio­ri­tät hat­te für uns ei­ne Rie­gel­stel­lung zu Stal­lun­gen, die kom­plett aus Holz er­rich­tet sind und die im di­rek­ten Ein­fluss ex­tre­mer Hit­zestrah­lung stan­den.“Lösch­was­ser kann aus ei­nem Teich di­rekt ge­gen­über der Ein­satz­stel­le an der Haupt­stra­ße ge­för­dert wer­den. Kräf­te der FF Grün­hof-tesper­hu­de spei­sen über die Trag­krafts­prit­ze (TS) ih­res LF 8/6 in das HLF 20/16 ein. Die FF Kru­kow po­si­tio­niert ihr Fahr­zeug am Teich und ver­sorgt die FF Lau­en­burg. Mit dem LF 8/6 speist die FF Gül­zow in das TLF 16/25 ein. Von den Ab­neh­mer-fahr­zeu­gen er­fol­gen dann Rie­gel­stel­lung und Lösch­an­griff über meh­re­re Roh­re. „In Sa­chen Was­ser­ver­sor­gung hat­ten wir in der An­fangs­pha­se wirk­lich Glück“, meint Wehr­füh­rer St­ein­hau­er.

Dre­hen­der Wind er­schwert al­ler­dings die Brand­be­kämp­fung. Ab­schnit­te, in de­nen zu­nächst oh­ne Atem­schutz vor­ge­gan­gen wer­den kann, sind plötz­lich in dich­ten Rauch ge­hüllt. Die enor­me Wol­ke ent­deckt auch die Be­sat­zung des in Lü­ne­burg sta­tio­nier­ten Flug­zeugs des Feu­er­wehr­flug­diens­tes Nie­der­sach­sen. Die Ma­schi­ne steu­ert die Ein­satz­stel­le an und dreht ei­ne Run­de dar­über, um die La­ge zu kon­trol­lie­ren. Dann fliegt sie wie­der

zu­rück, weil die Lösch­ar­bei­ten be­reits lau­fen und ei­ne Un­ter­stüt­zung durch den Flug­dienst nicht nö­tig ist.

„Die Hit­zestrah­lung war an­fangs so groß, dass wir ei­nen Stall, der nur we­ni­ge Me­ter von ei­nem Sta­pel mit bren­nen­den Heu­bal­len ent­fernt stand, mit ei­nem C-rohr schüt­zen muss­ten“, sagt Andre­as Dier­sen, Wehr­füh­rer der FF Gül­zow. „An ei­ne di­rek­te Brand­be­kämp­fung war für uns an­fangs nicht zu den­ken, denn in ei­nem Stall hat­te be­reits Stroh Feu­er ge­fan­gen. Die wei­te­re Brand­aus­brei­tung zu ver­hin­dern, hat­te für uns Prio­ri­tät.“

Die Ka­me­ra­den der FF Grün­hof-tesper­hu­de über­neh­men die Brand­be­kämp­fung im süd­li­chen Be­reich der Ein­satz­stel­le mit ei­nem C-rohr un­ter Atem­schutz. „Der Wind stand zeit­wei­se un­güns­tig in Rich­tung wei­te­rer Ge­bäu­de, so­dass wir hier die Flam­men her­un­ter­schla­gen woll­ten, um für Ab­küh­lung zu sor­gen“, sagt Jan An­der­sen, Orts­wehr­füh­rer in Grün­hof-tesper­hu­de. Von Nor­den aus greift die FF Lau­en­burg, un­ter­stützt durch wei­te­re Trupps aus Kru­kow und Ju­li­us­burg, an. „Wir ha­ben, weil die Was­ser­ver­sor­gung gut war, ei­nen trag­ba­ren Was­ser­wer­fer und meh­re­re C-roh­re vor­ge­nom­men“, be­rich­tet Lars Heu­er, Wehr­füh­rer der FF Lau­en­burg.

Hoch­som­mer­hit­ze macht Ein­satz­kräf­ten zu schaf­fen

Die ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren von 35 Grad Cel­si­us ma­chen den Ein­satz­kräf­ten zu schaf­fen. Der vor­sorg­lich durch die IRLSSüd zum Ei­gen­schutz der Kräf­te alar­mier­te Ret­tungs­wa­gen (RTW) ver­sorgt meh­re­re de­hy­drier­te und er­schöpf­te Feu­er­wehr­leu­te am Ein­satz­ort. Drei von ih­nen müs­sen ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. In den ers­ten Ein­satz­stun­den ist durch­ge­hend min­des­tens ein RTW vor Ort.

Dier­sen: „Bei mir wa­ren zwei Ka­me­ra­den be­trof­fen, die aber abends die Kli­nik zum Glück schon wie­der ver­las­sen konn­ten.“Dorf­be­woh­ner stel­len früh­zei­tig Ge­trän­ke für die Feu­er­wehr­leu­te zur Ver­fü­gung. Um 16.21 Uhr wird die Be­treu­ungs­grup­pe der DLRG aus Lau­en­burg alar­miert, wel­che die wei­te­re Ver­sor­gung der Ein­satz­kräf­te mit Ge­trän­ken und Es­sen über­nimmt.

Es ist ab­seh­bar, dass der Ein­satz län­ge­re Zeit dau­ern und we­gen der an­hal­ten­den Rauch­ent­wick­lung ei­ne Viel­zahl von Atem­schutz­ge­rä­te­trä­gern (AGT) not­wen­dig sein wer­den. Des­halb lässt St­ein­hau­er um 16.10 Uhr die FF Geest­hacht mit TLF 4000, HLF 20, LF 20 und Ge­rä­te­wa­gen Ge­fahr­gut/atem­schutz/strahl­schutz nach­alar­mie­ren. Um 17.02 Uhr er­folgt der Alarm für die FF Schwar­zen­bek, die mit zwei LF 20 und ei­nem TLF 8/18 aus­rückt.

Nach und nach wer­den wei­te­re Weh­ren aus der nä­he­ren Um­ge­bung zur Ein­satz­stel­le be­or­dert. Da­bei ach­ten Ein­satz­lei­tung und Leit­stel­le dar­auf, kei­ne Re­gi­on feu­er­wehr-

Ne­ben der FF Lau­en­burg setzt nun auch die FF Grün­hof-tesper­hu­de ei­nen trag­ba­ren Was­ser­wer­fer ein. Die Be­sat­zung des Geest­hach­ter TLF 4000 löscht über den Dachmo­ni­tor. Als die FF Grün­hof-tesper­hu­de spä­ter ein­rü­cken will, streikt die Tech­nik. Ein Ber­gungs­un­ter­neh­men rückt an, um das 10 Jah­re al­te HLF 20/16 ab­zu­schlep­pen. Wehr­füh­rer An­der­sen: „In der Zwi­schen­zeit war das Fahr­zeug et­was ab­ge­kühlt und lief dann wie­der. Es lag wohl dar­an, dass am Ge­trie­be et­was über­hitzt war. Wir konn­ten auf ei­ge­ner Ach­se zur Werk­statt fah­ren. Dort wur­de der Feh­ler­spei­cher aus­ge­le­sen. Es wa­ren aber kei­ne wei­te­ren Maß­nah­men nö­tig.“

Als die Flam­men un­ter Kon­trol­le sind, geht es an die Nach­lösch­ar­bei­ten. Da­zu wird das teil­wei­se er­schöpf­te Per­so­nal aus­ge­tauscht. Ei­ni­ge Weh­ren or­ga­ni­sie­ren in­tern Ab­lö­se­kräf­te, die mit Mann­schafts­trans­port­fahr­zeu­gen (MTF) an­rü­cken, an­de­re wer­den kom­plett aus dem Ein­satz her­aus­ge­löst. Kräf­te der FF Buch­horst über­neh­men das Equip­ment der FF Lau­en­burg.

Hin­ter dem La­ger­platz der in drei Ebe­nen über­ein­an­der ge­sta­pel­ten Rund­bal­len be­fin­den sich zwei gro­ße Wei­den, auf de­nen die Ein­satz­lei­tung die Rund­bal­len ver­tei­len lässt. Sechs Trak­to­ren, ein Te­le­sko­p­la­der und spä­ter auch ein Bag­ger des THW aus Ham­burg-wands­bek kom­men hier zum Ein­satz. „Das war ein müh­sa­mes Un­ter­fan­gen“, sagt St­ein­hau­er. Die Ein­satz­stel­le wird durch das THW und die Feu­er­weh­ren in der Nacht aus­ge­leuch­tet. Bis 2 Uhr dau­ern die Lösch­ar­bei­ten an.

Lösch­was­ser aus der El­be

Mit Tank­last­zü­gen wird Lösch­was­ser aus der El­be bei Tesper­hu­de her­an­ge­schafft. „Wir hat­ten da­zu ei­nen Ein­wei­ser ab­ge­stellt, der den Fah­rern zei­gen konn­te, wo wir an der El­be Was­ser ent­neh­men“, be­rich­tet An­der­sen. Die Tank­wa­gen ver­fü­gen über ei­ne ei­ge­ne Pum­pe und kön­nen da­her aut­ark ge­füllt wer­den. An der Ein­satz­stel­le kommt ein so ge­nann­ter Feld­rand­con­tai­ner zum Ein­satz. Mit sol­chen Be­häl­tern wird nor­ma­ler­wei­se Gül­le an Fel­dern zwi­schen­ge­la­gert, wenn die­se aus­ge­fah­ren wer­den soll. Ein Lohn­un­ter­neh­men aus dem Amts­ge­biet un­ter­stützt die Feu­er­wehr mit die­ser Tech­nik. „Was­ser, das nicht in dem Con­tai­ner ge­puf­fert wer­den konn­te, ha­ben wir in den Teich an der Haupt­stra­ße ge­füllt, so­dass in die­sem lang­sam wie­der der Pe­gel ge­stie­gen ist“, sagt St­ein­hau­er.

Bis ge­gen 4.30 Uhr bleibt nur ei­ne Brand­wa­che am Ein­satz­ort, um den Kräf­ten ei­ne Ver­schnauf­pau­se zu gön­nen. Auch nachts kühlt sich die Luft nicht un­ter 20 Grad ab. Als der Mor­gen graut, wer­den die Lösch­ar­bei­ten an dem ver­teil­ten Stroh und Heu fort­ge­setzt. Kräf­te der Be­reit­schaft neh­men am Vor­mit­tag die B-lei­tun­gen von den bei­den ent­fern­te­ren Tei­chen wie­der auf. Da­zu

set­zen sie auch ei­nen Schlauch­auf­rol­ler ein, der auf den A-saug­s­tut­zen der Trag­krafts­prit­ze des SW 2000 ge­kup­pelt wer­den kann. Das Schlauch­ma­te­ri­al wird in die Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le (FTZ) nach El­men­horst trans­por­tiert und dort ge­rei­nigt. Mit ei­nem Ge­rä­te­wa­gen füllt die Be­reit­schaft der FTZ die Fahr­zeu­ge an der Ein­satz­stel­le mit Schläu­chen wie­der auf. „So­bald wir ei­nen Klum­pen Stroh aus­ein­an­der­ge­zo­gen ha­ben, lo­der­te das Feu­er durch die Luft­zu­fuhr so­fort wie­der auf“, er­klärt Alex­an­der Sens, stell­ver­tre­ten­der Wehr­füh­rer der FF Kru­kow. Als die Feu­er­wehr­leu­te am Sams­tag ge­gen 10 Uhr ei­ne Früh­stücks­pau­se in ei­nem Pa­vil­lon am Dorf­teich ein­le­gen, qualmt es nach ih­rer Rück­kehr auf dem Ab­lösch­platz wie­der an meh­re­ren Stel­len. Bis zum Nach­mit­tag wer­den mit zwei Trak­to­ren die Ern­te­vor­rä­te wei­ter ver­teilt so­wie nach und nach durch den Ein­satz von zwei C-roh­ren ab­ge­löscht. Sonn­tag ge­gen 8 Uhr rückt die FF Kru­kow noch ein­mal zur Nach­schau an und muss klei­ne­re Brand­nes­ter ab­lö­schen. Dann wird der Ein­satz be­en­det – vor­erst.

Ein­satz­en­de nach 5 Ta­gen

Am Sonn­tag, als ge­ra­de kei­ne Ein­satz­kräf­te mehr vor Ort sind, ent­facht der Wind er­neut star­ke Feu­er auf dem Ab­lösch­platz. Erd­mann Voß for­dert wie­der die Feu­er­wehr an. Ge­gen 16 Uhr alar­miert die Leit­stel­le dar­auf­hin meh­re­re Feu­er­weh­ren zum Lö­schen. Erst am Di­ens­tag, 31. Ju­li, kön­nen al­le Schlauch­lei­tun­gen auf­ge­nom­men und end­gül­tig Ein­satz­en­de an die IRLS-SÜD ge­mel­det wer­den.

Ins­ge­samt kom­men mehr als 300 Kräf­te von Feu­er­weh­ren, Ret­tungs­dienst, DLRG und THW zum Ein­satz. „Es hat sich ge­zeigt, dass man bei so ei­ner gro­ßen Men­ge Rund­bal­len den Ab­lösch­platz groß an­le­gen soll­te und die ers­ten Bal­len ganz nach hin­ten brin­gen muss, um aus­rei­chend Platz zur Aus­brei­tung des Ma­te­ri­als zur Ver­fü­gung zu ha­ben“, zieht St­ein­hau­er ein Fa­zit des Groß­ein­sat­zes. Die Zu­sam­men­ar­beit der be­tei­lig­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen und die Un­ter­stüt­zung durch die Land­wir­te ha­be sei­ner Mei­nung nach gut ge­klappt.

Bei Kru­kow (Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg) ste­hen zir­ka 1.000 Rund­bal­len auf ei­nem Bio­hof in Flam­men. Der ge­sam­te Ein­satz er­streckt sich über 5 Ta­ge. Zwei AGT der FF Grün­hof-tesper­hu­de be­kämp­fen im süd­li­chen Ein­satz­ab­schnitt die Flam­men.

Viel trin­ken ist bei die­sem Ein­satz wich­tig, vor al­lem für die Atem­schutz­trä­ger.

Oben auf den in Fo­lie ein­ge­wi­ckel­ten Rund­bal­len mit Si­la­ge ste­hend, lö­schen Feu­er­wehr­leu­te Brand­nes­ter, um ei­ne Aus­brei­tung zu ver­hin­dern. Fo­to­gra­fiert durch dich­ten Rauch: Die FF Geest­hacht setzt un­ter an­de­rem den Dachmo­ni­tor ih­res TLF 4000 zur Brand­be­kämp­fung ein. An ei­nem Teich in der Haupt­stra­ße ge­gen­über der Ein­satz­stel­le ent­nimmt die Feu­er­wehr über meh­re­re Pum­pen in der An­fangs­pha­se Lösch­was­ser. Spä­ter ist der Was­ser­stand zu ge­ring für ei­ne wei­te­re Was­ser­ent­nah­me.

Ei­ner von meh­re­ren Trak­to­ren fährt bren­nen­des Stroh zum Ab­lösch­platz, wo Feu­er­wehr­leu­te mit C-roh­ren be­reit­ste­hen.

In ei­ni­gen Be­rei­chen kann we­gen der star­ken Rauch­ent­wick­lung nur un­ter Atem­schutz ge­löscht wer­den. Ins­ge­samt wer­den 60 Atem­luft­fla­schen ge­leert. Zur Auf­nah­me der Ver­sor­gungs­lei­tun­gen im Dorf nutzt die Pum­pen­grup­pe der Kreis­feu­er­wehr ei­nen Schlauch­auf­rol­ler. Die­ser kann an die Trag­krafts­prit­ze des Schlauch­wa­gens an­ge­kup­pelt wer­den.

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