Dan­ke sehr!

Feuerwehr-Magazin - - Briefe - Rob­by Schulz, 09423 Ge­lenau

30 Grad und blau­er Him­mer, Grü­ne Pal­men, Wei­ber Sand! Laut­hals wird der Traum zer­ris­sen, im Dorf da steht ein haus in Brand.

Me­ter­hoch die Flam­men lo­dern, ver­nich­ten al­les Hab und Gut, und so man­che Tra­ne si­ckert, si­ckert, in die hei­be Glut.

Fruh am Mor­gen heibt es end­lich: Feu­er aus! Wir ru­cken ein!" Die Nacht steckt ei­nem in den Kno­chen. Um 8 muss man auf Ar­beit sein.

Fei­er­tag, man muss nicht schuf­ten, man gibt sich sei­nen Kin­dern hin. ,,Ver­kehrs­un­fall', so schrillt der Pie­per, und schon fahrt man zum Ein­satz hin.

Ein Au­to hat sich uber­schla­gen. Fa­mi­li­en­va­ter, vier­zig Jahr, Fa­mi­li­en­va­ter, vier­zig Jahr, die Hil­fe, lei­der nicht recht­zei­tig. das eig‘ne Le­ben wird dir klar.

Die Bil­der vom zer­s­tor­ten Wa­gen, bren­nen sich wie Fle­cken ein, und die mut'gen Ka­me­ra­den, wer­den lei­se, wer­dem klein.

So vie­le set­zen fur Mit­men­schen, Iht eig'nes Le­ben oft auf's Spiel. Und be­kom­men meist kein,, Dan­ke", und ge­ben da­bei doch so viel.

Sie las­sem ih­re Kin­der sit­zen, ver­las­sen Frau, ver­las­sen Heim, und wis­sen nicht, was sie er­war­ter, und ob sie kom­men le­bend heim.

Daf­ur muss Re­pekt man zol­len! Ein rie­sen­gro­bes Dan­ke­sehr, geht an die Frau­en, an die Man­ner, an al­le von der Feu­erw­her.

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