BOS­TON

Die „Grand Da­me“der USA hat vie­le Ge­sich­ter, sagt Jo­na­than Thomp­son und ge­nießt Mee­res­früch­te, span­nen­de Mu­se­en und ex­klu­si­ve Shop­ping­stra­ßen

Food and Travel (Germany) - - Städtereise -

War­um dort­hin? In der his­to­ri­schen Me­tro­po­le wur­de Ge­schich­te ge­schrie­ben. Bis heu­te kann man auf dem Free­dom Trail quer durch die Alt­stadt zu den be­deu­tends­ten Stät­ten des Un­ab­hän­gig­keits­krie­ges spa­zie­ren und die Bos­ton Tea Par­ty noch ein­mal qua­si li­ve er­le­ben. Auch sonst pas­siert viel: In den Ta­l­ent­schmie­den der Uni­ver­si­tä­ten Har­vard und MIT wer­den die klu­gen Köp­fe von mor­gen aus­ge­bil­det, und im Zen­trum ent­ste­hen an je­der Ecke neue Wohn- und Bü­ro­räu­me. Auch die Ho­tel­sze­ne boomt: Über 3000 neue Ho­tel­bet­ten sind der­zeit in Ar­beit. Gut so, denn zu ent­de­cken gibt es viel: zeit­ge­nös­si­sche Kunst in Mu­se­en und Ga­le­ri­en, rie­si­ge Por­tio­nen fri­scher Mee­res­früch­te so­wie en­thu­si­as­ti­sche Sport­fans, die die Red Sox (Baseball), die Cel­tics (Bas­ket­ball) oder die Bru­ins (Eis­ho­ckey) an­feu­ern. Oben­drein fühlt man sich hier ein biss­chen wie in Eu­ro­pa. Denn Wol­ken­krat­zer gibt es nur we­ni­ge, die meis­ten We­ge kann man zu Fuß zu­rück­le­gen. Nicht ver­pas­sen Ein­mal über den Har­vard-Cam­pus in Cam­bridge zu schlen­dern ge­hört eben­so zu ei­nem Trip nach Bos­ton wie ein Bier in der be­rühm­ten Cheers-Bar cheers­bos­ton.com in der Be­a­con Street. Das brand­neue Ed­ward M Ken­ne­dy In­sti­tu­te for the Uni­ted Sta­tes Se­na­te em­kin­sti­tu­te.org ist ein Mu­se­um, in dem die Be­su­cher Wis­sens­wer­tes über den Se­nat und die De­mo­kra­tie ler­nen. Gleich da­ne­ben ge­denkt das JFK Li­bra­ry and Mu­se­um jf­kli­bra­ry.org der be­rühm­ten Fa­mi­lie Ken­ne­dy. Das Mu­se­um of Fi­ne Arts mfa.org wid­met sich spek­ta­ku­lä­rer Kunst aus al­ler Welt, vor al­lem aber aus den USA. Noch Zeit üb­rig? Auf ei­ner Boots­tour rund um die Har­bor Is­lands hat man ei­nen ganz neu­en Blick auf die Stadt. Selbst Sport-Muf­fel soll­ten sich ein Spiel der Bos­ton Red Sox im be­rühm­ten Fen­way-Park-Sta­di­um nicht ent­ge­hen las­sen. Schi­cker, aber auch teu­rer wird’s bei ei­ner Shop­ping­tour durch die New­bury Street: Mit ih­ren ex­qui­si­ten Edel-Bou­ti­quen gilt sie als ei­ne der bes­ten Ein­kaufs­stra­ßen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Über­nach­ten The Li­ber­ty +1-617-2244000, li­ber­ty­ho­tel.com lässt kaum er­ah­nen, dass das Ge­bäu­de im 19. Jahr­hun­dert ein Ge­fäng­nis war. Heu­te gibt es hier Lu­xus pur, von ge­räu­mi­gen Zim­mern bis hin zur licht­durch­flu­te­ten Lob­by. The Verb +1-617-5664500, the­ver­b­ho­tel.com ist jung, mo­dern und cool. Der Ho­tel­pool ver­wan­delt sich am Abend in ei­ne an­ge­sag­te Par­ty-Lo­ca­ti­on. The Bo­xer +1-617-6240202, the­bo­xer­bos­ton.com punk­tet mit schlich­ten, aber sehr schi­cken Zim­mern und sei­ner zen­tra­len La­ge im his­to­ri­schen Vier­tel Bul­finch Tri­ang­le. The En­voy +1-6173883030, au­to­graph-ho­tels.mar­riott.com ist un­be­dingt ei­nen Be­such wert: Auf dem Dach des Ho­tels kann man im ex­zel­len­ten Re­stau­rant Look­out mit Blick auf die um­lie­gen­de Sky­line spei­sen. Es­sen und Trin­ken Fisch und Scha­len­tie­re ste­hen auf dem Spei­se­plan der Bos­to­ni­ans ganz weit oben. Im Se­a­port District gibt es hier­für ei­ne Men­ge gu­ter Re­stau­rants, vie­le da­von auch mit Ter­ras­se und traum­haf­tem Blick auf den Ha­fen. 75 on Li­ber­ty Wharf +1-617-2270754, on­liber­tyw­harf.com et­wa führt le­cke­re, herz­haf­te Brunch-Ge­rich­te auf der Kar­te, das Bis­tro Ta­mo +1-617-3854304, ta­mo­bos­ton.com ist vor al­lem für sei­ne Schin­ken-Fleisch­bäll­chen be­kannt. Wer sich durch das Sou­t­hEnd-Vier­tel schlem­men will, soll­te das ge­müt­li­che B&G Oys­ters in der Tre­mont Street +1-617-4230550, band­go­ysters.com so­wie das pro­ven­za­lisch an­ge­hauch­te Fisch-Re­stau­rant Mis­tral Bis­tro in der Co­lum­bus Ave­nue +1-617-8679300, mis­tral­bis­tro.com nicht ver­pas­sen. Ge­ho­be­ne Kü­che im fei­nen Am­bi­en­te wird im Re­stau­rant Men­ton +1-617-7370099, men­ton­bos­ton.com auf­ge­tischt. Ob­wohl es von Fach­krei­sen zu Recht re­gel­mä­ßig aus­ge­zeich­net, viel­fach ge­lobt und ge­prie­sen wird, sind die Prei­se durch­aus hu­man. Las­sen Sie den Abend im An­schluss in der gol­den glän­zen­den Eme­rald Lounge im Re­ve­re Ho­tel re­ver­eho­tel.com aus­klin­gen. Auch im Drink drink­fort­point.com ist der Na­me Pro­gramm – Back­stein­wän­de und In­dus­trie­mo­bi­li­ar zeu­gen von ver­gan­ge­ner Zeit, als die Cock­tail-Bar noch ei­ne Woll­fa­brik war.

Die Zeit drängt? Egal, wie lan­ge Sie blei­ben – an ei­nem Tel­ler mit cre­mi­ger Mu­schel­sup­pe (clam chow­der) kommt man auf kei­nen Fall vor­bei. Das be­rühm­te Uni­on Oys­ter Hou­se uni­o­no­yster­hou­se. com in der Uni­on Street ist ei­ne der bes­ten Adres­sen für Mee­res­früch­te an der gan­zen US-Ost­küs­te.

Noch ein Tipp Kau­fen Sie ein MBTA-Ti­cket für sie­ben Ta­ge (ca. 20 Eu­ro). Da­mit kön­nen Sie Bus und Bahn un­be­grenzt nut­zen.

Rei­se­infor­ma­tio­nen

Lan­des­wäh­rung ist der US-Dol­lar, wo­bei ein US-Dol­lar et­wa 90 Eu­ro-Cent ent­spricht. Die Flug­zeit von Deutsch­land aus be­trägt et­wa acht St­un­den.

An­rei­se

Luft­han­sa fliegt di­rekt von Frank­furt nach Bos­ton. luft­han­sa.com Uni­ted Air­lines fliegt von Ber­lin-Te­gel über New Jer­sey nach Bos­ton. uni­ted.com

Qu­el­len

Dis­co­ver New En­g­land Hier fin­den Sie al­les, was Sie zu Neu­eng­land und Bos­ton wis­sen müs­sen. neu­eng­lan­du­sa.de

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