Träu­me in Schwarz-weiss

Oft ist es die Re­duk­ti­on, die ei­nem Fo­to sei­ne be­son­de­re Wir­kung ver­leiht – gera­de im Zeit­al­ter der di­gi­ta­len Fo­to­gra­fie mit ih­ren schein­bar un­be­grenz­ten Mög­lich­kei­ten. In der Work­shop-rei­he Schwarz-weiss-fo­to­gra­fie der FU­JI­FILM School zeigt der re­nom­mier

fotocommunity Magazin - - Advertorial - Karl Stechl

Für vie­le Fo­to­gra­fen ist die Schwarz-weiss-fo­to­gra­fie das Mit­tel der Wahl, um ih­ren Auf­nah­men die Tie­fe zu ver­lei­hen, die al­lein die­sem Me­di­um vor­be­hal­ten ist. En­thu­si­as­ten wie der Ham­bur­ger Fo­to­graf J. Kon­rad Schmid zei­gen ein­drucks­voll, wel­che Kraft der Re­duk­ti­on auf Schwarz und Weiss in­ne­wohnt.

Schmidt ar­bei­tet in den Be­rei­chen Por­trät und Mo­de und be­vor­zugt in Schwarz-weiss. Er gilt als Per­fek­tio­nist, der für die größt­mög­li­che Bild­wir­kung kei­nen noch so gro­ßen Auf­wand scheut. Ei­ner ge­ra­de­zu al­che­mis­ti­schen Ob­ses­si­on fol­gend ex­pe­ri­men­tiert er mit ana­lo­gen Auf­nah­me­tech­ni­ken und Aus­ga­be­me­di­en. Die Tech­nik ist da­bei zen­tra­ler Be­stand­teil sei­nes Kon­zepts und das spä­te­re Aus­ga­be­me­di­um steht be­reits am An­fang des krea­ti­ven Pro­zes­ses. Wenn Schmidt di­gi­tal ar­bei­tet, dann ist das auch im­mer ana­log in­spi­riert und die­se Lei­den­schaft so­wie sein gro­ßer Er­fah­rungs­schatz schla­gen sich in sei­nen Wer­ken nie­der.

In der Work­shop-rei­he Schwarz-weiss-fo­to­gra­fie der FU­JI­FILM School be­kom­men in­ter­es­sier­te Fo­to­gra­fen Ge­le­gen­heit, sich von Schmids Be­geis­te­rung an­ste­cken zu las­sen und ihr Wis­sen zu er­wei­tern. Sei­ne Phi­lo­so­phie: „Schwarz-weiss-fo­to­gra­fie er­for­dert ein grund­le­gend an­de­res Fo­to­gra­fie­ren, ein an­de­res Se­hen und Be­lich­ten.“Für Ein­stei­ger gilt es zu­nächst ele­men­ta­re tech­ni­sche Fra­gen zu klä­ren und ein Ge­spür für Kon­tras­te zu ent­wi­ckeln. Und er­fah­re­ne Schwar­zWeiss-fo­to­gra­fen per­fek­tio­nie­ren ih­re Tech­nik und schu­len ih­re Wahr­neh­mung für Licht­nu­an­cen.

Die im Kurs be­han­del­ten The­men rei­chen von den Ka­me­ra­ein­stel­lun­gen über Be­leuch­tung bis hin zu Bild­be­ar­bei­tung und Aus­ga­be. „Erst der Druck macht das Bild zum Werk“, sagt Schmidt und zeigt da­her in sei­nem Stu­dio den Teil­neh­mern auch die Bild­wir­kung un­ter­schied­li­cher Aus­ga­be­me­di­en. Auf­grund der be­grenz­ten Teil­neh­mer­zahl gibt es viel Raum für in­di­vi­du­el­le Fra­gen der Teil­neh­mer.

Ein Work­shop für al­le, die nach in­ten­si­ven Aus­drucks­mög­lich­kei­ten in der Schwarz-weiss-fo­to­gra­fie su­chen. Der nächs­te Ter­min ist am 18. 4. 2015 in Ham­burg.

Ein Mo­tiv wird dann rich­tig be­lich­tet, wenn

Blen­de und Be­lich­tungs­zeit pas­send zur herr-

schen­den All­ge­mein­hel­lig­keit

ein­ge­stellt sind.

Au­ßer­dem kommt es auf die Ein­stel­lung der pas-

sen­den Sen­sor­emp­find­lich­keit (ISO-WERT) an. Um

all das küm­mert sich Ih­re Ka­me­ra ganz von selbst,

wenn Sie als Be­triebs­art Voll­au­to­ma­tik aus­ge­wählt

ha­ben. In die­sem Fall nimmt Ih­nen die Ka­me­ra das

Den­ken fast voll­stän­dig ab. So wird z.b. die ISO-

Ein­stel­lung au­to­ma­tisch va­ri­iert, bei Be­darf auch

das ein­ge­bau­te Blitz­ge­rät zu­ge­schal­tet, wenn die

Ka­me­ra kei­ne Ver­schluss­zeit wäh­len kann, die kurz

ge­nug wä­re, da­mit Sie ver­wa­cke­lungs­frei fo­to­gra-

fie­ren kön­nen. Mo­tiv­pro­gram­me be­rück­sich­ti­gen

ne­ben Be­leuch­tung und Mo­tiv­hel­lig­keit zu­sätz­lich

die Ei­gen­hei­ten be­stimm­ter Mo­ti­ve. Bei ei­nem Por-

trät wird dann bei­spiels­wei­se ei­ne gro­ße Blen­de

(klei­ne Blen­den­zahl) ge­wählt, um den Hin­ter­grund

in der Un­schär­fe ver­schwim­men zu las­sen. Oder

bei ei­ner Land­schaft ei­ne klei­ne Blen­de (gro­ße

Zahl), um ei­ne mög­lichst gro­ße Schärf­en­tie­fe zu er-

zie­len. Um den Zu­sam­men­hang zwi­schen Zeit und

Blen­de zu ver­ste­hen, soll­ten Sie al­ler­dings we­der

Voll­au­to­ma­tik noch Mo­tiv­pro­gramm ein­stel­len,

son­dern Pro­gramm-, Zeit- oder Blen­den­au­to­ma­tik

wäh­len. Wie sich Ver­schluss­zeit und Blen­de bei der

Be­lich­tung er­gän­zen und wel­che Rol­le die ISO-

Ein­stel­lung da­bei spielt, er­klä­ren wir Ih­nen auf den

fol­gen­den Sei­ten.

Wuch­ti­ge Schwär­zen, luf­ti­ge Lich­ter. Durch die strik­te Re­duk­ti­on des Bil­des auf For­men und Struk­tu­ren ent­wi­ckeln Schwarz-weis­sBil­der ei­nen ganz ei­ge­nen Charme.

J. Kon­rad Schmidt, Jahr­gang 1984, ar­bei­tet im Mo­de-, Wer­be- und Fo­to­kunst­be­reich.

Fo­tos: wie an­ge­ge­ben oder Her­stel­ler

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