Leucht­rah­men-su­cher

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Mar­kie­run­gen

Die Rah­men­mar­kie­rung ist durch­aus prak­tisch. Wenn die ver­wen­de­te Brenn­wei­te klei­ner ist als die Flä­che, die das an­ge­nehm hel­le Su­cher­bild an­zeigt, kann man se­hen, was sich au­ßer­halb des Bild­felds ent­wi­ckelt und wo sich ein Ob­jekt hin­be­we­gen wird. Bei ei­nem Weit­win­kel­ob­jek­tiv (hier das 3,4/21mm-su­per-el­mar), das die ge­sam­te Mess­su­cher­flä­che und dar­über hin­aus ein­nimmt, ist es al­ler­dings schwie­rig, den Bild­be­schnitt ex­akt vor­her­zu­se­hen. Die Bild­kan­ten las­sen sich nur schät­zen. Auch mit dem Par­al­la­xen­aus­gleich hat­te ich im Weit­win­kel­be­reich bei man­chen Mo­ti­ven Schwie­rig­kei­ten. Das Ge­län­der der See­brü­cke auf Ahl­beck zeig­te der Su­cher wie im lin­ken Bild (Durchblick auf den Ho­ri­zont). Auf dem Fo­to war es schließ­lich so ab­ge­bil­det, wie es das rech­te Bild zeigt. Wenn es auf Stel­lungs­nu­an­cen an­kommt, muss man die Ka­me­ra aufs Sta­tiv mon­tie­ren und sich mit Va­ria­ti­ons­auf­nah­men, die man nach je­der Auf­nah­me am Mo­ni­tor kon­trol­liert (kein Live-view!), her­an­tas­ten. Aber Ach­tung: Nach sie­ben Ver­su­chen ist dann erst mal wie­der Schluss. Es muss ge­spei­chert wer­den. Das Dis­play ist nicht gera­de hoch­auf­lö­send. Die ex­zel­len­te Bild­qua­li­tät er­lebt man erst spä­ter am Com­pu­ter­mo­ni­tor oder im Print.

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