Vier Be­grif­fe, die Du ken­nen soll­test:

fotocommunity-fotoschule: Ebe­nen, Pfa­de, Mas­ken und Al­pha-ka­nä­le Al­le Ar­ti­kel ndest Du un­ter:

fotocommunity Magazin - - Service | Aus Der Fc -

In un­se­rer neu­en, kos­ten­lo­sen Fotoschule er­klä­ren wir Dir al­le wich­ti­gen Ba­sics der Fo­to­gra e. Wö­chent­lich er­schei­nen zwei neue Ar­ti­kel, die Dir Fach­be­grif­fe nä­her­brin­gen, die Bild­be­ar­bei­tung Schritt für Schritt er­klä­ren und Dir hel­fen,

die rich­ti­gen Mo­ti­ve für Dei­ne Fo­tos zu nden.

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Es gibt im In­ter­net und in Bü­chern sehr vie­le Bild­be­ar­bei­tungs-tu­to­ri­als, -Tipps und -Tricks und fast al­le nut­zen Ebe­nen, Mas­ken, Pfa­de oder Al­pha-ka­nä­le. Wenn man da­für nicht das Gr­und­ver­ständ­nis hat, wir­ken die Tu­to­ri­als oft wie böh­mi­sche Dör­fer mit Bahn­hof. Man kann zwar die ein­zel­nen Schrit­te nach­stel­len, aber we­he man über­sieht ei­ne Klei­nig­keit. Die­ser Ar­ti­kel er­klärt Dir die Idee hin­ter die­sen vier wun­der­vol­len und fun­da­men­ta­len Bild­be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen an­hand von Ver­glei­chen.

Vor­weg di­rekt was Wich­ti­ges: Deutsch und Englisch ver­mi­schen sich ja ger­ne in Tu­to­ri­als und Fo­ren. Die meis­ten wer­den si­cher la­chen, aber Du glaubst gar nicht, wie häu­fig sol­che klei­nen In­fos im Ge­hei­men auch viel Nut­zen brin­gen. So wuss­te ich lan­ge Zeit nicht was ein „Ser­ver“ist! Ich hab mich pri­ma drum­her­um ge­wun­den nach­zu­fra­gen, es war mir da­mals ein we­nig pein­lich. Als es dann je­mand an­de­rem er­klärt wur­de, ha­be ich still ge­seufzt. Des­halb hier ei­ne Auf­zäh­lung von wich­ti­gen Be­grif­fen:

1. Be­griff: Ebe­nen

(in un­se­rem Bei­spiel: Ebe­nen = Fo­li­en = Dia)

Die meis­ten bes­se­ren Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­me un­ter­stüt­zen al­le das Ar­bei­ten mit Ebe­nen. Ei­ne Ebe­ne ist ein Oben­drauf­bild. Wenn Du al­so ein Fo­to öff­nest, siehst Du das ei­ne Bild wie mit ei­nem Dia­pro­jek­tor voll­flä­chig vor Dir. Nur das ei­ne Fo­to zeigt sich Dir auf dem Mo­ni­tor. Öff­nest Du ein zwei­tes Fo­to, öff­net das Pro­gramm das Fo­to zu­sätz­lich in ei­nem neu­en Fens­ter. Das vor­he­ri­ge bleibt meist ge­öff­net, aber in ei­nem se­pa­ra­ten Fens­ter. Bei un­se­rem Ver­gleich mit dem Dia­pro­jek­tor wür­dest Du ein wei­te­res Dia in ei­nem zwei­ten Dia­pro­jek­tor an ei­ne freie Flä­che an die Wand pro­ji­zie­ren. Drehst Du nun den zwei­ten Dia­pro­jek­tor so, dass es genau auf die Pro­jek­ti­on des ers­ten Di­as zeigt, hast Du zwei über­ein­an­der­lie­gen­de Di­as. Möch­test Du jetzt ei­nen Teil der zwei­ten Dia­pro­jek­ti­on nicht in der Kom­bi­na­ti­on se­hen, kannst Du in den Licht­strahl ei­nen Papp­kar­ton hal­ten. Die­ser Papp­kar­ton ent­spricht ei­ner Mas­ke. Wenn Du nun an­statt ei­nes Papp­kar­tons ein dün­nes Blatt Ko­pier­pa­pier da­vor­hältst, wird ein we­nig „zwei­tes Fo­to“durch­ge­las­sen – aber na­tür­lich sehr weich. Voi­là! Du hast ei­ne Ebe­nen­ver­rech­nung mit ei­ner zum Teil de­cken­den Mas­ke ge­macht.

Um­set­zung in der Bild­be­ar­bei­tung

Willst Du al­so in der Bild­be­ar­bei­tung zwei Fo­tos über­ein­an­der­le­gen, musst Du das ei­ne ge­öff­ne­te Fo­to in das ers­te Fo­to mit der Maus zie­hen (so funk­tio­niert das in 99% al­ler Fäl­le). Und zwar nicht den Rah­men, son­dern das Fo­to selbst. Ein­fach mit der Maus in das Fo­to „grei­fen“und mit­ten in das an­de­re Fo­to zie­hen.

Klei­ner Tipp:

Drückst Du wäh­rend des Los­las­sens die Shift-tas­te (Hoch­stell­tas­te), wird das Oben­drauf­bild genau in die Mit­te des Dr­un­ter­bilds plat­ziert.

Jetzt bloß nicht er­schre­cken! An­ders als bei dem Ver­gleich mit dem Dia-pro­jek­tor deckt das obe­re Bild das un­te­re zu­erst voll­stän­dig ab. Es gibt kei­ner­lei sicht­ba­re Über­la­ge­rung der bei­den. Man muss dem Pro­gramm erst mit­tei­len, wie sich das obe­re Fo­to im Ver­gleich mit dem un­te­ren dar­stel­len soll. Hier hinkt mein Ver­gleich al­so ein we­nig. Die ein­fachs­te „Ver­rech­nung“ist die Deck­kraft. Die­se wird in Pro­zent an­ge­ge­ben. Et­was an­ders als phy­si­ka­li­sches Licht ist ei­ne De­ckung von 50% vom obe­ren Fo­to das die glei­che Wir­kung hat wie die Über­la­ge­rung von zwei Di­as. Ei­ne „Ver­rech­nung“ist al­so ein Be­fehl an die Soft­ware das Oben­drauf­bild mit dem Dr­un­ter­bild zu kom­bi­nie­ren – nach be­stimm­ten ma­the­ma­ti­schen Re­geln.

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