Trei­ben Sie’s bunt?

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Prin­zi­pi­ell soll­te ei­ne Di­gi­tal­ka­me­ra in der La­ge sein, die in der Welt vor­kom­men­den Far­ben mög­lichst prä­zi­se wie­der­zu­ge­ben. Zur Über­prü­fung der Farb­treue wer­den bei den CO­LOR­FO­TO- La­b­or­tests ge­norm­te Test­charts mit un­ter­schied­lichs­ten Farb­fel­dern ab­fo­to­gra­fiert. An­schlie­ßend wer­tet man die Bil­der in Pho­to­shop aus und er­mit­telt so die Ab­wei­chun­gen zwi­schen den Re­fe­renz­far­ben und der Farb­dar­stel­lung der Ka­me­ra. Da­bei kann es bei be­stimm­ten Far­ben deut­li­che Ab­wei­chun­gen ge­ben, wie das will­kür­lich her­aus­ge­grif­fe­ne Test­bei­spiel zeigt. Die rech­te Bild­hälf­te je­des Farb­felds zeigt die Re­fe­renz­far­be, die lin­ke Bild­hälf­te das, was die Ka­me­ra dar­aus macht. Die größ­ten Ab­wei­chun­gen fin­den sich hier bei den Fel­dern A4, B2, B3, D3, E2 und F2.

Zu den Bild­be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen man­cher Ka­me­ras ge­hö­ren Farb­kor­rek­tu­ren, bei Ni­kon „Farb­ab­gleich“ge­nannt. Im Be­ar­bei­tungs­fens­ter wer­den RGB- und Hel­lig­keits­his­to­gramm über­ein­an­der an­ge­zeigt, wäh­rend man in ei­ner Farb­gra­fik mit­hil­fe ei­nes ver­schieb­ba­ren

Die meis­ten Di­gi­tal­ka­me­ras er­lau­ben Vor­ein­stel­lun­gen zur Kon­trast- und Farb­wie­der­ga­be. Ca­non nennt das „Bild­sti­le“, Ni­kon „Bil­d­op­ti­mie­rung kon­fi­gu­rie­ren“. Die­se Vor­ein­stel­lun­gen hei­ßen z.b. Stan­dard, Na­tür­lich, Neu­tral, Bril­lant, Por­trät, Land­schaft oder

Ein­stel­len des Far­b­raums Die meis­ten Ka­me­ras bie­ten SRGB und Ado­be RGB als ein­stell­ba­re Far­bräu­me. Der vor al­lem im Blau-grün-be­reich er­wei­ter­te Far­b­raum von Ado­be RGB (Gra­fik 1) ist Stan­dard für Druck­an­wen­dun­gen und setzt vor­aus, dass die ge­sam­te ver­wen

Nach­träg­li­che Farb­kor­rek­tur Vor­ein­stel­lung der Bild­sti­le

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