Großf­fa­mi­lie ami­lie

Voll­for­mat- Sys­tem von Ni­kon. In punc­to Bild­qua­li­tät spie­len Voll­for­mat­ka­me­ras mit ih­ren gro­ßen Sen­so­ren in ei­ner ei­ge­nen Li­ga – und ent­spre­chend hoch ste­hen sie bei en­ga­gier­ten Ama­teu­ren im Kurs. Beim Kauf aber will gut über­legt sein, wel­chen Teil des Bu

fotocommunity Magazin - - Kameras | Test Nikon Kb-system - Was ist der Vor­teil von Fest­brenn­wei­ten?

Voll­for­mat-slrs sind in den letz­ten Jah­ren im­mer bes­ser und preis­güns­ti­ger ge­wor­den. Die­ser Um­stand hat das ehe­ma­li­ge Pro­fiSys­tem mitt­ler­wei­le auch für Ama­teu­re at­trak­tiv ge­macht. Und vie­le Fo­to­gra­fen fra­gen sich, wie sie ih­re Aus­rüs­tung am bes­ten zu­sam­men­stel­len. Die viel­leicht wich­tigs­te Ent­schei­dung da­bei: Wie tei­le ich mein Bud­get zwi­schen der Ka­me­ra und den Ob­jek­ti­ven auf? Da­bei ist zu be­ach­ten, dass das Ob­jek­tiv meist der li­mi­tie­ren­de Fak­tor für die Bild­qua­li­tät ist. Un­ser Ka­me­ra-über­blick kon­zen­triert sich auf die drei in­ter­es­san­tes­ten Mo­del­le. Es fol­gen drei­zehn Emp­feh­lun­gen für ty­pi­sche An­wen­dun­gen und Tests von 42 aus­ge­wähl­ten Fest­brenn­wei­ten und Zooms.

Ni­kon D610, D750 und D810

Den güns­tigs­ten Ein­stieg in Ni­kons Voll­for­mat­sys­tem er­mög­li­chen die 24-Me­ga­pi­xel-ka­me­ras D610 (bei­de 1400 Eu­ro) und die D750 (2000 Eu­ro). Der größ­te Un­ter­schied liegt in der bes­se­ren Aus­stat­tung der D750. Für 3200 Eu­ro gibt es die D810 mit 36-Me­ga­pi­xel-sen­sor und Me­tall­ge­häu­se. Bei Sen­so­ren mit re­gel­mä­ßig an­ge­ord­ne­ten Pi­xeln be­steht die Ge­fahr, dass die Sen­sor­struk­tur mit der des Mo­tivs in­ter­fe­riert. Da­bei kön­nen Moi­ré-ef­fek­te ent­ste­hen, die ein Tief­pass­fil­ter vor dem Sen­sor re­du­zie­ren kann. Die­ser Fil­ter senkt aber auch die Auf­lö­sung und da­mit die Schär­fe der Auf­nah­men. Aus die­sem Grund ver­zich­tet Ni­kon bei der Pi­xel-queen D810 auf die­sen Fil­ter, was au­ßer der Auf­lö­sung auch die dar­ge­stell­te Schär­fe in die Hö­he treibt.

Ge­häu­se und Aus­stat­tung

D610 und D750 ste­cken in Ge­häu­sen aus ei­nem Kunst­stoff-ma­g­ne­si­um-mix, der ed­le Bo­dy der D810 da­ge­gen be- steht voll­stän­dig aus ei­ner hoch­wer­ti­gen Ma­g­ne­si­um­le­gie­rung. Dich­tun­gen zum Schutz vor Staub und Feuch­tig­keit ge­hö­ren zum Stan­dard in die­sem Seg­ment. Mit 14,1 x 11,3 x 7,8 cm und 840 g Ge­wicht ist die D750 be­son­ders handlich und kom­pakt. Al­le drei Ka­me­ras ha­ben ei­nen in­te­grier­ten Aus­klapp­blitz mit Leit­zahl 9, der als Mas­ter ein oder meh­re­re Sla­ve-blitz­ge­rä­te steu­ern kann. Auch zwei Kar­ten­slots sind Stan­dard, al­ler­dings mit Un­ter­schie­den im De­tail:

D610 und D750 ha­ben Platz für zwei SDHC/XD-KAR­TEN, wäh­rend die D810 so­wohl mit ei­nem SDHC/XC- als auch mit ei­nem Cf-ein­schub aus­ge­stat­tet ist. Se­ri­en-jpegs schießt die D810 mit 5,1 B/s, die D750 schafft 5,7 und die D610 6,1 B/s. Die Emp­find­lich­keit reicht bei der D610 von ISO 50 bis 25 600, bei der D750 von ISO 50 bis 51 200 und bei der D810 von ISO 32 bis 51 200. Die drei Pen­ta­pris­men­su­cher mit 100 % Bild­feld­ab­de­ckung und ef­fek­tiv 0,7-fa­cher Ver­grö­ße­rung un­ter­schei­den sich nicht, wohl aber die 3,2-Zoll-dis- plays. Die Mo­ni­to­re der D610 und der D810 sind fest ver­baut und ar­bei­ten mit zu­sätz­li­chen Weiß­pi­xeln, da­mit das Mo- tiv auch in hel­lem Son­nen­licht noch gut er­kenn­bar ist. Das Lc-dis­play der D750 ist um 90 Grad ad nach oben und um 75 Grad nach un­ten schwenk­bar.

Be­die­nung

Die D610 und die D750 äh­neln sich im Be­di­en­kon­zept fast wie ein­ei­ige Zwil- lin­ge. Zu den Ge­mein­sam­kei­ten der beid

Im Über­blick

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