Brenn­wei­ten­ver­gleich von kurz bis lang

W ech­sel- bzw. Zoom­ob­jek­ti­ve er­wei­tern den fo­to­gra­fi­schen Spiel­raum be­trächt­lich. Schließ­lich lässt sich die Ent­fer­nung zum Mo­tiv nicht im­mer be­lie­big va­ri­ie­ren, weil die räum­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten dies nicht zu­las­sen oder weil die Nä­he zum Mo­tiv nicht wüns

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Nach ei­ner be­kann­ten Faust­re­gel soll­te man die Be­lich­tungs­zeit beim Fo­to­gra eren oh­ne Sta­tiv kür­zer als den Kehr­wert der ver­wen­de­ten Brenn­wei­te hal­ten (be­zo­gen auf das 36 x 24-mm-voll­for­mat). Bei ei­nem 60-mm-ob­jek­tiv ver­wen­det man al­so min­des­tens 1/60 s, bes­ser 1/125 s. Be­sitzt das Ob­jek­tiv ei­nen ein­ge­bau­ten Bild­s­ta­bi­li­sa­tor, so lässt sich die Grenz­zeit für ver­wa­cke­lungs­frei­es Fo­to­gra eren um 2 bis 3 Zeit­stu­fen aus­deh­nen – aus­ge­hend von ei­ner 1/125 s wä­ren dies al­so 1/30 oder 1/15 s. Der Bild­s­ta­bi­li­sa­tor gleicht aber nur das Zit­tern der Fo­to­gra­fen­hän­de aus und kann kei­ne Un­schär­fen ver­hin­dern, die durch schnel­le Be­we­gun­gen des Mo­tivs selbst ent­ste­hen.

Bild­s­ta­bi­li­sie­rung Wech­sel der Per­spek­ti­ve An­statt nur am Zoom­ring des Ob­jek­tivs zu dre­hen, soll­te sich der Fo­to­graf öf­ter mal selbst be­we­gen. Nur durch Va­ri­ie­ren des Stand­orts lässt sich näm­lich die Auf­nah­me­per­spek­ti­ve ver­än­dern. Wie stark sich da­durch

14 mm, ca. 114° 24 mm, ca. 84° Brenn­wei­ten­ver­gleich Ob­jek­tiv­brenn­wei­te und Auf­nah­me­for­mat (Sen­sor­grö­ße) be­stim­men den Bild­win­kel ei­ner Auf­nah­me. Da­bei un­ter­schei­det man den dia­go­na­len, ver­ti­ka­len und ho­ri­zon­ta­len Bild­win­kel. Der auf die Bild­dia­go­na­le b

100 mm, ca. 24°

35 mm, ca. 63°

50 mm, ca. 47°

400 mm, ca. 6°

200 mm, ca. 12°

Fotos: Sieg­fried Lay­da

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