Mehr Auf­lö­sung

fotocommunity Magazin - - News Und Trends - Horst Gott­fried

Die X-pro2 ist das ers­te Fu­ji­film-mo­dell mit „X-trans CMOS Iii“-sen­sor und 24,3 Me­ga­pi­xeln. Neu in der 1800-Euro-ka­me­ra mit op­to­elek­tro­ni­schem Hy­brid-su­cher sind ihr Sen­sor­auf­bau mit Kup­fer- statt Alu­lei­tern und die Si­gnal­ver­stär­ker im Ver­bund mit dem schnel­le­ren X Pro­zes­sor Pro. Die Iso-ein­stel­lung von 200–12 800 ist auf 100–51 200 er­wei­ter­bar. Dank ver­bes­ser­ter Si­gnal­ver­ar­bei­tung des neu­en Pro­zes­sors ver­spricht Fu­ji­film trotz hö­he­rer Auf­lö­sung ge­rin­ge­res Bild­rau­schen. Die Ver­schluss­zei­ten rei­chen von 1/8000 bis 4 s me­cha­nisch und 1/32 000 bis 1 s elek­tro­nisch. Ge­spei­chert wer­den kön­nen die Auf­nah­men im JPEGo­der 14-Bit-raw-for­mat, wahl­wei­se un­kom­pri­miert oder mit ver­lust­frei­er Kom­pri­mie­rung, auf zwei Sd-kar­ten (1x UHS-II, 1x UHS-I). Auch die ka­me­rain­ter­ne Raw-ent­wick­lung ist mög­lich.

Au­to­fo­kus und schnel­le­re Se­ri­en

Der In­tel­li­gent Hy­brid-af kom­bi­niert Kon­trast- und Pha­sen­de­tek­ti­on und soll dop­pelt so schnell scharf­stel­len wie der AF der X-pro1. Das X-pro2-af-sys­tem er­fasst et­wa 40 % der Bild­flä­che, was die Ver­fol­gung be­weg­ter Mo­ti­ve er­leich­tert. Der Mehr­feld-af ar­bei­tet mit 273 Af-fel­dern, da­von 169 mit Pha­sen­er­ken­nung, oder mit 77 Af-fel­dern, da­von 49 mit Pha­sen­er­ken­nung. Dank des schnel­len Pro­zes­sors sol­len sich die Ein­schalt­zeit auf 0,4 s und die Se­ri­en­bild­ge­schwin­dig­keit auf 8 B/s (JPEG 83/RAW 27 Fo­tos) ge­stei­gert ha­ben.

Ver­bes­ser­ter Hy­brid-su­cher

Die Bild­kon­trol­le er­folgt über ei­nen ver­bes­ser­ten op­to­elek­tro­ni­schen Hy­brid-su­cher. Der op­ti­sche Su­cher hat ein­ge­spie­gel­te Leucht­rah­men für un­ter­schied­li­che Brenn­wei­ten bis 140 mm so­wie ei­ne brenn­wei­ten­ab­hän­gi­ge Su­cher­ver­grö­ße­rung. Ein elek­tro­ni­sches Mess­su­cher­bild für die Kon­trol­le von Fo­kus, Be­lich­tung und Weiß­ab­gleich kann die X-pro2 in der un­te­ren rech­ten Bil­de­cke ein­blen­den. Der elek­tro­ni­sche Su­cher ar­bei­tet mit 786 667 Rgb-pi­xeln und ei­ner Bild­wie­der­hol­ra­te von 85 B/s. Al­ter­na­tiv steht ein in­te­grier­ter 3-Zoll-lcd-mo­ni­tor mit nun 540 000 Rgb-pi­xeln zur Ver­fü­gung. Zu den wei­te­ren Funk­tio­nen der X-pro2 ge­hö­ren un­ter an­de­rem Wifi-ver­bin­dung und In­ter­vallauf- nah­me. Beim Fil­men be­herrscht sie le­dig­lich Full-hd-vi­deo (1080/60p), ob­wohl der Pro­zes­sor laut Fu­ji­film 4K-taug­lich ist. Die Be­die­nung mit Rä­dern und He­beln ist im We­sent­li­chen schon von der X-pro1 be­kannt. Al­les Wich­ti­ge liegt bei der X-pro2 im Di­rekt­zu­griff, ei­ne Be­lich­tungs­kor­rek­tur ist jetzt bis ±5 EV mög­lich. Ne­ben der Quick-me­nü-tas­te ge­wäh­ren sechs Tas­ten Zu­griff auf die am häu­figs­ten ge­nutz­ten Funk­tio­nen. Die Haupt-me­nü­struk­tur hat Fu­ji­film bei der X-pro2 über­ar­bei­tet und et­was über­sicht­li­cher ge­stal­tet als noch beim Vor­gän­ger­mo­dell. Die knapp 500 g schwe­re X-pro2 fällt mit 141 x 83 x 46 mm et­was grö­ßer aus als die X-pro 1. Das Me­tall­ge­häu­se der Pro2 ist jetzt spritz­was­ser- und staub­ge­schützt so­wie käl­te­fest bis -10° C. www.fu­ji­film.de

Olym­pus Pen F

20,3 MP MFT-CMOS, 17,3 x 13 mm, 5184 x 2888 Pi­xel

ISO au­to ein­stell­bar: 80–25 600

JPEG, RAW, RAW+JPEG

Full-hd: 1920 x 1080 Pi­xel, 60 Voll­bil­der/s, MOV, Ste­reo

Kon­trast-af: 81 Mess­fel­der, al­le, Grup­pe (9 Fel­der), Ein­zel­feld, Ein­zel­feld klein, Tracking

324 Zo­nen Be­lich­tungs­mes­sung: Ma­trix, mit­ten­be­tont, Spot

P, Av, Tv, M, Sze­nen­mo­di

3-ZOLL-LCD, 345 666 Rgb-bild­punk­te, touch­fä­hig, schwenk- und dreh­bar

Elek­tron. Oled-su­cher, 786 666 Rgb-pi­xel, 100 % Bild­feld, eff. 0,62x

Bild­s­ta­bi­li­sa­tor, WLAN, USB, HDMI

125 x 72 x 37 mm, 427 g 1200 Euro (Bo­dy), 1500 Euro (Kit mit 1,8/17 mm), 1400 Euro (Kit mit 14-42 mm EZ)

Die Blen­de des 1,4/85ers be­steht aus 11 Ele­men­ten, was eben­falls zu ei­nem be­son­ders wei­chen und ver­zer­rungs­frei­en Bo­keh bei­trägt. Der Blen­den­ring kann mit und oh­ne Klick-ge­räusch ver­stellt wer­den, um et­wa beim Fil­men un­er­wünsch­te Tö­ne zu ver­mei­den. Wäh­rend der Au­to­fo­kus der 85er-fest­brenn­wei­te von ei­nem Ring-ul­tra­schall­mo­tor an­ge­trie­ben wird, stellt das Zoom des 24-70ers mit ei­nem ge­räuschar­men Pie­zo­mo­tor scharf. Beim 70-200er setzt So­ny so­gar auf zwei Fo­kus­ein­hei­ten: Die vor­de­re, schwe­re­re Af-grup­pe wird eben­falls von ei­nem Ring-ul­tra­schall­mo­tor be­wegt, die leich­te­re, hin­te­re von ei­nem Dop­pel-pie­zo­mo­tor. Als ein­zi­ges G-mas­ter-mo­dell ist das fast 1,5 kg schwe­re Te­le­zoom 70-200 mm mit ei­nem Bild­s­ta­bi­li­sa­tor aus­ge­stat­tet. Sei­ne Front­lin­se ist durch ei­ne wi­der­stands­fä­hi­ge Fluor­be­schich­tung ge­schützt, und die Blen­de be­steht eben­falls aus 11 Ele­men­ten. Pas­send zum Te­le­zoom führt So­ny nun auch zwei Kon­ver­ter mit Ver­län­ge­rungs­fak­tor 1,4x und 2,0x ein – de­ren Prei­se sind noch nicht be­kannt.

Dop­pels­lot Die X-pro2 hat zwei Schäch­te für SDSpei­cher­kar­ten. Aber nur Slot 1 un­ter­stützt den schnel­le­ren Uhs-ii-standard.

Steue­rung Die Dreh­rä­der auf der Ka­me­rao­ber­sei­te sind un­ver­än­dert und lei­der oh­ne Ver­stell­schutz für die Be­lich­tungs­kor­rek­tur. Hy­brid-su­cher Der Hy­brid-su­cher der Pro-mo­del­le kom­bi­niert die Vor­tei­le von op­ti­schen und elek­tro­ni­schen Su­chern.

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