Das Werk­zeug

Olym­pus Pen-f

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Sechs Ein­stell­rä­der, elek­tro­ni­scher Su­cher, kom­pak­tes Ge­häu­se – mit der 1200 Euro teu­ren Pen-f prä­sen­tiert Olym­pus sein ers­tes Mo­dell mit 20,3-Me­ga­pi­xel-sen­sor im Mi­cro-four-thirds-for­mat und oh­ne Tief­pass­fil­ter. Der Sen­sor ist be­weg­lich ge­la­gert, so­dass ne­ben der Bild­s­ta­bi­li­sie­rung auch die High-re­so­lu­ti­on-funk­ti­on ver­füg­bar ist. Sie ist zwar nur vom Sta­tiv mög­lich, er­laubt aber im Raw-mo­dus Fo­tos mit 10 368 x 7776 Pi­xeln Auf­lö­sung. Mit der Bild­s­ta­bi­li­sie­rung ver­spricht Olym­pus um fünf Be­lich­tungs­stu­fen län­ge­re Zei­ten oh­ne Ver­wa­ckeln. Der Kon­trast-af ar­bei­tet mit 81 Mess­fel­dern, al­ter­na­tiv mit Grup­pen von 9 Fel­dern oder als Ein­zel­punkt-af. Beim ma­nu­el­len Fo­kus­sie­ren hilft Fo­kus-pea­king. Die Se­ri­en­bild­ge­schwin­dig­keit liegt bei 10 Bil­dern/s in­klu­si­ve Fo­kus­nach­füh­rung. Statt 4K-vi­deo be­herrscht die Pen-f je­doch nur Full-hd mit bis zu 60 Voll­bil­dern/s, im­mer­hin ge­hört Wifi zur Aus­stat­tung.

Zahl­rei­che Di­rekt­zu­grif­fe

Als ers­te Pen hat die F ei­nen elek­tro­ni­schen Oled-su­cher. Er löst mit 786 666 Rgb-pi­xeln recht fein auf und deckt 100% des Bild­felds ab. Die ef­fek­ti­ve Ver­grö­ße­rung liegt bei 0,62x. Der be­weg­li­che 3-Zoll-mo­ni­tor ist touch­fä­hig, um durchs Me­nü zu na­vi­gie­ren, den Fo­kus­punkt fest­zu­le­gen oder aus­zu­lö­sen. Na­tür­lich kann der Fo­to­graf das Me­nü auch mit Tas­ten be­die­nen und hat vie­le Di­rekt­zu­grif­fe und ma­nu­el­le Ein­stell­mög­lich­kei­ten. Am 430 Gramm leich­ten Me­tall­bo­dy sit­zen sechs Dreh­rä­der und zahl­rei­che Be­dien­ele­men­te, mit de­nen der Fo­to­graf Pa­ra­me­ter wie Blen­de, Be­lich­tung, ISO-WERT, Weiß­ab­gleich oder Auf­nah­me­mo­dus steu­ert. Zu­dem gibt es ein „Crea­ti­ve Di­al“, ei­nen Di­rekt­zu­griff für un­ter­schied­li­che kon­fi­gu­rier­ba­re Fil­ter. Olym­pus will mit der F ein Werk­zeug für Ma­cher lie­fern und setzt dies über­zeu­gend um, wie ein ers­ter Test zeig­te. Sind die zahl­rei­chen Rä­der und Tas­ten erst ein­mal nach den per­sön­li­chen Be­dürf­nis­sen kon­fi­gu­riert, lässt sich die Ka­me­ra schnell und si­cher hand­ha­ben. Zwar braucht nie­mand zwin­gend sechs Ein­stell­rä­der, aber dass sie da sind, macht rich­tig Spaß. Nur das Me­nü soll­te Olym­pus noch­mals gründ­lich über­ar­bei­ten und über­sicht­li­cher ge­stal­ten. In der Pra­xis ist der elek­tro­ni­sche Su­cher die wich­tigs­te Än­de­rung ge­gen­über den bis­he­ri­gen Pen-mo­del­len, auch wenn er das De­sign we­ni­ger do­mi­niert. Lö­sen die vie­len Ein­stel­lele­men­te den An­spruch „Werk­zeug“auf emo­tio­na­ler Ebe­ne ein, so ge­lingt dies auch dem Su­cher auf prak­ti­scher Ebe­ne mit zu­ver­läs­si­gen In­for­ma­tio­nen zu Schär­fe, Be­lich­tung und Weiß­ab­gleich. Er ist hell, groß und sehr über­sicht­lich. Mit die­sem Su­cher wird die Olym­pus Pen-f zur at­trak­ti­ven Spie­gel­re­flex- oder auch Om-d-al­ter­na­ti­ve mit zu­gleich äu­ßerst kom­pak­ten Ab­mes­sun­gen. www.olym­pus.de

Su­cher Die Olym­pus Pen-f ist die ers­te Pen mit ein­ge­bau­tem Su­cher. Der guckt de­zent auf der Ober­kan­te her­vor. Sei­ne Auf­lö­sung ist die glei­che wie in den ak­tu­el­len Om-d-mo­del­len.

Kon­trol­le Mit der Pen-f kann der Fo­to­graf die Ka­me­ra­ein­stel­lun­gen dank vie­ler Di­rekt­zu­grif­fe schnell an­pas­sen.

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