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fotocommunity Magazin - - Portfolio | Günter Lange -

Als Gün­ter Lan­ge vor 15 Jah­ren mit der Di­gi­tal­fo­to­gra­fie be­gann, war „As­kan von Schön­ho­fen“sein Lieb­lings- und Haupt­mo­tiv. Sein wei­ßer Schä­fer­hund ver­starb be­reits 2004 im Al­ter von 10 Jah­ren. Ge­blie­ben sind Gün­ther Lan­ge die Er­in­ne­run­gen an As­kan und die Lie­be zur Na­tur- und Tier­fo­to­gra­fie.

Die rich­ti­ge Aus­rüs­tung

Un­ent­behr­lich sind für den Fo­to­gra­fen licht­star­ke Ob­jek­ti­ve und je nach Mo­tiv und Auf­nah­me­si­tua­ti­on lan­ge bis sehr lan­ge Brenn­wei­ten. „So kann man das Tier fo­to­gra­fie­ren, oh­ne es zu stark zu be­ein­flus­sen. Bei ei­nem Haus­tier-shoo­ting ge­nügt mir ein 85er-ob­jek­tiv.“

Ge­duld und War­ten

Das Wich­tigs­te in der Tier­fo­to­gra­fie sind Ge­duld und das War­ten auf den rich­ti­gen Mo­ment. „Tie­ri­sches Ver­hal­ten und Reak­ti­on sind nicht vor­her­seh­bar, und das macht es für mich so span­nend.“Je bes­ser man das Tier kennt, je län­ger man es be­ob­ach­tet, des­to bes­ser sind die Er­geb­nis­se. Als Mo­del­le ste­hen Lan­ge Tie­re sei­ner Freun­de und Be­kann­ten, Tie­re, die er im Ur­laub sieht, oder Tie­re im Zoo zur Ver­fü­gung. „Ich be­ob­ach­te das Tier, und das Bild ent­steht in mei­nem Kopf.“Die Lo­ca­ti­on an sich, das Drum­her­um ist für Lan­ge eher Ne­ben­sa­che. Bei Haus­tier­fo­tos emp­fiehlt er ei­ne As­sis­tenz, „um die Auf­merk­sam­keit des Tiers hoch­zu­hal­ten, so­dass man sich als Fo­to­graf aufs Be­ob­ach­ten durch die Ka­me­ra kon­zen­trie­ren kann“.

Pfo­ten­bil­der, die Bän­de spre­chen

Bei der Bild­ge­stal­tung geht Gün­ter Lan­ge eher in­tui­tiv, si­tua­ti­ons­be­dingt je nach Licht­si­tua­ti­on und nicht im­mer nach den klas­sischen Re­geln vor, wo­bei die Au­gen für ihn das Wich­tigs­te sind. „Die Ka­me­ra soll­te auf Au­gen­hö­he oder et­was tie­fer lie­gen, die Schär­fe auf den Au­gen und Licht ins Au­ge fal­len, da­mit das Tier le­ben­dig wirkt und in den Dia­log mit dem Be­trach­ter tritt“, rät er. „Ich lie­be wei­ches, na­tür­li­ches Licht, das die Au­gen zum Leuch­ten bringt und auch et­was vom We­sen und von der Stim­mung des Tiers trans­por­tiert.“Im Frei­en ver­mei­de er des­halb har­te Licht­si­tua­tio­nen, wie sie ty­pi­scher­wei­se in der Mit­tags­son­ne auf­tre­ten. Bei Por­träts legt er zu­dem auf ei­nen ru­hi­gen Bild­hin­ter­grund Wert.

Nach­be­ar­bei­tung

Grund­sätz­lich nimmt Gün­ter Lan­ge im Raw-for­mat auf und ent­wi­ckelt die Bil­der an­schlie­ßend in Ado­be Light­room. Zu sei­nen gän­gi­gen Nach­ar­bei­ten ge­hö­ren das An­pas­sen von Gra­da­ti­on, Be­lich­tung, Lich­ter/ Schat­ten, Schär­fe und ge­ge­be­nen­falls ein Schnitt.

All I ha­ve to do, is... Die Nach­bars­kat­ze fühlt sich in un­se­rem Gar­ten wohl und be­sucht uns re­gel­mä­ßig. Fo­to­gra­fiert mit Brenn­wei­te 200 mm, 1/400 s bei Blen­de 2,8

Licht­spiel As­kan von Schön­ho­fen Das Licht fällt durch die Ter­ras­sen­tür Fo­to­gra­fiert mit Brenn­wei­te 50 mm, 1/180 s bei Blen­de 2,5 Best fri­end – miss you As­kan von Schön­ho­fen Fo­to­gra­fiert mit Brenn­wei­te 85 mm, 1/160 s bei Blen­de 10

Mi­au Haus­ka­ter Fo­to­gra­fiert mit Brenn­wei­te 135 mm, 1/100 s bei Blen­de 8

Litt­le cat Ein klei­ner Streu­ner­ka­ter auf Kar­pa­thos mit gro­ßem Ego Fo­to­gra­fiert mit Brenn­wei­te 50 mm, 1/5000 s bei Blen­de 3,5

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