Pro­fes­sio­nel­le Astro­fo­to­gra e

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Für am­bi­tio­nier­te­re Fo­to­gra­fen lohnt sich der letz­te Schritt hin zur Astro­fo­to­gra­fie. Das ist mit er­heb­li­chem Auf­wand ver­bun­den, bie­tet aber die Mög­lich­keit, die Wun­der des Uni­ver­sums selbst ab­lich­ten zu kön­nen. „Bei all­dem ste­hen wir plötz­lich vor ei­ner Un­men­ge Fra­gen, ei­ner Un­men­ge Mei­nun­gen und vor al­lem auch vor fi­nan­zi­el­len Auf­wen­dun­gen – und auch die sind nach oben of­fen“, schmun­zelt Wein­zierl. Mon­tie­rung: Grö­ße­re Mon­tie­run­gen, die sich für län­ge­re Brenn­wei­te eig­nen, las­sen sich nicht nur in ei­ner Ach­se nach­füh­ren, son­dern in zwei. Das ist nö­tig, weil die Aus­rich­tung auf den Him­mels­pol nie­mals ganz ge­nau ist. „Die Mon­tie­rung ist der Un­ter­bau für al­le künf­ti­gen as­tro­fo­to­gra­fi­schen Un­ter­neh­mun­gen und hier zu spa­ren, stellt mei­nes Erach­tens ei­nen der größ­ten Feh­ler dar“, fin­det Wein­zierl. Die Nach­füh­rung er­folgt im Nor­mal­fall über ei­ne zwei­te Gui­ding-ka­me­ra, mit der man ei­nen Leits­tern auf­nimmt. Ei­ne ei­ge­ne Soft­ware auf ei­nem Lap­top sorgt mit ent­spre­chen­den Steu­er­be­feh­le da­für, dass die Mon­tie­rung so ex­akt wie mög­lich nach­führt.

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