Ei­ne Fra­ge der Ein­stel­lung

Ni­kon D500. In die­ser Se­rie be­leuch­ten wir be­reits ge­tes­te­te Ka­me­ras aus prak­ti­scher Sicht. Hier geht es um Ni­kons Slr-flagg­schiff mit Aps-c-sen­sor. Ab Sei­te 108 fin­den Sie den Pra­xis­test der Fu­ji­film X-pro2, ei­nes der bes­ten spie­gel­lo­sen Aps-c-mo­del­le.

fotocommunity Magazin - - Fotopraxis | Nikon D500 -

Mit der D500 will Ni­kon be­wei­sen, dass Pro­fis nicht au­to­ma­tisch zum Voll­for­mat grei­fen, son­dern auch ei­ner Aps-c-ka­me­ra ge­wo­gen sind, wenn sie be­stimm­te Vor­aus­set­zun­gen er­füllt. Was die Ni­kon D500 zu bie­ten hat, ist nicht von schlech­ten El­tern: ein so­li­des Ma­g­ne­si­um­ge­häu­se, das ef­fek- tiv ge­gen Staub und Spritz­was­ser ab­ge­dich­tet ist, ein hoch­ent­wi­ckel­tes AF-SYS­tem mit 153 Pha­sen-af-punk­ten (99 Kreuz­sen­so­ren), zwei Spei­cher­kar­ten­S­lots (SD/XQD), Funk­blitz­steue­rung in Ver­bin­dung mit dem SB-5000 so­wie ein­ge­bau­te Draht­los­funk­tio­nen für die Fern­steue­rung und die Bild­über­tra­gung. Die­ser Bei­trag be­leuch­tet aus­ge­wähl­te Ein­stell­mög­lich­kei­ten und Funk­tio­nen der der­zeit wohl leis­tungs­fä­higs­ten Slr-ka­me­ra mit Aps-c-sen­sor.

Draht­lo­se Blitz­steue­rung

Bis­lang lie­ßen sich Ni­kon-blitz­ge­rä­te im draht­lo­sen i-ttl-ver­bund nur op­tisch

über Vor­blit­ze steu­ern. Die D500 und D5 er­lau­ben nun in Ver­bin­dung mit dem Sys­tem­blitz SB-5000 auch die Funk­steue­rung. Da­zu wird das im 2,4-Gi­ga­hert­zBand ar­bei­ten­de Funk­mo­dul WR-R10 in Kom­bi­na­ti­on mit dem Draht­los­ad­ap­ter WR-A10 be­nö­tigt. Die bei­den wer­den zu­sam­men­ge­steckt; am WR-A10 sitzt der für die Zu­be­hör­buch­se der D5/D500 pas­sen­de Ste­cker, der mit ei­ner Über­wurf­mut­ter am Ka­me­ra­ge­häu­se ge­si­chert wird. Im Test stand das Funk­steu­er­set WR-10 für ca. 200 Eu­ro zur Ver­fü­gung, zu dem ne­ben dem WR-R10/WR-A10 auch die Fern­be­die­nung WR-T10 ge­hört. Im Auf­nah­me­me­nü der Ka­me­ra bie­tet die „Blitz­be­lich­tungs­steue­rung“Zu­griff auf drei Steu­er­mo­di: Blitz­ge­rä­te­grup­pe: Hier las­sen sich die Sla­ve-blit­ze auf bis zu sechs Grup­pen (A-F) auf­tei­len, de­nen im Prin­zip be­lie­big vie­le Blitz­ge­rä­te zu­ge­ord­net wer­den kön­nen. Bis zu drei pro Grup­pe, ins­ge­samt 18, las­sen sich mit dem WR-R10 adres­sie­ren. Pro Grup­pe kann man den Blitz­mo­dus (TTL, A, M) und ei­ne Blitz­kor­rek­tur fest­le­gen (bei TTL +/-3 EVWer­te, im ma­nu­el­len Mo­dus (M) 1/1 bis 1/256, je­weils in Drit­tel­blen­den­stu­fen). Ka­bel­lo­se Schnell­steue­rung: In die­sem ein­fa­che­ren Steu­er­mo­dus las­sen sich zwei Blitz­ge­rä­te­grup­pen (A, B) in ih­rem Hel- lig­keits­ver­hält­nis zu­ein­an­der re­geln – prak­tisch zum Bei­spiel, wenn man bei Ma­kro­auf­nah­men ein Blitz­ge­rät links, das an­de­re rechts vom Mo­tiv pos­tiert. Die Blitz­leis­tung für die Grup­pen A und B wird als Ver­hält­nis­zahl ein­ge­stellt, z.b. 1:1, 1:2 oder 8:1, zu­dem ist ei­ne auf bei­de Grup­pen wir­ken­de Glo­bal­kor­rek­tur um +/- 3 Blen­den mög­lich. Und schließ­lich kann ei­ne drit­te Grup­pe (C) in den Blitz­ver­bund ein­be­zo­gen wer­den (z.b. in Ge­gen­licht­po­si­ti­on), für die man die Licht­ab­ga­be ma­nu­ell ein­stellt (1/1 bis 1/256).

St­ro­bo­skop­blitz mit Fern­aus­lö­sung:

Der SB-5000 er­laubt auch St­ro­bo­skop­blit­zen im Funk­be­trieb; die Sla­ve-blit­ze las­sen sich auf sechs Grup­pen auf­tei­len, die al­ler­dings nicht un­ab­hän­gig von­ein­an­der ge­steu­ert wer­den kön­nen. Statt­des­sen wählt man glo­bal die Blitz­leis­tung (1/1 bis 1/256), die Fre­quenz (1100 Hz) und die An­zahl der Blit­ze (2 bis max. 90, je nach ein­ge­stell­ter Fre­quenz).

Kom­bi­nier­te Blitz­steue­rung

Ne­ben der Funk­steue­rung be­herr­schen D500 und SB-5000 auch die bis­her mög­li­che draht­lo­se i-ttl-vor­blitz­steue­rung: Setzt man den SB-5000 auf den Blitz­schuh der Ka­me­ra, än­dern sich au­to­ma­tisch die An­zei­gen und Funk­tio­nen un­ter

„Blitz­be­lich­tungs­steue­rung“im Auf­nah­me­me­nü. Zum ei­nen stellt man dort ein, in wel­chem Steu­er­mo­dus der Blitz ar­bei­ten soll, wenn kei­ne an­de­ren Blitz­ge­rä­te im Spiel sind; ne­ben i-ttl-steue­rung ste­hen als Be­son­der­hei­ten ma­nu­el­le Steue­rung (M), ma­nu­el­le Blitz­steue­rung mit Dis­tanz­vor­ga­be (GN) und St­ro­bo­skop­blitz zur Wahl. Schal­tet man auf Draht­los-steue­rung (AWL mit op­ti­schem Si­gnal) fin­det man dort die glei­chen Steu­er­mo­di wie bei Funk­steue­rung (Blitz­ge­rä­te­grup­pe, ka­bell­lo­se Schnell­steue­rung und St­ro­bo­skop) mit den ent­spre­chen­den Ein­stell­mög­lich­kei­ten vor. Wich­tigs­ter Un­ter­schied: Statt sechs Blitz­grup­pen wie beim Funk­blit­zen ste­hen hier nur drei Grup­pen (A,B,C) be­reit. Das hat un­ter an­de­rem da­mit zu tun, dass sich funk- und vor­blitz­ge­steu­er­te Blitz­ge­rä­te auch mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren las­sen. Bei­spiel: An der D500 be­fin­det sich das Funk­mo­dul WR-R10, auf der Ka­me­ra ein SB-700 als Mas­ter. Über das SB-700 kön­nen Sie wei­te­re Ni­kon-blitz­ge­rä­te wie SB-700, SB-800, SB-900 oder SB-910 op­tisch über Vor­blit­ze steu­ern. Den Blitz­ge­rä­ten wer­den da­für die Grup­pen A, B und C zu­ge­wie­sen, den per Funk (WR-R10) ge­steu­er­ten Blitz­ge­rä­ten da­ge­gen die Grup­pen D, E und F. Die nö­ti­gen Ein­stel­lun­gen für die Funk­blit­ze (Grup­pe, Blitz­mo­dus, Kor­rek­tur) nimmt man im Ka­me­ra­me­nü vor, wäh­rend man den op­ti­schen Blitz­ver­bund im Me­nü des SB700 kon­fi­gu­riert. Prin­zip­be­dingt punk­tet die Funk­steue­rung ge­gen­über der op­ti­schen, weil sie grö­ße­re Reich­wei­ten bis zu 30 m er­laubt und kei­ne Sicht­ver­bin­dung zwi­schen Mas­ter (Funk­mo­dul) und Blitz er­for­dert. Die op­ti­sche Steue­rung funk­tio­niert in der Re­gel in In­nen­räu­men und „on lo­ca­ti­on“bei ge­rin­ger Um­ge­bungs­hel­lig­keit gut bis sehr gut. Op­ti­mie­ren lässt sich die Be­triebs­si­cher­heit da­durch, dass man die Licht­sen­so­ren der Blitz­ge­rä­te stra­te­gisch güns­tig zu­ein­an­der aus­rich­tet. In hel­ler Um­ge­bung wird die op­ti­sche Blitz­steue­rung al­ler­dings zum Glücks­spiel, wäh- rend die Funk­steue­rung von D5/D500 da­von un­be­ein­druckt funk­tio­niert.

Au­to­fo­kus

Zu den her­aus­ra­gen­den Merk­ma­len der D500 ge­hört das von der D5 über­nom­me­ne Pha­sen-af-sen­sor­mo­dul Mul­ti-cam 20K. Mit 153 Pha­sen-af-punk­ten, dar­un­ter 99 Kreuz­sen­so­ren, ist das Sys­tem re­kord­ver­däch­tig üp­pig aus­ge­stat­tet. Die Tat­sa­che, dass es für den Bild­sen­sor ei­ner Voll­for­mat­ka­me­ra kon­zi­piert wur­de, ge­reicht der D500 zum Vor­teil: Im Ver­gleich zur D5 wird hier ein dop­pelt so gro­ßer An­teil des Su­cher­felds von den AF-SEN­so­ren ab­ge­deckt. Die Emp­find­lich­keit des Mess­sys­tems reicht laut Her­stel­ler von -4 bis +20 EV. Die Aus­lö­se­ver­zö­ge­rung in­klu­si­ve Af-zeit ist an­ge­nehm kurz: 0,22/0,23 s bei 300/30 Lux. Man hat die Wahl zwi­schen zwei AFMo­di, AF-S (Ein­zel­bild) und AF-C (kon­ti­nu­ier­lich), die sich sehr ein­fach um­schal­ten las­sen: Man drückt da­zu die Af-funk­ti­ons­tas­te am MF-/AF-UM-

schal­ter vor­ne am Ge­häu­se, um dann mit dem hin­te­ren Ein­stell­rad den Mo­dus zu ver­än­dern; mit dem Rad vor­ne am Aus­lö­ser va­ri­iert man da­ge­gen die Af-fel­dKon­fi­gu­ra­ti­on. Bei Ein­zel­bild-af (AF-S) hat man die Wahl zwi­schen Mess­feld­au­to­ma­tik (Au­to), Ein­zel­feld-af (S) und Mess­feld­grup­pie­rung (GRP). Die Ein­zel­feld­mes­sung ver­wen­det man dann, wenn man ei­nen klar de­fi­nier­ten Punkt im Mo­tiv, et­wa ein Au­ge bei ei­nem Por­trätC­lo­se-up, an­vi­sie­ren will. Mess­feld­grup­pie­rung min­dert da­ge­gen das Ri­si­ko, bei ei­nem sich be­we­gen­den Mo­tiv das Ziel – z.b. ei­nen Rad­fah­rer – zu ver­feh­len. Für den kon­ti­nu­ier­li­chen Au­fo­to­kus (AFC) las­sen sich ins­ge­samt sie­ben Mo­di wäh­len: Mess­feld­au­to­ma­tik (Au­to), Ein­zel­feld-af (S), Mess­feld­grup­pie­rung (GRP), 3D-tracking so­wie dy­na­mi­sche Mess­feld­steue­rung mit 25, 72 und 153 Mess­fel­dern. Bei der dy­na­mi­schen Mess­feld­steue­rung wählt man im Su­cher das Start­feld der Mes­sung mit­tels Rich­tungs­tas­ten aus. Beim Nach­füh­ren der Ka­me­ra stellt das Af-sys­tem mit dem ge­wähl­ten Haupt­mess­feld scharf und be­dient sich der be­nach­bar­ten Af-fel­der, falls das an­vi­sier­te Ob­jekt kurz­fris­tig das ge­wähl­te Fo­kus­feld ver­lässt. Wählt man 3D-tracking, so ver­folgt die Ka­me­ra das an­vi­sier­te Ob­jekt über das kom­plet­te Bild­feld und über­gibt, wenn nö­tig, die Fo­kus­sie­rung an an­de­re Af-fel­der; das „Sprin­gen“der Fel­der kann man im Su­cher ver­fol­gen.

Zu­dem gibt es die Mög­lich­keit, bei 3DTracking ei­ne Ge­sichts­er­ken­nung zu ak­ti­vie­ren (In­di­vi­du­al­funk­ti­on a4). Bei Auf­nah­men von Ob­jek­ten in Be­we­gung zeigt sich das Af-sys­tem der D500 von sei­ner bes­ten Sei­te: Der Au­to­fo­kus krallt sich ge­ra­de­zu am Mo­tiv fest und zieht im Af-c-mo­dus die Schär­fe mit atem­be­rau­ben­dem Tem­po nach. Für Sport- und Ac­tion-auf­nah­men ist die D500 in ih­rer Klas­se der­zeit un­schlag­bar, was auch den Ge­häu­se­preis über 2000 Eu­ro re­la­ti­viert.

Draht­lo­ser Bild­trans­fer

Als ers­te Ni­kon nutzt die D500 „Blue­tooth Low Ener­gie“(BLE) in Ver­si­on 4.1, um Ka­me­ra und Smart­pho­ne für den Da­ten­aus­tausch zu ver­bin­den. Kom­pa­ti­ble Ge­rä­te las­sen sich in ei­nem Ra­di­us von et­wa 10 m draht­los ver­net­zen. Nö­tig da­für ist die App Snap­bridge, die auf Goog­le Play für Smart­pho­nes und Ta­blets mit An­dro­idBe­triebs­sys­tem be­reit­steht. Die Ver­si­on für App­le IOS soll laut Ni­kon ab Au­gust ver­füg­bar sein (Stand: Mit­te Ju­li). „Blue­tooth Low Ener­gie“, auch „Blue­tooth Smart Re­a­dy“ge­nannt, er­mög­licht ei­ne per­ma­nen­te und zugleich strom­spa­ren­de Ver­bin­dung zwi­schen Ka­me­ra und Smart­pho­ne bzw. Ta­blet. Zur Bild­über­tra­gung wech­selt Snap­bridge al­ler­dings in den Stan­dard-blue­tooth- oder WLAN-MO­dus, was ei­nen schnel­le­ren Da­ten­trans­fer er­laubt, den Ener­gie­ver­brauch al­ler­dings in die Hö­he treibt. Zu den mit Snap­bridge kom­pa­ti­blen Ka­me­ras zählt Ni­kon der­zeit ne­ben der D500 die Cool­pix A300, A900 (kommt dem­nächst), B500 und B700 (kommt dem­nächst) so­wie die eben­falls an­ge­kün­dig­ten Dl-mo­del­le 18-50, 24-85 und 24-500 (Stand: Mit­te Ju­li). Die Lis­te der als „ge­tes­tet“ein­ge­stuf­ten und da­mit ga­ran­tiert kom­pa­ti­blen Smart­pho­nes ist eher kurz. Ge­nannt wer­den Samsung Ga­la­xy S4/S5/S6, So­ny Xpe­ria Z4/Z5 so­wie Goog­le Ne­xus 4/5/6/7 und Xiao­mi Mi, auf de­nen An­dro­id 5.0 oder neu­er bzw. An­dro­id 6.0.1 oder neu­er in­stal­liert ist. Für die­sen Bei­trag wur­de ein nicht in der Lis­te auf­ge­führ­tes So­ny Z3 Com­pact mit An­dro­id 6.0.1 oh­ne er­kenn­ba­re Kom­pa­ti­bi­li­täts­pro­ble­me ver­wen­det. Auf je­den Fall muss das Ge­rät Blue­tooth 4.0 un­ter­stüt­zen. Um Ka­me­ra und Smart­pho­ne zu kop­peln (Pai­ring) sind nur we­ni­ge Schrit­te nö­tig. Die App wird auf dem Smart­pho­ne in­stal­liert und ge­star­tet, wo­bei Sie die Blue­tooth-ver­bin­dung zu­las­sen müs­sen. Im Sys­tem­me­nü der Ka­me­ra müs­sen Blue­tooth ak­ti­viert und der Flug­mo­dus aus­ge­schal­tet sein. Sie wäh­len die Op­ti­on „Mit Smart-ge­rät ver­bin­den“und ha­ben dann zwei Mög­lich­kei­ten: „Start“mit der Ok-tas­te be­stä­ti­gen oder „Pass­wort­schutz“wäh­len. Zur Ein­ga­be ei­nes Pass­worts nut­zen Sie den touch­fä­hi­gen Mo­ni­tor und tip­pen ein­fach auf Buch­sta­ben, Zah­len und Son­der­zei­chen – wie beim Smart­pho­ne. Jetzt soll­ten sich Ka­me­ra und Smart­pho­ne im Mo­dus „Ver­bin­den“be­fin­den. Für den künf­ti­gen Ver­bin­dungs­auf­bau kön­nen Sie auch die NFCFunk­ti­on am Smart­pho­ne ak­ti­vie­ren. Der Auf­bau der Snap­bridge-app er­schließt sich schnell. Wenn „Au­to­ma­ti­scher Down­load“ge­wählt ist, wer­den Bil­der di­rekt nach der Auf­nah­me auf das Smart­pho­ne über­tra­gen, je nach Vor­ein­stel­lung in Ori­gi­nal­grö­ße oder auf zwei Me­ga­pi­xel li­mi­tiert, um den Smart­pho­ne-spei­cher nicht zu über­las­ten. Er­gän­zend oder al­ter­na­tiv kann man die Bil­der in ei­ne vom Her­stel­ler an­ge­bo­te­ne Cloud (Ni­kon Image Space) hoch­la­den. An­schlie­ßend hat man die Wahl zwi­schen „Au­to­ma­ti­scher Upload“und „Nur hoch­la­den, wenn ei­ne Ver­bin­dung über Wi­fi be­steht“. Ei­ne Über­sicht der über­tra­ge­nen Bil­der er­scheint, wenn man in der App auf den zwei­ten Rei­ter rechts ne­ben „Ver­bin­den“wech­selt: „Ga­le­rie/letz­ter Down­load“. Tippt man auf ein Fo­to, er­scheint es und lässt sich ver­grö­ßern. Die Bil­der sam­melt Snap­bridge in ei­nem ei­ge­nen Ord­ner im

Ro­bust und schnell Für ein APS- C-mo­dell ist die D500 ein ziem­li­cher Bro­cken, der Voll­for­mat­schwes­ter D750 ver­gleich­bar. Da­für ist die Hap­tik ex­zel­lent, und die Ka­me­ra liegt auch mit schwe­ren Ob­jek­ti­ven ta­del­los in der Hand. Mit ih­rem schnel­len Au­to­fo­kus

Be­die­nung nach Maß Bei der in­di­vi­du­el­len Tas­ten­zu­ord­nung hilft ei­ne Ein­stell­gra­fik am ver­stell­ba­ren 3,2-Zoll-mo­ni­tor. Der Joy­stick (Sub-wäh­ler) rechts ober­halb des Mo­ni­tors ist prak­tisch zum An­wäh­len von Af-punk­ten.

Blitz-ein­stel­lun­gen Das SB-5000 lässt sich als ers­tes Ni­kon-blitz­ge­rät von ei­ner D500 oder D5 per Funk aus­lö­sen; da­für nö­tig ist die Funk­fern­steue­rung WR-R10 mit Ad­ap­ter WR-A10 ( 1). Bei draht­lo­ser Funk­steue­rung zeigt der SB-5000 die­ses Me­nü ( 2); bis zu

Funk­blit­zen oh­ne Sicht­kon­takt Im Ge­gen­satz zur Vor­blitz­steue­rung im i-ttl-ver­bund muss beim Funk­blit­zen kein Sicht­kon­takt zwi­schen Mas­ter und Sla­ve be­ste­hen. Den prak­ti­schen Vor­teil macht die­ses Bei­spiel deut­lich: Bild 1 zeigt den Blick von au­ßen auf das

TopB­litz­ge­rät Das SB-5000 (LZ 34,5 bei ISO 100/35 mm) ist das ers­te funktaug­li­che Blitz­ge­rät bei Ni­kon. Eben­falls ein No­vum: das ein­ge­bau­te Kühl­sys­tem, das Blitz­se­ri­en mit über 100 Auf­nah­men in schnel­ler Fol­ge er­lau­ben soll. Der gro­ße Funk­ti­ons­um­fang blei

Vie­le Di­rekt­zu­grif­fe Die Be­dien­tas­ten auf der lin­ken Sei­te er­mög­li­chen in Ver­bin­dung mit ei­nem Ein­stell­rad Di­rekt­zu­grif­fe auf ele­men­ta­re Funk­tio­nen; über den Rän­del­ring stellt man Ar­beits­mo­di ein (z. B. Ein­zel-/se­ri­en­bild, Selbst­aus­lö­ser, Spie­gel­vor­aus­lös

Af-punk­te-kon gu­ra­ti­on Die Mög­lich­kei­ten der Af-punk­te-kon­fi­gu­ra­ti­on de­cken bei der D500 je­den mög­li­chen An­wen­dungs­fall ab. Punkt­ge­nau­es Mes­sen er­mög­licht die Ein­zel­feld­mes­sung ( 1). Ei­ne Mess­feld­grup­pe von fünf Af-punk­ten (der mitt­le­re wird nicht an­ge­zei

Af-ein­stel­lun­gen Mit 153 Pha­sen-af-punk­ten (99 Kreuz­sen­so­ren) ist das Pha­sen-af-sen­sor­mo­dul Mul­tiCAM 20K re­kord­ver­däch­tig aus­ge­stat­tet. Da es von der Voll­for­mat­ka­me­ra D5 über­nom­men wur­de, wird bei der D500 mit Aps-c-sen­sor ein deut­lich grö­ße­rer Be­reich vo

Draht­lo­ser Bild­trans­fer Die D500 nutzt „Blue­tooth Low Ener­gie“(BLE), um Ka­me­ra und Smart­pho­ne für den Da­ten­aus­tausch zu ver­bin­den. Der au­to­ma­ti­sche Down­load kann auf 2 Me­ga­pi­xel be­grenzt wer­den oder in Ori­gi­nal­grö­ße er­fol­gen ( 1). Bild­in­for­ma­tio­nen oder K

Schnell­an­pas­sung bei JPEGS Un­ter „Picture Con­trol kon­fi­gu­rie­ren“fin­den sich im Auf­nah­me me­nü die Bild­stil-vor­ein­stel­lun­gen mit ein­stell­ba­ren Pa­ra­me­tern. Bei al­len Pre­sets au­ßer „Neu­tral“, „ Aus­ge­wo­gen“und „Mo­no­chrom“ist zu­dem die „Schnell­an­pas­sung“mög­lich

ISO 100 ISO 400 RAW kon­tra JPEG Wie die meis­ten Ka­me­ras pro­fi­tiert auch die D500 von der ex­ter­nen Raw-ver­ar­bei­tung ( hier in Light­room CC). Be­reits bei ISO 400 zei­gen die JPEGS in kri­ti­schen Bild­par­ti­en leich­te Ver­lus­te in Fein­zeich­nung bzw. Tex­tur, die b

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