Un­be­darft

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Eben­falls da­zu: Den Auf­tritt un­se­rer Bun­des­kanz­le­rin vor der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz kann – selbst mit ei­ni­gem Wohl­wol­len – nur als äu­ßerst un­be­darft be­zeich­net wer­den. Bar je­der Em­pa­thie für die Op­fer des is­la­mis­ti­schen Ter­rors re­fe­rier­te sie über die „neu­en Her­aus­for­de­run­gen“. Man rieb sich ver­wun­dert die Au­gen. Spricht hier wirk­lich die Re­gie­rungs­che­fin ei­ner der größ­ten In­dus­trie­na­tio­nen der Welt?

Die Ein­wan­de­rung des letz­ten Jah­res war ge­prägt von „Il­le­ga­li­tät, Schmugg­lern und Schlep­pern“, bi­lan­zier­te die Bun­des­kanz­le­rin. Da­bei hat sie selbst mit ih­rer Po­li­tik der of­fe­nen Gren­zen die­se Il­le­ga­li­tät erst er­mög­licht. Ein (un­ver­bind­li­cher) Neun-Punk­te-Plan und ei­ne auf Wirt­schafts­pro­zes­se spe­zia­li­sier­te Un­ter­neh­mens­be­ra­tung sol­len nun un­se­re Si­cher­heit op­ti­mie­ren. An­ge­las Welt.

„Wir schaf­fen das!“Starr­sin­nig hält sie an ih­rer Flücht­lings­po­li­tik fest. Es wird wei­te­re – wo­mög­lich noch schreck­li­che­re – An­schlä­ge ge­ben. Egal, was auch pas­siert: Frau Mer­kel wird so lan­ge wie mög­lich an ih­rem Stuhl kle­ben und sich durch nichts in ih­rer „his­to­ri­schen“Mis­si­on be­ir­ren las­sen. Micha­el Bo­ruf­ka, Kis­sing

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