„In­te­gra­ti­ons­bei­rat wur­de Auf­ga­be nicht ge­recht“

Friedberger Allgemeine - - Augsburg -

Der In­te­gra­ti­ons­bei­rat stellt sich neu auf. Sei­ne 30 Mit­glie­der wer­den künf­tig nicht mehr per Wahl von Augs­bur­ger Mi­gran­ten be­stimmt, son­dern kön­nen sich be­wer­ben und wer­den dann von ei­ner Ju­ry nach ei­nem an­ony­mi­sier­ten Punk­te­sys­tem aus­ge­wählt. Punk­te gibt es un­ter an­de­rem für Kom­pe­tenz und Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund, letz­te­rer ist aber kei­ne zwin­gen­de Vor­aus­set­zung mehr. Auch sol­len bei­de Ge­schlech­ter gleich stark ver­tre­ten sein. Grund für die Sat­zungs­än­de­rung ist, dass das Gre­mi­um stark in der Kritik stand. So sag­te Stadt­rat Ce­mal Bo­zog­lu (Grü­ne): „Der Bei­rat wur­de in den letz­ten Pe­ri­oden sei­ner Auf­ga­be nicht ge­recht.“Es sei wich­tig, dass er ei­ne ver­mit­teln­de Rol­le ein­neh­men kann. Auch CSU-Frak­ti­ons­chef Bernd Kränz­le mach­te deut­lich, dass die neue Sat­zung kein Fei­gen­blatt blei­ben dür­fe. Der Bei­rat müs­se in Be­rich­ten be­le­gen, dass er et­was leis­tet. (kru)

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