Deut­sche Spra­che kann von Ein­wan­de­rung pro­fi­tie­ren

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton - (kna)

Die deut­sche Spra­che kann nach Ein­schät­zung des Phi­lo­lo­gen Ro­land Ka­ehl­brandt von den Flücht­lin­gen pro­fi­tie­ren. Die Hoff­nung sei be­rech­tigt, „dass ge­ra­de an­ge­sichts der neu­en Ein­wan­de­rung die Be­deu­tung der deut­schen Spra­che wie­der deut­li­cher er­kannt wird – ein­fach weil die Wirk­lich­keit da­zu zwingt“, schreibt das Mit­glied des Ku­ra­to­ri­ums der Deut­schen Aka­de­mie für Spra­che und Dich­tung in ei­nem Gast­bei­trag für die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung. Wo­mög­lich lie­ge die Zu­kunft des Deut­schen „auch in den Hän­den de­rer, die von au­ßen zu uns kom­men, um in un­se­rem Land ei­ne neue Hei­mat zu fin­den – und die das Deut­sche spä­ter als Spra­che ih­rer neu ge­won­ne­nen Si­cher­heit und Frei­heit zu schät­zen wis­sen“.

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