Er­hei­tern­der Sün­den­ab­lass

Friedberger Allgemeine - - Augsburg | Service -

Um heute noch den wirt­schaft­li­chen Er­folg des Ablass­brief-Ver­kaufs vor 500 Jah­ren ver­ständ­lich zu ma­chen, hat sich der Ver­ein „Rei­send Volk zu Augs­burg“et­was Be­son­de­res aus­ge­dacht. Auf dem Stadt­mau­er­fest am Wertach­bru­cker Tor kön­nen die Be­su­cher Ablass­brie­fe für die Sün­den des 21. Jahr­hun­derts be­trach­ten und auch kau­fen: zum Bei­spiel die Kon­zen­tra­ti­on auf das Smart­pho­ne, wäh­rend man sich mit an­de­ren Men­schen un­ter­hält, oder das Tra­gen von an den Kni­en zer­schnit­te­nen Ho­sen. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Ul­ri­ke Bahr war bei ih­rem Be­such auf dem Fest sicht­lich an­ge­tan, als ihr Kar­me­li­ter-Pri­or Jo­han­nes Frosch, dar­ge­stellt von Pe­ter Bart­schat, ei­nen Ablass für den Be­such von He­le­ne-Fi­scher-Kon­zer­ten prä­sen­tier­te. (AZ)

Fo­to: Bart­schat

Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Ul­ri­ke Bahr er­hält von Pe­ter Bart­schat ei­nen Ablass­brief.

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