MMO, MMORPG, Brow­ser­ga­me, Ego­shoo­ter – was ist das ei­gent­lich al­les?

Friedberger Allgemeine - - Die Dritte Seite -

zum ers­ten Mal mit Com­pu­ter­spie­lern über ihr Hob­by spricht, der be­tritt ei­ne an­de­re Welt – mit ei­ge­ner Spra­che. Denn Com­pu­ter­spie­le sind viel­sei­tig – und teils stark un­ter­schied­lich.

Brow­ser­ga­me ist im en­ge­ren Sinn ein Com­pu­ter­spiel, das mit­tels ei­nes Web­brow­sers ge­spielt wird. Die Spie­le wer­den häu­fig über ei­nen Ser­ver be­reit­ge­stellt, in den sich der Spie­ler ein­wäh­len kann. Man­che Spie­le sind schnell vor­bei und kurz­wei­lig, an­de­re sind auf Unend­lich­keit aus­ge­rich­tet und auf ei­ne Mas­se von Spie­lern, die in­ter­agie­ren (sie­he MMO). Im Zeit­al­ter von Smart­pho­ne und Han­dy-Apps – die es auch für vie­le eins­ti­ge Brow­ser­ga- mes gibt – ist der Be­griff pro­ble­ma­tisch ge­wor­den.

MMO/MMOG be­deu­tet „Mas­si­ve Mul­ti­play­er On­li­ne­ga­me“und be­zeich­net Com­pu­ter­spie­le, bei de­nen ei­ne Viel­zahl von Spie­lern, nicht sel­ten über 1000, ge­gen- oder mit­ein­an­der spie­len. Meis­tens sind MMOs zugleich Brow­ser­ga­mes. Sie sind in der Re­gel ent­we­der Stra­te­gie- und Auf­bau­spie­le, Rol­len­spie­le oder Shoo­ter. Die meis­ten die­ser Spie­le ha­ben kein fes­tes Spiel­ziel, kön­nen al­so jah­re­lang ge­spielt wer­den. Meis­tens reicht da­für ei­ne kos­ten­lo­se Re­gis­trie­rung.

MMORPG be­deu­tet „Mas­si­ve Mul­ti­play­er On­line Ro­le-Play­ing Ga­me“und sind MMOs, die gleich­zei­tig Rol­lenWer spie­le sind. Da­bei steu­ern Spie­ler ei­nen Al­ter Ego oder „Avat­ar“, der zu­sam­men mit den Avat­aren an­de­rer Spie­ler Auf­ga­ben löst. Be­kann­tes­tes Spiel die­ser Gat­tung ist „World of War­craft“der Fir­ma Bliz­zard.

Ego-Shoo­ter/First-Per­son-Shoo­ter In die­sen Spie­len mit be­kann­ten Ver­tre­tern wie Coun­ter­strike oder Doom steu­ert der Spie­ler ei­nen Avat­ar, des­sen Ziel es ist, „Fein­de“zu er­schie­ßen. Die meis­ten die­ser Spie­le sind klas­si­sche PC- oder Kon­so­len­spie­le, bei de­nen das Spiel ge­kauft und in­stal­liert wird. Al­ler­dings ha­ben vie­le die­ser Spie­le ei­ne Mul­ti­play­er-Funk­ti­on.

Mul­ti­play­er-Mo­dus Spie­ler, die ein be­stimm­tes Com­pu­ter­spiel er­wor­ben

ha­ben, kön­nen durch den Mul­ti­play­erMo­dus ge­gen­ein­an­der an­tre­ten. Ein kos­ten­frei­es An­mel­den über das In­ter­net ist bei die­sen Spie­len nicht mög­lich. Auch sind sie we­ni­ger auf Unend­lich­keit aus­ge­rich­tet als ge­ra­de MMOs.

Aug­men­ted Rea­li­ty Be­kannt ge­wor­den ist die Tech­no­lo­gie durch das MMO Po­ké­mon Go. Bil­der der Han­dy­ka­me­ra wer­den da­bei in das Spiel ein­ge­bun­den, so­dass Rea­li­tät und Vir­tu­el­les ver­schwim­men. Plötz­lich ste­hen die Po­ké­mon-Mons­ter im Han­dy­bild auf der Stra­ße.

Re­al Li­fe Ist das nicht vir­tu­el­le, al­so das ech­te Le­ben. Im Chat wird es auch ger­ne als „RL“ab­ge­kürzt. (seak)

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