Über den Tel­ler­rand

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Ist Links das neue Rechts?“(Po­li­tik) vom 28. Ju­li: Es soll­ten sich mehr Po­li­ti­ker ein Vor­bild an Frau Wa­genk­necht neh­men. Oh­ne sich den Maul­korb der „Po­li­ti­cal Cor­rect­ness“ih­rer Par­tei an­zu­le­gen, be­zieht sie per­sön­lich Stel­lung zu ak­tu­el­len The­men wie z. B. Flücht­lings­po­li­tik.

Zeigt sich nicht dar­in, je­de auch be­rech­tig­te Kri­tik gleich als rech­te Pro­vo­ka­ti­on zu se­hen, ei­ne gro­ße Ge­fahr? Die freie Mei­nungs­äu­ße­rung wird ra­di­kal ein­ge­schränkt, wenn man nur noch gel­ten lässt, was in die welt­an­schau­li­che Sicht ei­ner Par­tei oder ei­ner Re­gie­rung passt. Wür­de man über den ei­ge­nen Tel­ler­rand hin­aus­se­hen und gel­ten las­sen, was ein­zel­ne Per­so­nen un­ab­hän­gig ih­rer ideo­lo­gi­schen Aus­rich­tung an kon­struk­ti­ven und po­si­ti­ven Vor­schlä­gen brin­gen, könn­te dies ein gu­ter An­satz zur Lö­sung un­se­rer po­li­ti­schen Pro­ble­me sein. Re­gi­ne Bei­er, Mer­tin­gen

Wie un­klug! Die Tür­ken kön­nen ger­ne pro­tes­tie­ren, je­doch dann bit­te in der Tür­kei! Es hat­te doch ei­nen gu­ten Grund, wes­halb sie nach Deutsch­land ka­men und si­cher­lich auch blei­ben möch­ten. Ro­se­ma­rie Her­geth, Augs­burg zu„Tür­ken tra­gen Kon­flikt nach Deutsch­land“(Sei­te 1) vom 30. Ju­li

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