Ga­ra­ge oh­ne Steck­do­se

Friedberger Allgemeine - - Meinung & Dialog -

Zu „Erst 1500 An­trä­ge auf Geld für E-Au­to“(Sei­te 1) vom 1. Au­gust: Erst 1500 An­trä­ge für E-Au­tos – war­um nur?

Wenn man sich vor Ein­füh­rung der Prä­mie ein biss­chen mehr Ge­dan­ken ge­macht hät­te, müss­te man sich heu­te nicht solch ei­ne Fra­ge stel­len! Ich woh­ne in Mie­te und ha­be zu mei­ner Woh­nung auch ei­ne Ga­ra­ge an­ge­mie­tet. Mei­ne Woh­nung be­fin­det sich im 2. Stock des Miets­hau­ses, mei­ne Ga­ra­ge hin­ter dem Miets­haus. In mei­ner Ga­ra­ge ist kei­ne Steck­do­se! Wenn ich die wirk­lich verlockende Prä­mie in An­spruch neh­men wür­de und mir ein E-Au­to kau­fen wür­de, könn­te ich es nur lei­der nie mehr zu Hau­se auf­la­den! Ich wä­re dann su­per um­welt­freund­lich, da ich mein Au­to schie­ben müss­te.

Und so geht es wohl sehr vie­len, und ich ha­be ja so­gar ei­ne Ga­ra­ge. Der Groß­teil der Be­völ­ke­rung parkt sein Au­to an der Stra­ße, da sieht es noch viel schlech­ter aus!

Mein Vor­schlag wä­re, die In­stal­la­ti­on von Steck­do­sen in zu ver­mie­ten­den Ga­ra­gen erst ein­mal zu be­zu­schus­sen! Viel­leicht klappt es dann auch mit der E-Au­to-Prä­mie! Ve­ra Husch­ka, Im­men­stadt

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