Neue An­ge­bo­te, neue Hei­zung

Ge­schäf­te in der Bä­cker­gas­se wer­den künf­tig mit Fern­wär­me be­dient. Der Ver­kauf geht an an­de­rer Stel­le wei­ter. Es gibt auch ei­ni­ge Wech­sel

Friedberger Allgemeine - - Region Augsburg - VON MICHA­EL HÖR­MANN

Bau­stel­len­zeit im Som­mer auf dem Stadt­markt: Wer hier un­ter­wegs ist, muss sich der­zeit in der Bä­cker­gas­se et­was um­stel­len. Die Ver­kaufs­stän­de der Bä­cke­rei­fi­lia­len ent­lang der Fleisch­hal­le sind fast al­le aus­ge­räumt. Ver­kauft wer­den Sem­meln, Brot und sü­ße Tei­le in Ver­kaufs­wa­gen, die an der Vik­tua­li­en­hal­le ste­hen. Die ei­gent­li­chen Ar­bei­ten, die Aus­lö­ser für den vor­über­ge­hen­den Aus­zug der Bä­cke­rei­en sind, wer­den von Kun­den al­ler­dings kaum wahr­ge­nom­men. Sie spie­len sich eher im Ver­bor­ge­nen ab.

Ak­tu­ell wird auf dem Stadt­markt die über 100 Jah­re al­te Dampf­kes­sel­hei­zung aus­ge­baut und auf Fern­wär­me­hei­zung um­ge­stellt. „Da­her müs­sen al­le Roh­re und Heiz­kör­per eben­falls aus­ge­wech­selt wer­den, dies be­trifft auch die Stän­de in der Bä­cker­gas­se“, sagt der zu­stän­di­ge Re­fe­rent Dirk Wurm. Dies be­din­ge den tem­po­rä­ren Aus­zug der Bä­cker­ge­schäf­te. Ein­zel­ne Fi­lia­len nutz­ten die­se en­er­ge­ti­sche Sa­nie­rung, um ih­re Stän­de in Ei­gen­re­gie in neu­er Form auf­zu­bau­en, sagt Wurm. Von der Um­stel­lung auf die Fern­wär­me­hei­zung sind al­le Bä­cke­rei­fi­lia­len In wie weit die­se die Mög­lich­keit zur Mo­der­ni­sie­rung von al­len Fi­lia­len ge­nutzt wird, ist dem Ord­nungs­re­fe­rat nicht be­kannt. Die neue Hei­zung soll laut Bau­zeit­plan bis Ok­to­ber ein­ge­baut sein, so­dass sie dann in den Test­be­trieb ge­hen kann. Wenn es im Win­ter kalt wird, soll sie mit Be­ginn der Heiz­pe­ri­ode für ein an­ge­neh­me­res Ein­kaufs­er­leb­nis sor­gen.

Ve­rän­de­run­gen gibt es zu­dem bei ein­zel­nen Ver­kaufs­stän­den. In der Fleisch­hal­le gibt es ei­ne neue Be­schi­cke­rin. Die Fa­mi­lie Öz­den bie­tet grie­chi­sche Spe­zia­li­tä­ten an, sie macht mo­men­tan aber Ur­laub. In der Vik­tua­li­en­hal­le hat das „Sa­lat­blatt“, das bis­her von Mi­lan­ka Ikic ge­führt wur­de, neue Be­trei­ber ge­fun­den. Die Un­ga­rin hat sich nach Aus­kunft des Markt­amts in den Ru­be­trof­fen. he­stand ver­ab­schie­det. Der Stand wird jetzt von Fa­mi­lie Trip­ko­vic be­trie­ben. Sie setzt auf un­ga­risch­ve­ge­ta­ri­sche Kü­che und greift hier haupt­säch­lich auf hei­mi­sche re­gio­na­le Pro­duk­te zu­rück.

Um­ge­baut wird seit ei­ni­gen Wo­chen in der Fisch­gas­se der ehe­ma­li­ge Wild­stand der Fa­mi­lie Glas­hau­ser. Wann er vom Nach­barn, der „Nu­del­ma­nu­fak­tur“, die sich ver­grö­ßert, ge­nau be­zo­gen wird, ist of­fen. Ge­dacht war, dass bis Herbst der Ein­zug er­folgt. Sai­so­na­le und hoch­wer­ti­ge Wild­pro­duk­te sind künf­tig im Sor­ti­ment. Kom­plet­tiert wird das An­ge­bot durch ei­ne klei­ne Haus­braue­rei mit ver­schie­de­nen Craft Bie­ren. Wurm sagt: „Ak­tu­ell wird die Sta­tik im ehe­ma­li­gen Glas­hau­ser-La­den ge­prüft. Mit Fer­tig­stel­lung rech­nen wir bis Ok­to­ber die­ses Jah­res.“

Ei­ne Än­de­rung gibt es ge­ge­be­nen­falls auch in der Ge­mü­se­gas­se. Dort steht seit ei­ni­ger Zeit ei­ner der Ge­mü­se­stän­de leer. Ei­ni­ge Be­wer­ber ha­ben sich zwi­schen­zeit­lich beim Markt­amt ge­mel­det. Ge­sprä­che lau­fen. Wurm sagt da­zu: „So­bald sich hier et­was Spruch­rei­fes sa­gen lässt, wer­den wir die Öf­fent­lich­keit in­for­mie­ren.“

Da­na und Zoran Trip­ko­vic be­trei­ben den neu­en Stand in der Vik­tua­li­en­hal­le.

Die „Nu­del­ma­nu­fak­tur“in der Fisch­gas­se wird sich bald ver­grö­ßern.

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