Gü­len hat zwei Ge­sich­ter

Friedberger Allgemeine - - Augsburg -

Zum Ar­ti­kel „Po­li­ti­ker: Kund­ge­bun­gen nur noch auf Deutsch“vom 29. Ju­li: In Augs­burg gibt es vie­le „Gü­lenAn­hän­ger“. Das ist des­we­gen kei­ne gu­te Nach­richt, weil Fe­thul­lah Gü­len ein dop­pel­tes Ge­sicht zeigt. Ei­ner­seits prä­sen­tiert er sich als to­le­ran­ter, fried­fer­ti­ger, Lie­be und Barm­her­zig­keit pre­di­gen­der De­mo­krat, gleich­zei­tig ver­tritt er ei­nen ra­di­ka­len und rück­wärts­ge­wand­ten Is­lam! Zwei Bei­spie­le: In Fe­thul­lah Gü­lens Buch „Qu­es­ti­ons & Ans­wers about Is­lam“er­fah­ren wir, dass das Ge­bot des Korans, mit Waf­fen­ge­walt zu kämp­fen, auch heu­te noch re­le­vant sei; es gel­te für den Fall, dass be­stimm­te Vor­aus­set­zun­gen (Ver­fol­gung des Is­lams, Not­wen­dig­keit der Wie­der­her­stel­lung und Ver­tei­di­gung der re­li­giö­sen Frei­heit) ein­trä­ten. Und wie steht Gü­len zu Ver­feh­lun­gen wie Glücks­spiel, Ehe­bruch, Al­ko­hol­kon­sum usw.? Er for­dert un­miss­ver­ständ­lich schwe­re Stra­fen. Wür­den Gü­lens Vor­stel­lun­gen ver­wirk­licht, leb­ten wir in ei­nem ra­di­ka­len Got­tes­staat. Wolf­gang Il­lau­er, Augs­burg

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